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Besondere Formen des Abschieds sind mit Bestattungen Stachnik möglich

“Eine Frage, die man im Alltag zumeist einfach weiter schiebt, ist: Wie stelle ich mir meinen eigenen Abschied vor? Oft, weil es soweit weg scheint, vielleicht auch, weil es einem unangenehm oder gar peinlich ist”, erklärt Guido Stachnik von Bestattungen Stachnik. Doch eigentlich ist es ja nicht unwichtig: Möchte ich, dass meine Familie, Freunde und Bekannte von mir am offenen Sarg Abschied nehmen können, und wenn ja, was möchte ich dann angezogen bekommen, welche Dinge möchte ich an meinem Ende bei mir haben?
“Sehr vieles ist möglich, zum Beispiel kann man einen Smoking tragen, oder auch einen Frack mit passendem Zylinder und Gehstock – natürlich aber auch das Trikot vom Lieblingsverein ist möglich, da gibt es keine Grenzen und Regeln”, weiß Guido Stachnik. Bestattungen lassen sich in Dinklage durchaus auch jenseits des “Üblichen” gestalten. Selbstverständlich sollten diese Materialien sich nach einiger Zeit zersetzen, dieses gilt zumeist aber nur bei der Erdbestattung, bei der Feuerbestattung werden letztlich alle Beigaben mit verbrannt – und durch modernste Filteranlagen der Krematorien ist heute vieles möglich.
Das ist alles übrigens alles gar nicht so ungewöhnlich, wie man denken mag – eher hat es eine uralte Tradition, die heutzutage vielfach in Vergessenheit geraten ist. Schließlich wurden schon in der Antike den Verstorbenen Grabbeigaben mitgegeben, darunter befanden sich meist Waffen, Schmuck oder Werkzeug sowie Nahrung und verschiedene Arzneimittel. Und die prächtigen Grabmäler und Beigaben der Pharaonen sind ja letztendlich gar Weltkulturerbe.
“Immer wieder werden wir gefragt, ob man den Schmuck beim Verstorbenen lassen soll oder diesen lieber selbst behält – als Andenken an den Verstorbenen und lieben Verwandten. Letztlich muss das jeder für sich selbst entscheiden – wenn das nicht mehr geht, dann sollten die Angehörigen dies mit viel Bedacht festlegen”, erläutert Guido Stachnik. Er ergänzt: “Aus unserer Sicht würden wir dafür stimmen, immer zumindest den Schmuck, den der Verstorbene jeden Tag getragen hat, auch auf seiner letzten Reise bei ihm zu belassen.”
Guido Stachnik ist der Meinung, dass es grundsätzlich wichtig ist, eine Art gemeinsames Abschiedsritual zu erarbeiten, bei dem sich jeder einbringen kann. Gerne kann auch ein Brief dem Verstorbenen mitgegeben werden, in dem man seine letzten Worte und Gedanken aufschreiben und sich somit nochmal mit dem schweren Verlust auseinander setzen kann. “Wir helfen Ihnen gerne bei der Realisierung, mit vielen – auch “modernen” – Ideen und unserer langjährigen Erfahrung”, sagt Guido Stachnik. Text/Foto: Heinrich Klöker

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Published on: 9 Dezember 2016
Posted by: ovadmin

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