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Das Kompetenzzentrum Dinklage stellt sich vor: Elisabeth Brinkhus

Elisabeth (Lissy) Brinkhus arbeitet seit 2002 als Physiotherapeutin im Kompetenzzentrum Dinklage. Neben der allgemeinen Krankengymnastik behandelt die Fachtherapeutin nach dem Bobath- und PNF-Konzept schwerpunktmäßig erwachsene Patienten mit neurologischen Krankheitsbildern, zurzeit macht sie für die Praxis ausschließlich Hausbesuche in Altenwohnhäusern, Hausgemeinschaften, Pflegewohnheimen, Kurzzeit- und Tagespflegen sowie bei den Patienten privat zu Hause.Lissy 3
Elisabeth Brinkhus arbeitet sehr sensibel und einfühlsam mit den Patienten und richtet die Behandlung nach dem Ist-Zustand aus, sodass sich die Patienten wohlfühlen und Vertrauen haben.
Dieses Vertrauen ist sehr wichtig für die Behandlung, denn nicht jeder kommt mit der Erkrankung, die ihm widerfahren ist, zurecht.
Was ist das PNF/Bobath-Konzept eigentlich?
1. PNF-Therapie (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation):
Der Körper verfügt über unterschiedliche Sinnesorgane. Durch Rezeptoren (Bewegungsfühler) nimmt man wahr, wie sich der Körper bewegt und in welcher Position er sich befindet. Man weiß, ohne hinzusehen, ob zum Beispiel der Arm gestreckt oder gebeugt wird. PNF fördert das Zusammenspiel zwischen Rezeptoren, Nerven und Muskeln. Arbeiten sie gut zusammen, fallen alle alltäglichen Bewegungen leichter. PNF orientiert sich an vorhandenen Fähigkeiten (Ressourcen), um diese gezielt zur Verbesserung der Bewegungs- und Haltungskontrolle einzusetzen. Man kann zum Beispiel einen kräftigen Arm nutzen, um schwache Bauchmuskeln zu aktivieren. Drücken Sie Ihre Hand kräftig auf den Tisch, vor dem Sie gerade sitzen. Sie werden merken, dass Ihre Bauchmuskeln zu arbeiten beginnen. Probieren Sie es aus!!
PNF kann Patienten mit Störungen des Bewegungs- oder Stützapparates helfen, ihre Sicherheit und Selbständigkeit zu verbessern und Schmerzen zu beheben oder zu lindern.
Lissy 2Angewandt werden kann PNF bei Bewegungsstörungen aufgrund von Multipler Sklerose, Morbus Parkinson, Morbus Bechterew, Amputationen, Querschnittslähmungen, Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall, Gelenkoperationen, Sportunfällen, Rückenschmerzen etc.
2. Bobath-Therapie
Das Bobath-Konzept betrachtet jeden Patienten mit einer Schädigung des Nervensystems individuell und ganzheitlich. Bei diesem Konzept gibt es keine standardisierten Übungen, sondern es stehen individuelle und alltagsbezogene Aktivitäten, die den Patienten in seinem Alltag begleiten, im Vordergrund.
Die Bedürfnisse des Patienten, die sich aus seinem bisherigen Leben, seinem sozialem Umfeld und seinen Hobbys ergeben, stehen im Mittelpunkt der therapeutischen Einflussnahme. Ziel ist es, die Lebensqualität in einem eigenverantwortlichen, selbstbestimmten Alltag wieder zu erlangen und Folgeschäden, wie zum Beispiel Gelenkeinschränkungen und Schmerzen, möglichst zu vermeiden.
Bei Menschen mit schwersten Behinderungen kann dies bedeuten, die Vitalfunktionen wie Herz-Kreislauf-Stabilität und Wachheit zu sichern. Außerdem erleichtert und unterstützt die Bobath-Therapie pflegerische Maßnahmen.
Das Konzept kann angewandt werden: nach einem Schlaganfall, nach Schädelhirntrauma oder Hirnblutung, bei Multipler Sklerose, bei Morbus Parkinson, Querschnitt, Amyothropher Lateralsklerose (ALS) und anderen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen.
Zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Unser Personal an der Anmeldung ist Ihnen gerne behilflich. Text/Fotos: Kompetenzzentrum Rita Schneider

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Published on: 27 Juli 2015
Posted by: ovadmin

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