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Viele spannende Erfahrungen: Jonas Paulsen vom Rheinischen Hof ist von Aufenthalt in Finnland zurück

Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen ist Jonas Paulsen (links auf dem Foto)  nun von einem spannenenden dreiwöchigen Aufenthalt in Finnland in die Heimat zurückgekehrt. Jonas Paulsen, der im Rheinischen Hof seine Ausbildung zum Koch absolviert und sich im zweiten Lehrjahr befindet, nahm nun am Austauschprogramm Erasmus teil und und sammelte erste Auslandserfahrungen.

Er zieht ein positives Fazit von seiner Zeit in Finnland: “Es hat mir sehr gut gefallen und war schön, mal über den Tellerrand zu schauen und Neues kennenzulernen.” Der Dinklager arbeitete drei Wochen als vollwertiges Mitglied im Küchenteam des A-la-Carte-Restaurants Ravintola Heinätori in der finnischen Stadt Tampere  mit. “Hierarchien sind in Finnland nicht so ausgeprägt wie bei uns, die Zusammenarbeit mit den Kollegen war sehr nett und lief auf Augenhöhe”, erklärt der Auszubildende, der vielfältige Aufgaben hatte. Leber parieren und portionieren, Desserts und Pürees herstellen, Fische entgräten und portionieren und Teller anrichten zählten zu den Tätigkeiten von Jonas Paulsen.

Dabei konnte der Dinklager auch Kenntnisse gewinnen, die ihm bei seinem weiteren Werdegang hilfreich sind. “Wir haben viel mit Knoblauch und Rote Beete gearbeitet, zudem habe ich sehr intensiv Fische entgrätet.”  Und die Sauce Hollandaise wird in Finnland anders hergestellt, ein Bestandteil ist süßer Senf, erfuhr Jonas Paulsen. Auf Frische wurde im Restaurant großen Wert gelegt: “Wir wurden von örtlichen Landwirten beliefert und haben alles frisch hergestellt”, erinnert sich der 18-Jährige.
“Die Küche in Finnland war gar nicht so viel anders als bei uns. Der Unterschied war nicht so groß, wie ich es zunächst erwartet hatte”, sagt Jonas Paulsen. Als eine Art finnisches Nationalgericht lernte Jonas Paulsen Blutwurst mit Milch kennen. “Das habe ich auch probiert, schmeckte gar nicht so schlecht”, sagt der junge Mann lächelnd.
 
Dadurch, dass die Kommunikation ausschließlich auf Englisch lief, konnte der Koch-Azubi auch in diesem Bereich seine Kenntnisse verbessern. “Sich zurechtzufinden, war nicht schwer. Englisch konnte dort jeder sprechen.” Jonas Paulsens Unterkunft war in einem Extra-Gebäude an einer Schule. Trotz einer Fünf-Tage-Woche mit 40 Stunden Arbeitszeit und zeitlich wechselnden Dienstbeginnen blieb noch Zeit, die Landschaft zu erkunden. Jonas Paulsens Klassenkamerad aus Quakenbrück war zeitgleich in einem Steak-Restaurant in Tampere tätig. “Gemeinsam waren wir auf dem höchsten finnischen Turm und haben verschiedene Seen besucht, die allmählich auftauten. Das Wasser war sehr klar”, erzählt Jonas Paulsen. Während des überwiegenden Teils seines Aufenthalts lag nämlich noch Schnee in Tampere. “Land, Leute und Natur haben mit sehr gut gefallen.”
 
Jonas Paulsen würde solch ein Auslandsaufenthalt jedem empfehlen und kann sich gut vorstellen, nach der Ausbildung erneut den Schritt ins Ausland zu gehen. Jetzt freut er sich aber erstmal, wieder zu Hause in Dinklage und an seinem angestammten Arbeitsplatz im Rheinischen Hof zu sein. Denn: “Hier ist es immer noch am Schönsten”, erklärt Jonas Paulsen schmunzelnd. Auch Inhaber Bernd Susen ist froh, Jonas Paulsen wieder an Bord zu haben. Er unterstützte den Auszubildenden beim Gang ins Ausland und weiß aus Erfahrung: “Für die fachliche und persönliche Entwicklung sind solche Austausche immer hilfreich.” Text: Heinrich Klöker/Fotos: privat

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Published on: 4 Juni
Posted by: ovadmin

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