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Firmlinge zu Gast im Bestattungshaus Stachnik

Zweimal hatte das Bestattungshaus Stachnik in der vergangenen Woche Besuch von Firm-Gruppen. Die Jugendlichen, die sich auf ihre Firmung Ende des Monats vorbereiten, bekamen von Inhaber Guido Stachnik einen interessanten Einblick in seine Arbeit als Bestattungsunternehmer. Anschaulich erzählte der Bestattermeister von seiner Arbeit und berichtete, wie sich das Berufsbild des Bestatters vom „Tischler mit Zusatzaufgaben“ bis zum heutigen Lehrberuf gewandelt hat. Die Firmlinge erhielten einen Überblick über die verschiedenen Bestattungsmöglichkeiten, die heute zur Wahl stehen, und erfuhren, wie die genauen Abläufe sind, wenn ein Todesfall eintritt. Für den Beruf des Bestatters ist sicher nicht jeder geeignet, das weiß auch Guido Stachnik: „Man muss seine Arbeit gerne tun mögen“, meint er. Trauernden Angehörigen Kraft und Trost spenden, für sie da zu sein, das könne nicht jeder. Zudem kennt der Beruf keinen Feierabend. Wenn jemand verstirbt, wird der Bestatter sofort informiert, auch mitten in der Nacht. Mit ausgiebigem Feiern sei es da natürlich schwierig, bestätigt Guido Stachnik eine Nachfrage, hat aber für sich eine ganz gute Lösung gefunden. Da er sein Bestattungsunternehmen gemeinsam mit seiner Frau Elke betreibe, könne man sich bei besonderen Anlässen absprechen. Wichtig sei nur, immer erreichbar zu sein. Um helfen zu können, wenn ein Anruf kommt.

Foto/Text: Sandra Ischen-Lange

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Published on: 20 Mai 2015
Posted by: ovadmin

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