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Schweger Mühle öffnet am Pfingstmontag

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp klapp, klipp klapp. Mit diesem bekannten deutschen Kinderlied aus der Zeit der Romantik wird eine Zeit besungen, die es kaum noch gibt. Von den vielen Mühlen im Kreis Vechta ist die Schweger Mühle eine der wenigen noch funktionstüchtigen Mühlen. Hier kann man das Klappern noch hören.
Bereits zum 23. Mal findet der Mühlentag der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung e.V. (DGM) veranstaltete Tag traditionell am Pfingstmontag (16. Mai)  statt.
Seit dem Jahre 1994 öffnen über 1000 Mühlen in ganz Deutschland und laden zu Besichtigungen einer jahrhundertealten Technik ein. Das Müllerhandwerk, aus Korn Mehl zu mahlen, über die Jahre in Vergessenheit geraten, wird an diesem Tag zu neuem Leben erweckt. Die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde ruft Pfingstmontag zum Deutschen Mühlentag auf. Die Schweger Mühle an der Schweger Straße ist an diesem Tag für die Öffentlichkeit geöffnet.
Und das erwartet die Besucher: freiwillige Müller (dafür ist eigens eine Ausbildung notwendig) führen durch die Mühle, erklären die Funktion der Mühle, die an diesem Tag (soweit Wind in ausreichender Stärke weht) in Betrieb ist. Gemahlen wird in der Mühle aber nur zu Demonstrationszwecken. Das dabei erzeugte Mehl kann aus hygienischen Gründen nicht verbacken werden.
Vor der Mühle werden einige Trecker aus unterschiedlichen Generationen zu sehen sein. Die Bäcker werden wieder das Mühlenbrot backen, das ab 11 Uhr am Backhaus erstanden werden kann.
Das Café im Göpelhaus öffnet ab 14.30 Uhr und bietet neben dem Kaffee den beliebten Butterkuchen, sowohl trocken als auch mit Apfel an.
Wenn auch die Mühle an diesem Tag im Vordergrund steht, so kann man unweit der Mühle den Getreidegarten bewundern. Das Korn steht zwar noch nicht allzu hoch, man bekommt aber eine Idee von den verschiedenen Getreidesorten. In dem Zusammenhang sei auch auf die Ausstellung „Vom Korn zum Brot“ auf dem Bussjans-Hof hingewiesen. In der Ausstellung kann der Weg vom Korn über das Mahlen bis hin zum Brot nachvollzogen werden. Dargestellt ist die Arbeit, die in den 50er Jahren notwendig war, um das tägliche Brot herzustellen. Eine Arbeit, die wesentlich mehr körperliche Kraft benötigte als bei dem heutigen Maschineneinsatz.

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Published on: 14 Mai 2016
Posted by: ovadmin

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