+ Abonnieren

Stromann und Meiners nimmt bei Stall für 22500 Hühner die Elektroinstallation vor

IMG_0781

Die Tränken für die Hühner.

Momentan laufen in dem Neubau auf dem Grundstück des Bahler Landwirten Schiplage noch die letzten Arbeiten und es herrscht quasi die Ruhe vor dem Sturm: Denn in Kürze ziehen 22500 Hühner beziehungsweise Legehennen hier in den neuen Stall ein. Bei diesem Großprojekt nahm die Firma Stromann und Meiners im Auftrag von Big Dutchman die komplette Elektroinstallation vor. „Dazu gehörten unter anderem Beleuchtung, Belüftung, Eiersammlung, Fütterung und die Kotbandanlage beziehungsweise Entmistung“, erklärt Geschäftsführer Denis Germann. Er freut sich: „Der Kunde hat gegenüber Big Dutchman den Wunsch geäußert, dass wir die Arbeiten ausführen.“

IMG_0777

Blick in einen Gang mit Ausgangsluken in der Wand.

Mitte 2015 war Baubeginn für den Stall, seit Oktober sind Mitarbeiter der Firma Stromann und Meiners auf der Baustelle tätig. Nun steht die Inbetriebnahme kurz bevor. „Wir sind in der Endphase. Alles ist angeschlossen“, schildert Germann. Nun wird die Anlage eingefahren und alle Motoren und Sensoren überprüft, damit vor der Desinfizierung alles läuft. „Es lief gut. Auch vom Zeitplan her“, äußert Germann, der sich auch über die gute Zusammenarbeit mit Big Dutchman erfreut zeigt. Die Hühner werden auf Freilandbasis gehalten und können durch Ausgangsluken den Stall verlassen und gelangen über einen Wintergarten ins Freie.

IMG_3260

Alles unter Kontrolle: Bauleiter Berthold Blömer.

Die Tiere können sich zudem in den Gängen frei bewegen und sich tagsüber auch unter den Nestern aufhalten.
Das Lichtprogramm funktioniert über seinen Sonnenlicht-Simulator und ist in dem Stall sehr wichtig. Schließlich laufen die Hühner immer zum Licht. So werden die Lichter an Wänden, Decken und in der Nest-Anlage morgens und abends in bestimmten Reihenfolgen aus- und angeschaltet, damit die Hühner tagsüber den Weg nach draußen und abends wieder ins Nest finden. „Wenn sie abends nicht in der Anlage sind, legen sie überall ihre Eier, nur nicht im Nest“, sagt Germann mit einem Lächeln. „Die Beleuchtung ist auch ein Wohlfühlfaktor für die Tiere und wirkt sich auf die Legeleistung aus“, weiß der Geschäftsführer.

IMG_0776

So sieht es unter den Nest-Anlagen aus.

Sechs bis acht Fühler messen im Stall die Temperatur, wonach sich die Ventilation richtet.
An den Wänden sind Zuluftklappen angebracht, über die sich die Frischluft im Raum verteilt. Das Futter wird aus einem Silo automatisch in den Stall befördert und dort weiter verteilt. Die Eier werden über ein Förderband zunächst nach draußen und dann in eine Packmaschine transportiert, die alle Eier aus dem neuen und einem bereits vorhandenen benachbarten Stall auf Paletten verpackt.

 

IMG_0782

In diesen Förderbändern werden die Eier transportiert.

In Schaltschränken mit vielen Kontrollanzeigen laufen alle Strippen zusammen. Die Steuerung der ganzen Anlage und der einzelnen Bestandteile läuft über einen Farm-PC, der vom Betreiber auch von außerhalb mit einem Smartphone bedient werden kann. Die Bauleitung seitens Stromann und Meiners hatte Berthold Blömer inne.

IMG_0784

Leitungen für die Beförderung des Futters.

Es war ein anspruchsvolles Projekt, aber kein Neuland für die Firma Stromann und Meiners. „Wir haben schon mehrere Anlagen dieser Art ausgestattet“, sagt Denis Germann. Ein erfolgreich abgewickelter Auftrag, der verdeutlicht, dass die Elektrikfachleute auch im Bereich Agrartechnik stark aufgestellt sind.  Text/Fotos: Heinrich Klöker

IMG_0790

Blick auf den Farm-PC.

Weiterlesen »

Published on: 11 Februar 2016
Posted by: ovadmin

MB Architektur baut neues Bürogebäude am Märschendorfer Kreisel
Tolle Geschenkideen zum Valentinstag in der Gärtnerei Bahlmann