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Baum- und Beetpatenschaften in Dinklage

Aus der „jungen“ Stadt am Burgwald wird auf Dauer auch eine „grüne“ Stadt am Burgwald. So stellen es sich Bürgermeister Frank Bittner und seine Mitarbeiterin Anne Miosga aus dem Bauamt der Stadt vor. Um dies weiter zu forcieren, plant die Stadtverwaltung Dinklage die Möglichkeit von Baum- und Beetpatenschaften in der Stadt. Jüngst hatte die Stadt Dinklage bereits Blühstreifen anlegen lassen, um die Artenvielfalt in der Stadt zu entwickeln.

Auf Anregung des Dinklager Gärtners Ludger Gröne verfolgt die Stadt nun zunächst gemeinsam mit allen Dinklager Gartenbaubetrieben das Ziel, Dinklager Bürgerinnen und Bürgern den Abschluss einer Baumpatenschaft zu ermöglichen. „Hierbei ist es egal, ob dieser Baum in der direkten Nachbarschaft liegt, außerhalb oder im Stadtkern“, so Anne Miosga vom Dinklager Bauamt. Es gäbe zahlreiche Bäume in Dinklage, für die eine Baumpatenschaft in Frage komme, so Miosga. Aber auch für Neuanpflanzungen sollen künftig Baumpatenschaften möglich sein. Jeder einzelne Baum produziert Sauerstoff, bindet Staub, kühlt die Luft und verbessert so vor allem an heißen Tagen das Stadtklima. Darüber hinaus prägt er das Erscheinungsbild unserer Stadt.

Zu den verschiedensten Anlässen könnte nach Ansicht der Stadtverwaltung eine Baumpatenschaft in Frage kommen: ob zum Firmenjubiläum, zur Geburt eines Kindes oder zur Hochzeit. Aber auch für Nachbarschaften, Paten etc. könnte so eine Patenschaft von Interesse sein. Auch die Auswahl einer bestimmten Baumart könnte für Paten zu einem Auswahl-Kriterium werden, zumal Bäumen bestimmte Bedeutungen zugeschrieben werden. So stehe die Eiche für Treue, Kraft und Beständigkeit; der Ahorn hingegen für Eigenwilligkeit.

Um einer Baumpatenschaft in Dinklage eine hohe Wertigkeit zu geben, ist angedacht, dass an jedem Baum, der einen Paten hat, ein entsprechendes Schild angebracht wird, das mit einer persönlichen Botschaft beschriftet werden kann. So könne jeder Pate neben dem Namen auf dem Schild auch verewigen lassen, zu welchem Anlass oder für welche Person diese Patenschaft übernommen wurde, so Anne Miosga weiter. Die Paten erhalten mit dem Abschluss eine Patenschaftsurkunde für den Baum.

Derzeit laufen Gespräche mit den Dinklager Gartenbaubetrieben zu dem Modalitäten der Patenschaften. Hier werden zurzeit auch die Kosten für Düngung, Schneiden, Wässern etc. ermittelt. „Wichtig ist uns, dass die Bürgerinnen und Bürger wissen, dass die zu zahlenden Preise für eine Patenschaft Eins zu Eins für den jeweiligen Baum verwendet werden“, sagt Anne Miosga. Sobald ein Ergebnis vorliegt, erfolgen weitere Infos zum Ablauf und zum Abschluss von Patenschaften.

Geplant ist, dass der Start der Baumpatenschaften zur Gewerbeschau 2018 erfolgt. Ab diesem Zeitpunkt soll die Zeichnung von entsprechenden Patenschaften möglich sein. In einem zweiten Schritt soll es künftig dann auch möglich sein, für Pflanzbeete eine Patenschaft zu übernehmen, quasi „für das Grün vor Ihrer Tür“, heißt es aus dem Dinklager Bauamt.

Das Bild zeigt Gärtnermeister Ludger Gröne und Anne Miosga vom Dinklager Bauamt vor dem Tulpenbaum am Dinklager Rathaus. Foto: Westermann

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Published on: 5 Juni
Posted by: ovadmin

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