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Teilnehmer von Made in Dinklage treffen sich: Erfolgreiches Portal wird weiterentwickelt

„Made in Dinklage“ ist ein bislang sehr erfolgreiches Projekt, das nun noch weiterentwickelt und ausgebaut werden soll: Das war das Fazit des ersten Jahrestreffens der Teilnehmer am Internetportal am Mittwochabend im Seminarraum des Rheinischen Hofs in Dinklage. Eingangs begrüßte Josef Behrens, Vorsitzender der Dinklager Bürgeraktion, die etwa 30 Anwesenden und lobte insbesondere das ehrenamtliche Engagement des Arbeitskreises von „Made in Dinklage“. „Mittlerweile sind 56 Firmen dabei“, freute sich Behrens über die große Resonanz.

Margitta Tiemerding ging auf die Historie von "Made in Dinklage" ein.

Margitta Tiemerding ging auf die Historie von „Made in Dinklage“ ein.

Margitta Tiemerding aus dem Arbeitskreis blickte zurück auf die Historie des Portals. Im Frühjahr 2014 entstand die Idee, ein solches Projekt, das eine Plattform der mitwirkenden Unternehmen ist und aktuelle Informationen aus dem täglichen Leben in Dinklage zur Verfügung stellt, ins Leben zu rufen. Auf diese Weise sollte der Standort Dinklage attraktiv nach außen präsentiert werden. Im November 2014 ging das Portal online. „Es war eine sehr intensive Zeit“, schaute Tiemerding zurück. Das Portal werde von vielen Menschen auch außerhalb von Dinklage wahrgenommen und geschätzt. „Wir sind schon ein kleines bisschen stolz auf das, was wir geleistet haben“, sagte Margitta Tiemerding. Zudem wies sie darauf hin, dass sich der Arbeitskreis einmal monatlich treffe, um das Portal weiter zu entwickeln.
Matthias Litzenburger, Anzeigenleiter bei der OV, die im Auftrag der Bürgeraktion das Portal betreibt, informierte über aktuelle Zahlen zum Portal. „Die Nutzerzahl hat sich seit Jahresbeginn verdoppelt. Das Portal wird von vielen Menschen aus Dinklage und Umgebung regelmäßig genutzt“, freute er sich.
„Wer von den Teilnehmern regelmäßig Inhalte veröffentlicht, wird stärker wahrgenommen und im Internet von potenziellen Kunden auch besser gefunden“, verdeutliche Litzenburger. Ferner informierte er darüber, dass nun auch regelmäßig Videos von Veranstaltungen in Dinklage und den teilnehmenden Unternehmen für „Made in Dinklage“ produziert werden.

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Matthias Litzenburger (OV) informierte über aktuelle Zahlen zum Portal.

„Dem Ziel, Dinklage kommunikativ nach vorne zu bringen, sind wir ein gutes Stück näher gekommen“, freute sich Litzenburger. Zudem sei es gelungen, die Unternehmen aus der Stadt besser miteinander zu vernetzen.
Nun gelte es, das Portal weiter zu entwickeln. In einem Workshop sammelten die Anwesenden Ideen und machten Vorschläge, wie „Made in Dinklage“ künftig noch weiter entwickelt werden könnte.
Frank Bittner, Bürgermeister der Stadt Dinklage, sprach zudem über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Kommune. Die Nachfrage nach Gewerbeflächen sei groß, sagte der Hauptverwaltungsbeamte und nannte beispielhaft den Verkauf von drei Hektar Land an die Firma gigant – Trenkamp und Gehle, die auf diesem Areal eine Lackiererei errichtet, in der bis zu 80 Arbeitsplätze entstehen sollen. Ferner habe die Stadt eine Fläche von rund acht Hektar erworben, um Tauschmöglichkeiten in Verhandlungen mit Eigentümern von Flächen, die für die Gewerbeentwicklung interessant sind, zu haben.
„Angesichts der Flächenknappheit und dem Wunsch der landwirtschaftlichen Betriebe nach Weiterentwicklung gilt es, einen gesunden Mittelweg zu finden. Wichtig ist, mit Eigentümern von für das Gewerbe interessanten Flächen frühzeitig zu sprechen, um mit ihnen einen Konsens zu erzielen“, erklärte der Bürgermeister.
Ferner ging Bittner auf die jüngsten Entwicklungen im Einzelhandel ein und stellte erfreut fest: „Der Einzelhandel lebt auf“. Der Plan, das Familienbüro der Stadt Dinklage auszulagern, sei bisher nicht umgesetzt worden, weil es schlicht keine passenden freien Ladenlokale im Zentrum mehr gebe, erklärte Bittner mit einem Lächeln auf den Lippen. Zur Belebung des Einzelhandels trage auch „Made in Dinklage“ bei. Zudem lobte Bittner das Engagement der Bürgeraktion und des Stadtmarketings: „Hier wächst etwas zusammen“.

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Bürgermeister Frank Bittner ging auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Dinklage ein.

Die Aufgabe der Stadt sei es, die nötige Infrastruktur schaffen. Das geschehe derzeit zum Beispiel durch die Sanierung des Gehwegs an der Quakenbrücker Straße. Im nächsten Jahr solle der Gehweg an der Bahnhofstraße erneuert werden. Ferner würden Mitarbeiter aus dem Bauamt derzeit ein Parkleitsystem für Dinklage erarbeiten. „Das ist besonders für auswärtige Kunden wichtig, damit diese sich gut zurechtfinden“, verdeutlichte Bittner.
Mit vielen neuen Impulsen und Ideen im Gepäck verließen die Teilnehmer die zweieinhalbstündige Versammlung. Im Arbeitskreis werden diese Ideen nun zeitnah ausgearbeitet und umgesetzt, um „Made in Dinklage“ noch attraktiver zu machen und für die Zukunft breiter aufzustellen. Text/Fotos: Heinrich Klöker

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Published on: 22 Oktober 2015
Posted by: ovadmin

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