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Neujahrstreffen der Bürgeraktion findet erneut großen Anklang

Eine schöne Tradition, die sich großer Beliebtheit erfreut: Bereits zum sechsten Mal fand am Donnerstagabend das Neujahrstreffen der Dinklager Bürgeraktion unter dem Motto “Glücksehs ne Joahr” statt, das abwechselnd in Dinklager Betrieben über die Bühne geht. Gastgeber war in diesem Jahr das Holzteam Dödtmann. Rund 125 Vertreter von Dinklager Betrieben aus Handwerk, Gewerbe, Einzelhandel und Dienstleistung nahmen an dem Treffen teil.

Josef Behrens, Vorsitzender der Dinklager Bürgeraktion, begrüßte eingangs die Teilnehmer und freute sich, dass so viele Gäste dabei waren. “Das Jahr 2016 hatte es in sich”, blickte Behrens zurück. Viele Geschäfte in der Stadt seien neu besetzt worden. „Die Leute kommen gerne nach Dinklage“, freute sich Behrens. Die Bürgeraktion wolle künftig in Kooperation mit der Stadt weiterhin daran arbeiten, dass Dinklage ein attraktiver Standort bleibe. Zudem freute Behrens sich über die neuen Gewerbeansiedlungen und betonte: „Die Außenwirkung unserer Stadt ist gut.“ Schon in näherer Zukunft würden Roboter Arbeiten übernehmen, die heute noch vom Menschen gemacht würden. „Arbeitsplätze fallen weg, aber neue Arbeitsplätze entstehen auch“, erklärte „Joe“ Behrens. Die Unternehmen müssten sich auf Nischen spezialisieren, um bestehen zu bleiben. Der Austausch von Gewerbetreibenden, Handwerkern, Einzelhändlern und Dienstleistern untereinander werde immer wichtiger. Dafür sei die Dinklager Bürgeraktion eine ideale Plattform.
Anschließend stellte Inhaber Frank Dödtmann seinen Werdegang und das Unternehmen Holzteam Dödtmann kurz vor. Am 1. Januar 2007 machte der gelernte Tischler Dödtmann sich mit dem Holzteam Dödtmann selbstständig. Seinerzeit kaufte er von seiner alten Lehrfirma die Maschinen, das Material und mietete die vorhandene Halle für zwei Jahre an. „Es folgten Höhen und Tiefen, aller Anfang ist schwer. Doch gerade dieses und mein gutes Personal haben mich immer wieder motiviert, das Handwerk weiter auszuüben“, schilderte der Gastgeber des Abends.  Zum Jahresende 2008 erfolgte der Umzug in das neu gebaute Domizil an der Siemensstraße. „Stetige Veränderungen und Investitionen haben meinen Betrieb modernisiert und stets weiterentwickelt. Klein- und Handmaschinen sowie computergesteuerte Kompaktmaschinen, die miteinander vernetzt sind, kommen zum Einsatz, so dass wir heute sehr gut aufgestellt sind. Die moderne Technik macht auch vor dem Handwerk keinen Halt“, erklärte Dödtmann nicht ohne Stolz. Harte Arbeit und langjähriges Personal hätten dazu beitragen, dass das Unternehmen nun zehn Jahre bestehe.

„Mein Mannschaft ist mein Kapital“, rief Dödtmann den Gästen unter großem Applaus zu. „Mit sechs eingestellten und bereits vier fertig ausgebildeten und bestandenen Lehrlingen, die ich auch teilweise übernommen habe, fördere ich die Ausbildung zu Fachkräften im Tischler-Handwerk“, verdeutlichte Frank Dödtmann. Neben dem Inhaber selber sind momentan sechs Gesellen und zwei Lehrlinge im Holzteam beschäftigt. Mehrere Mitarbeiter des Unternehmens standen den Gästen anschließend für Führungen durch Produktions- und Büroräume zur Verfügung und erläuterten beispielsweise Details zu Maschinen, Produkten und den betrieblichen Abläufen.
In angeregten und freundlichen Gesprächen knüpften die Teilnehmer bei einem Glas Sekt, Wein oder Bier neue Kontakte und festigten bestehende Bekanntschaften und Freundschaften. Freudige Gesichter in geselligen Runden prägten allerorten die Szenerie. Für die Stärkung zwischendurch stand Fingerfood bereit. Insgesamt eine rundum harmonische und gelungene Veranstaltung, nach der die Teilnehmer sich bereits auf die nächste Auflage Anfang 2018 freuen.

Eine Bildergalerie zum Neujahrstreffen finden Sie hier. Text/Fotos: Heinrich Klöker

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Published on: 5 Januar
Posted by: ovadmin

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