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Jahn-Retro-Halle besteht die Feuertaufe

Die neue Jahn-Retro-Halle des Sportvereins TV Dinklage hat ihre Feuertaufe bestanden: Direkt nach der Eröffnung vor gut zwei Wochen unterzogen die Kinder die neue Spiel- und Tobelandschaft des TVD-Kindersportclubs (KSC) einem ersten Praxistest – im Rahmen der Ferienbetreuung, die der TV Dinklage gemeinsam mit dem Vereinimg2622.jpg Pro Jugend diesmal auch in der Jahn-Retro-Halle anbot.
Die Möglichkeiten, die diese neue Turnhalle des TVD biete, seien von den Kindern mit großer Begeisterung angenommen worden, so KSC-Mitarbeiter Jan Grote. Vor allem die Schnitzelgrube und die Trampoline seien für die insgesamt 97 Teilnehmer der Renner gewesen. In den zwei Ferienwochen hatte täglich eine andere Sportart im Mittelpunkt gestanden. So spielten die Kinder Fußball, Handball, Floorball oder Tischtennis und lernten Zumba und Tae Bo kennen. Die Eltern konnten im Vorfeld entscheiden, ob die Kinder den ganzen Tag oder wahlweise vor- oder nachmittags betreut wurden. Bei der ganztägigen Betreuung organisierte der Verein Pro Jugend ein Mittagessen. Abschluss und Highlight war eine Schwarzlicht-Ballnacht am Freitagabend, teilen die Veranstalter mit. Dabei konnten die Kinder in einer völlig abgedunkelten Halle Handball und Fußball spielen. Sichtbar waren nur die weißen Trikots, Bälle sowie abgeklebte Linien.
Nach den ersten zwei Wochen in der Halle ist für die Organisatoren auch schon klar, dass beispielsweise die Bewegungslandschaft noch vielfältiger gestaltet werden muss, damit für jedes Alter und jede Größe etwas dabei ist, sagt Jan Grote. Nach und nach wird der TVD jetzt die eigenen Turnangebote in die neue Halle holen. Möglich ist dann auch, dass das Programm noch einmal erweitert wird. Grundsätzlich ist die Halle für Kinder zwischen einem und zehn Jahren geeignet. Eltern, die Interesse haben, können mit ihren Kindern zu einem unverbindlichen Probetag einfach zu den einzelnen Kursen kommen. Darüber hinaus gibt es bislang jedoch keine Öffnungszeiten für die Halle. Geplant ist, die Ferienbetreuung auch künftig in der Halle anzubieten.img2630.jpg
Der Bau der Halle kostete etwa eine Million Euro. 900 000 Euro finanziert der TVD selbst, der Landessportbund gab einen Zuschuss in Höhe von 100 000 Euro. Gebaut wurde die Halle nach dem Erbbaurecht auf einem städtischen Grundstück. Eine Refinanzierung der Kosten ist auch über Nutzungsentgelte der Stadt einkalkuliert: Denn auch die Grundschulen und die Oberschule sollen nach dem Konzept die neue Bewegungslandschaft für den Sportunterricht in Anspruch nehmen.
Ziel des Baus war es, die motorische Entwicklung von Kindern zu stärken und ihnen die Möglichkeit zu bieten, so viele Sportarten wie möglich kennenzulernen.

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Published on: 8 November 2015
Posted by: ovadmin

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