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Hermann Brockhaus fühlt sich seit fast drei Jahrzehnten in Dinklage pudelwohl

Er hat westfälische Wurzeln, fühlt sich aber in Dinklage seit fast drei Jahrzehnten pudelwohl: Hermann Brockhaus, Leiter der Dinklager Agentur der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg. Im Porträt bei „Made in Dinklage“ gibt der Versicherungsvermittler Einblicke in seine berufliche Laufbahn und sein Privatleben.

Aus Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen stammen die Eltern von Hermann Brockhaus, aufgewachsen ist der Versicherungsfachmann in Hunteburg im Landkreis Osnabrück unweit des Landkreises Vechta. Der Berufsweg von Hermann Brockhaus führte nicht von Beginn an zielstrebig in die Versicherungsbranche. Nach dem Realschulabschluss in Damme absolvierte der dreifache Vater zunächst eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei Piepenbrock in Osnabrück. Nach zwei Jahren bei der Bundeswehr in Diepholz und im niederländischen Büdel setzte Brockhaus seine Tätigkeit bei Piepenbrock zunächst fort und holte parallel an der Abendschule sein Fachabitur nach. Als er das in der Tasche hatte, ließ der einfache Großvater ein Betriebswirtschaftsstudium an der Justus-Möser-Akademie in Osnabrück folgen, das er als Betriebswirt VWA abschloss. Anschließend begann Brockhaus eine Tätigkeit bei der Volksbank Neuenkirchen-Vörden. Dort bemerkte er, dass ihm der Umgang mit und die Vermittlung von Versicherungen sehr viel Freude bereiten. So bewarb Brockhaus sich bei der Öffentlichen Versicherung Oldenburg. Das war im Sommer 1989. Schon zum 1. Januar 1990 konnte Brockhaus bei der Dinklager Geschäftsstelle der Öffentlichen anfangen und er übernahm die Leitung der Agentur zum 1. April 1990. Seinerzeit zog der Fußballfreund mit seiner Familie nach Dinklage und kaufte zunächst ein Haus. Zwischenzeitlich wurde ein neues Domizil gebaut.

Dem 57-Jährigen gefällt an seiner Arbeit besonders, Menschen helfen zu können. „Die Schadensabwicklung macht mir große Freude“, erklärt er. Brockhaus ist es wichtig, seine sozialpolitische Aufgabe, staatliche Lücken in der Versorgung und Versicherung der Bürger zu füllen, als solche wahrzunehmen und diese Philosophie auch an seine Mitarbeiter weiterzugeben, damit das Image der Branche weiter verbessert werden kann. Zudem schätzt der Versicherungsexperte die vielen Gespräche mit netten und interessanten Menschen sowie die flexible Zeiteinteilung, die ihm seine selbstständige Tätgikeit ermöglicht. Eine weitere attraktive Herausforderung ist die große Bandbreite an Themen, mit denen Hermann Brockhaus sich befasst. „Es kommt immer etwas Neues dazu. So werden mittlerweile Drohnen oder Schiffsladungen versichert. Das ist sehr spannend“, erklärt der sympathische Dinklager, der sich im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute engagiert und Vorsitzender des Regionalverbandes Oldenburg-Ostfriesland ist. Die Altersgrenze gesund zu erreichen, um von der Pension noch etwas zu haben, ist ein großer Wunsch von Hermann Brockhaus. Voraussichtlich in gut acht Jahren wird er seine berufliche Laufbahn beenden. Dann möchte er die Agenturleitung gerne in dem Wissen übergeben, dass sie in seinem Sinne weitergeführt und so gelebt wird, wie er es jahrzehntelang getan hat. Eine Option ist, die Agenturleitung in die Hände von Tochter Anna-Maria zu geben, die bereits Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle ist.

Brockhaus ist mit den Dinklager Vereinen sehr verbunden. Er spielt in der Super-Altliga des TV Dinklage begeistert Fußball, zudem ist er im Marketingbereich der Fußball-Abteilung des TVD aktiv. Auch als Jugendtrainer hat der Fußballfreund sich bereits engagiert. Neben dem TVD ist der 57-Jährige noch weiteren Vereinen in der Stadt treu und fest im Vereinsleben verwurzelt. Der Fan von Borussia Mönchengladbach ist Mitglied des Fanclubs Dinklager Fohlen-Freunde. Zudem ist er in den Fördervereinen der Feuerwehr, der Musikschule Romberg und der Schulen aktiv.

In seiner Freizeit verbringt Hermann Brockhaus gerne Zeit mit seiner Familie und kümmert sich um Haus, Hof und Garten. Im Fernsehen schaut der Agenturleiter gerne Sportsendungen. In seiner Mittagspause verfolgt er aber auch regelmäßig die in Lüneburg spielende Telenovela „Rote Rosen“.

Hermann Brockhaus lebt sehr gerne in Dinklage.„Die Menschen gefallen mir hier. Als gebürtiger Westfale fühle ich mich sehr wohl. Ich finde Dinklage mit den Menschen, den Bauerschaften und dem Burgwald sehr attraktiv“, erläutert Brockhaus, den die jahrhundertealten Höfe in der Region und ihre Geschichten beeindrucken. Der Leiter der Versicherungsagentur interessiert sich sehr für die Menschen und ihre Werdegänge. „Ich möchte gerne wissen, warum sie sind wie sie sind“. So kommt es, dass Hermann Brockhaus vor allem durch seinen Beruf sehr viele Kenntnisse über die Dinklager gewonnen hat und zu vielen seiner Kunden „Geschichten“ erzählen kann.

Eines ist für Hermann Brockhaus klar: Nach seinem Berufsleben möchte er kein mürrischer Rentner werden. Und er hat eine Vision für sein Leben als Pensionär, die er noch als „Spinnerei“ bezeichnet: Das Führen einer Taverne auf Kreta. Bei mehrfachen Urlaubsreisen hat Brockhaus sich in die griechische Insel verliebt, so dass die Idee entstand. „Die Menschen dort sind locker und entspannt. Beim Blick auf den faszinierenden Sonnenuntergang meinen Gästen einen guten Wein und leckeres Essen zu servieren, reizt mich“, erklärt der Dinklager. Ein entsprechendes Lokal hat Hermann Brockhaus bereits im Blick. Ob es wirklich soweit kommt? Einige Gespräche mit der Familie müssen wohl noch geführt werden…

Zunächst freut Hermann Brockhaus sich also auf weiterhin beruflich und privat schöne Jahre in seiner Heimat Dinklage. Text/Foto: Heinrich Klöker

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Published on: 2 November 2017
Posted by: ovadmin

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