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ic! berlin – Federblechbrillen aus der Hauptstadt

Brillen sollen modisch aussehen, funktional sein, lange halten, möglichst wartungsfrei sein und mit Leichtigkeit beim Tragen überzeugen, weiß Mark Schumacher vom Dinklager Fachgeschäft Optik/Uhren/Schmuck Schumacher. Viele Brillengestelle bestehen allerdings aus verschiedenen Materialien und Bauteilen, die zusammengeschraubt, zusammengelötet oder zusammengeschweißt werden. Dadurch sind die Brillen oft recht steif und fest. An den Lötstellen entstehen auf diese Art “neuralgische Punkte”, an denen das Gestell brechen, reißen, verbiegen oder in anderer Art in Mitleidenschaft gezogen werden kann.

Damit es dazu erst gar nicht kommt, sind stets Pioniere am Markt aktiv, die innovative Brillen entwickeln. Allen voran das Label ic! berlin um den Gründer Ralph Anderl. Die kreativen Köpfe des Labels aus der Hauptstadt haben überlegt, was sie tun können, um eine Brille mit hohem Tragekomfort, Belastungsfähigkeit, Flexibilität, ansprechendem Aussehen und Leichtigkeit zu entwickeln. Die Idee war klar. Die Lötstellen müssen verschwinden, es muss eine Brille entwickelt werden, die ohne Schweißen, Löten und versteifte Zusatzverbindungen auskommt. “Das haben sie geschafft, die Brille hat sich über viele Jahre bewährt und international großen Erfolg”, erklärt Mark Schumacher. Die Brillen werden aus sogenanntem Federblech hergestellt, speziell gefertigtem Edelstahl. Die Brille besteht aus einzelnen Komponenten, die per Laser präzise ausgeschnitten und in Handarbeit zusammengesetzt werden, die Flexibilität des Federbleches ermöglicht dann eine sehr hohe Elastizität. Vor allem das aus einem einem Stück per Laser ausgeschnittene Mittelteil trägt dazu bei. Die benötigten Brillengläser werden individuell per CNC-Maschine zugeschnitten formgenau eingepasst. Das geschieht unter höchster Präzision, denn: Ist das Glas zu klein, fällt es heraus, ist es zu groß, lässt sich die Brille nicht schließen. An den beiden Seiten des Mittelteils wird ein Verbindungsclip befestigt. In dieses Scharnier werden die Bügel eingehängt. In diesem Stecksystem sind die Komponenten so präzise aufeinander abgestimmt, dass die Brille eine klassische Trageform und eine hohe Stabilität aufweist.IMG_2351

Die Brillenfassung ist zu 100 Prozent Made in Germany. Das können heute nicht mehr viele Produkte von sich behaupten. So kann es aber auch mal dazu kommen, dass nicht jede Brille sofort lieferbar ist, sondern auch mal nachproduziert werden muss. “Jeder Privatmann kann den Betrieb, der Design- und Vertriebspunkt befindet sich in Berlin, besichtigen. Der Hersteller zeigt alle Fertigungsschritte vom Design bis zum Vertrieb”, betont Mark Schumacher. Das Unternehmen sei in der Lage, einige Qualitätsanforderungen unbürokratisch umzusetzen. Zudem ist der Anteil der Handarbeit sehr hoch, die Arbeitsschritte sind keineswegs völlig automatisiert. Der ungebrochene Erfolg der Brillenfassungen aus Berlin hatte zuletzt einen Umzug zu Folge. Das Domizil am Prenzauer Berg wurde zu klein und somit das komplette Unternehmen nach Marzahn verlegt. Somit ein weiterer Anreiz auf der nächsten Reise nach Berlin einmal hinter die Kulissen einer Brillenmanufaktur zu schauen. Beeindruckende Einblicke gibt es bereits hier: https://www.youtube.com/watch?v=97SJt82-pzE

Brillen von ic! Berlin gehören seit zwölf Jahren zum Sortiment bei Schumacher. Das Besondere: Die Brillen erhalten keine Seriennummer, sondern Namen. So ist beispielsweise eine Kollektion nach Berliner U-Bahn-Stationen benannt. Auf diese Weise werden spezielle Verbindungen geschaffen und die Produkte werden mit Lebendigkeit erfüllt. Das Scharniersystem von ic! Berlin ist patentiert. “Es gibt vergleichbare Systeme, aber sie waren damit die ersten auf dem Markt”, schildert Mark Schumacher. Zudem kreiert das Berliner Unternehmen Brillen mit speziellen Farbkombinationen, um einen hohen Wiedererkennungseffekt zu garantieren. Ferner werden bereits Brillen im 3-D-Druck hergestellt. “Das eröffnet hinsichtlich Optik, Haptik und Tragegefühl ganz neue Möglichkeiten. Das steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber ic! Berlin will auch in diesem Bereich ganz vorne dabei sein”, beschreibt Mark Schumacher, der mit seinem Team den Kunden stets mit Freude für weitere Informationen und Beratung rund um Brillen von ic! Berlin zur Verfügung steht. Auf der Homepage des Herstellers gibt es die aktuelle Kollektion in vollem Umfang zu sehen: http://www.ic-berlin.de Text/Fotos: Heinrich Klöker

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Published on: 27 Februar 2017
Posted by: ovadmin

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