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Dinklages CDU-Stadtverbandsvorsitzender Robert Blömer referiert bei Senioren-Union

Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Dinklage, Robert Blömer, informierte mit seinen Erläuterungen die Zuhörer der Senioren-Union Dinklage und regte zu spannenden Diskussionen an.
Nach einem kurzen Rückblick auf die Schwerpunkte des vergangenen Jahres widmete Blömer sich den gewünschten Themen. Etliche Senioren sprachen sich deutlich für den Aufbau eines Gymnasiums in Dinklage aus. Blömer versuchte, anhand von Zahlen klar zu machen, dass die Anzahl Dinklager Schüler, die heute ein Gymnasium in den Nachbarstädten besuchen, für ein vollwertiges Gymnasium in Dinklage nicht ausreiche.
Da für die Zuweisung aus anderen Kommunen die politische Bereitschaft fehlte, votierten nur elf von 48 Kreistagsmitgliedern für die Gründung eines Gymnasiums in Dinklage. Daher gelte es laut Blömer, für die nähere Zukunft den gymnasialen Zweig ab Klasse fünf an der Dinklager Oberschule zu stärken.
Die CDU unterstützt das Vorhaben eines Rathausneubaus. Es sei sinnvoll, das neue Rathaus wegen der kurzen Wege im Zentrum von Dinklage zu bauen. Mit einem gut geplanten Neubau könne man den Dinklager Bürgern sämtliche Dienste an einem Ort behindertengerecht anbieten und für die städtischen Mitarbeiter funktionsgerechte Arbeitsplätze schaffen, sagte Blömer. Allerdings dürfe in Anbetracht der Schuldensituation kein wirtschaftliches Risiko eingegangen werden. Die Lösung müsse bezahlbar sein. Ende Oktober 2018 werde im Verlauf der Planungsphase der beste Architektenentwurf prämiert. „Erst dann können Aussagen zur Wirtschaftlichkeit gemacht werden“, äußerte Blömer.
„Eine gute Öffentlichkeitsarbeit, eigenes Vorbild und die persönliche Ansprache sind bei einer CDU-Mitgliederwerbung besonders erfolgreich. Dazu tragen auch interessante Veranstaltungen wie Werksbesuche, die CDU-Stammtische mit Repräsentanten, eine Wochenendfahrt oder die Mitgliederversammlung bei. Diese Veranstaltungen sind für alle Dinklager zugänglich und bieten Informationsmöglichkeiten“, heißt es im Pressetext der Senioren-Union. Um bei jungen Menschen das Interesse für die Kommunalpolitik und eine Mitgliedschaft in der CDU zu wecken, sollte der Auftritt in sozialen Netzwerken verstärkt werden, verlautete bei der Veranstaltung.
Zukünftig stehe im Vordergrund, Dinklager Schulen modern zu halten, ausreichend Kindergartenplätze zu schaffen, Schulden zu reduzieren, die Gewerbeansiedlung zu stärken und die Bauerschaften durch Breitbandausbau zu fördern. Auch die Frage nach einer Steuerfinanzierung beim Bau von städtischen Straßen stand im Raum. Allerdings gebe es laut Blömer bisher weder eine zufriedenstellende Lösung noch einen gerechten Übergang von einer Anlieger- zu einer Grundsteuerfinanzierung.
Nach einer intensiven Diskussion bedankten sich alle Besucher bei Blömer mit einem Applaus für die klaren Worte.

Das Foto zeigt (von links) Hermann Nordmann, Karl Tepe, Hans Hoymann, Robert Blömer, Clemens Blömer und Gisbert Dödtmann. Foto: Hoymann

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Published on: 27 Februar
Posted by: ovadmin

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