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Mehr Lebensqualität durch digitale Brillengläser

Die Freizeit- und Arbeitswelt haben sich in den vergangenen Jahren gravierend verändert. Heute sind die digitalen Medien wie Smartphones, Tablets oder Laptops sehr stark in den Alltag der Menschen eingebunden – beruflich und privat. Alle diese Geräte haben eines gemeinsam: Sie sind in ihrer Größe begrenzt. „Dadurch sind die Abbildungen und Schriften klein dargestellt“, erklärt Mark Schumacher, Juniorchef von Optik/Uhren/Schmuck Schumacher. Der Nutzer hat dann zwei Möglichkeiten: Er kann die Darstellungen auf seinem Gerät vergrößern, verliert dabei aber die Übersicht, oder hält, zum Beispiel das Smartphone, dichter vor die Augen, um die sehr kleinen Abbildungen und Texte erkennen zu können. Dadurch verringert sich für die Menschen die gewohnte Leseentfernung von 40 Zentimeter auf 30 Zentimeter. „Das ist ein großer Unterschied“, sagt Schumacher. Und herausfordernd sowie anstrengend für die Augen, die es eher gewohnt sind, auf größeren Distanzen zu schauen. Digitaler Sehstress kann die Folge sein. Verbunden mit müden Augen, Problemen beim Lesen, Kopfschmerzen oder einem steifen Nacken.

Um diese Entwicklung in die richtigen Bahnen zu lenken, hat die Firma Zeiss ein spezielles Brillenglas entwickelt, das ZEISS Digital, das seit anderthalb Jahren auf dem Markt ist und seitdem die Angebotspalette bei Optik/Uhren/Schmuck Schumacher bereichert. Dabei handelt es sich um eine Vorstufe zur Gleitsichtbrille. Die Brille mit digitalen Gläsern ist als Einstärkenbrille geeignet fürs Sehen in der Ferne und enthält im unteren Bereich der Gläser eine Komfortzone zur Unterstützung des Sehens in der Nähe. Die Folgen des Tragens einer solchen Brille sind insbesondere bei der Nutzung von digitalen Geräten eine deutliche Entspannung, Entlastung der Augen, höhere Bequemlichkeit und in der Konsequenz ein Gewinn an Lebensqualität. „Digitale Brillengläser sind aber auch generell bei der Alltagstätigkeit unterstützend“, erklärt der Experte.

Die digitalen Brillengläser werden individuell angefertigt. Im Fachgeschäft selber wird der genaue Bedarf für die Weitenkorrektur und die Unterstützung in der Komfortzone bei einer Augenprüfung ermittelt. Zudem wird berücksichtigt, wie sich die Stärke des jeweiligen Kunden entwickelt hat und welche Brillen zuvor getragen wurden. Ferner spielt das jeweilige Arbeitsumfeld eine Rolle. „Dabei wird analysiert, auf welche Entfernung der Kunde deutlich sehen können muss“, erläutert Mark Schumacher. Die Produktion der individuellen Gläser dauert drei bis fünf Tage, der Preis hängt unter anderem vom verwendeten Material ab. Laut Schumacher werden digitale Gläser in der Regel zwischen Einstärken- und Mehrstärkenbrillen von Menschen zwischen 34 und 42 Jahren getragen. Es kommt aber ebenfalls vor, dass Personen zu digitalen Brillengläsern greifen, die zuvor noch keine Brille trugen. Kompetente und persönliche Beratung bekommen sämtliche Interessenten bei Uhren/Optik/Schmuck Schumacher. Text/Foto: Heinrich Klöker

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Published on: 22 September 2015
Posted by: ovadmin

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