+ Abonnieren

Höhere Geburtsgewichte durch Minimierung von MMA-Erkrankungen bei Sauen

MMA-Erkrankungen stellen ein häufiges Problem in der Sauenhaltung dar, informieren die Experten von Wulfa-Mast.  Als Entstehungsursache werden unter anderem Harnwegsinfektionen bei der Sau vermutet, die durch sich in den Harnwegen vermehrende krankmachende Keime entstehen. Um diese Krankheitserreger zu reduzieren, hat sich die Fütterung nach dem Konzept der Kationen-Anionen-Bilanz (KAB) bewährt. Hierunter versteht man eine säuernde Fütterung ab etwa 7 Tage vor bis 2 – 4 Tage nach der Geburt mit dem Ziel, den Harn-pH-Wert abzusenken. Auf diese Weise soll ein saures und damit ungünstiges Milieu für krankmachende Keime in den Harnwegen geschaffen werden. Der normale Harn-pH-Wert von Sauen liegt etwa bei 7,5. Eine Absenkung auf möglichst unter 7 bis 6,5 lässt sich durch eine Verringerung der alkalisch wirkenden Kationen (Calcium, Magnesium, Kalium und Natrium) bei gleichzeitiger Erhöhung sauer wirkender Anionen (Phosphor, Chlorid) in der Futtermischung erreichen. PH-Wert senkende Wirkung haben kationenarme Futtermittel wie zum Beispiel das Getreide, Weizenkleie et cetera.
Hochwertige Phosphorverbindungen wie z. B. Monocalciumphosphat sind den einfachen P-Trägern vorzuziehen, weil diese den Harn-pH-Wert stärker absenken können. Durch den Einsatz von organischen Säuren lässt sich der Harn-pH-Wert im Übrigen nicht absenken, weil die Säuren ganz normal vom Tier verstoffwechselt werden.
All diese Maßnahmen setzen im Grunde spezielle Futtermischungen voraus. Unsere Fütterungskonzepte für die „WS“ und „Pekto“ – Sauenfutter zeichnen sich durch die beste Darmgesundheit und Fruchtbarkeit in Verbindung mit hoher Milch- und Lebensleistung aus
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Foto: iStock

Weiterlesen »

Published on: 10 September 2016
Posted by: ovadmin

Den ersten beutellosen Staubsauger von Miele gibt es bei Hausgeräte Bahlmann
Im Herzen der Stadt: Wohnpark „Alte Weberei“ bietet 24 barrierefreie Wohnungen mitten in Dinklage