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Steuern, Freunde und die Musik

Wie ist der Geschäftsführer, der selbstständige Handwerker oder die Ladenbesitzerin eigentlich privat? Wo kommt er oder sie her? Warum hat er oder sie gerade diesen Beruf ergriffen? Wir gucken regelmäßig hinter die Kulissen und stellen die Dinklager Geschäftswelt und deren Protagonisten vor. Weiter geht es heute mit dem Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Stefan Tepe.

Wie kommt man eigentlich auf die Idee, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer zu werden? Stefan Tepe ist durch einen Kommilitonen auf den Beruf aufmerksam geworden. „Ein Freund hat während meiner Studienzeit in Paderborn ein Praktikum in einer Steuerberatungskanzlei gemacht und davon geschwärmt“, erinnert sich der gebürtige Dinklager Tepe. Auf das Urteil des Kumpels vertrauend, hat sich Tepe gemeinsam mit seinen Freunden Thorsten Kottkamp und Volker Meyer dann im BWL-Hauptstudium auf das Steuerfach spezialisiert. Die Dreier-Clique ist dabei geblieben, hat gemeinsam 1999 die Steuerberaterprüfung bestanden und betreibt heute gemeinsam neben den jeweils eigenen Steuerberatungskanzleien die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Kottkamp, Tepe & Meyer GmbH. Auf Lübbecke (Kottkamp), Dinklage (Tepe) und Diepholz (Meyer) verteilt, helfen die drei Freunde heute Unternehmen und Privatkunden in steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten. „Der Kommilitone, der uns damals auf die Idee gebracht hat, ist heute übrigens Lehrer“, sagt Tepe mit einem Schmunzeln.

Tepe bereut den Schritt in das Steuerfach in keinster Weise: „Es ist ein Feld, dass niemals still steht, die Steuergesetzgebung ist ständig im Wandel. Das ist äußerst spannend.“ Er könne als Steuerberater selbst auf die Rechtsentwicklung einwirken, führe zur Zeit zum Beispiel zwei Klagen vor den Finanzgerichten. Dies und die tägliche Arbeit mit Menschen bestätige ihn in seiner damaligen Entscheidung. Ein wichtiger Punkt ist aber auch die enge Zusammenarbeit mit seinem Kumpel Volker Meyer. „Wir sind beide gemeinsam zur Grundschule gegangen und sind jetzt seit 41 Jahren befreundet“, sagt Tepe. Solche Freundschaften habe er mehrere und sie seien ihm allesamt sehr wichtig.

Freundschaften pflegt Stefan Tepe auch im Kolpingorchester Dinklage, dem er seit 1987 angehört. Er sitzt am Schlagzeug und gibt den Takt vor. Zwei Jahre zuvor hatte er als damals 17-Jähriger mit dem Spielen begonnen. „Ich hatte im Gymnasium Lohne ein Musical gesehen und war vom Drummer Wolfgang Roggenkamp so beeindruckt, dass ich selber spielen wollte“, erinnert sich Tepe. Und der Vorteil an Dinklage war, dass die Musikschule Romberg direkt im Ort ist. Waren die Eltern und Geschwister vom Üben genervt, konnte er in der Musikschule proben. Heute ist er Vorstandsmitglied im Förderverein der Musikschule Romberg. „Es ist wichtig, dass musikalische Talente in einem Ort gefördert werden.“ Die Musikschule Romberg mache in dieser Hinsicht seit Jahren einen hervorragenden Job, den es zu unterstützen gelte. Die Proben und die Auftritte mit dem Kolpingorchester bieten für den dreifachen Vater außerdem den perfekten Ausgleich zu seinem Job in seiner Kanzlei. „Wir haben gegenüber unseren Mandanten eine hohe Verantwortung zu tragen und müssen immer sehr genau arbeiten. Da ist ein Ausgleich unter Freunden immens wichtig“, sagt Tepe.

 

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Published on: 17 März 2015
Posted by: ovadmin

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