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Arbeit statt Ferien: Sechs Oberschüler nehmen an Schnupper-Praktikumstagen teil

Celine Noack, Jannes Hammoor, Lukas Jahn, Michael Ostendorf, Johan Ruhe und Ilias Sodal genießen in diesen Tagen nicht den zweiten Teil der Herbstferien, denn die Neunt- und Zehntklässler der Oberschule Dinklage lernen innerhalb einer Woche gleich drei hiesige Betriebe und Ausbildungsberufe kennen. Sie nehmen freiwillig an Schnupper-Praktikumstagen teil, die Rolladen Bosse, das Autohaus Ruhe und Werkzeugbau Sovinec in Kooperation mit der Oberschule Dinklage zum zweiten Mal anbieten. Sechs Schüler nehmen an der Aktion teil und erhalten spannende Einblicke in verschiedene Berufe.
Die Idee zu der Aktion entwickelten Michael Ruhe, Marko Sovinec und Willi Bosse gemeinsam. “Die Schüler sollen die Berufe und auch die Betriebe kennenlernen. Zum Teil haben die Schüler gar keine konkreten Vorstellungen mehr von den einzelnen Berufen”, schildert Michael Ruhe. “Wir wollen die Perspektiven und Vorzüge des Handwerks in den Fokus rücken und auch die erfolgten Wandlungen darstellen”, erklärt Marko Sovinec.
Hauptziel für die Betriebe ist, neue Auszubildende zu gewinnen. “Wir möchten junge Menschen bei uns in die Ausbildung bekommen”, sagt Michael Ruhe. “Gerne greifen wir dabei auf junge Bewerber aus Dinklage zurück und möchten ihnen eine Chance geben. Schließlich ist es aufgrund der kurzen Wege auch für sie optimal, in der Heimatstadt einen Ausbildungsplatz zu haben”, ergänzt Marko Sovinec. Willi Bosse erläutert: “Wir sind davon überzeugt, dass wir den Jugendlichen wichtige Orientierung liefern können, bevor sie sich für ein dreiwöchiges Schulpraktikum entscheiden.” Viele Schüler meldeten sich im Rahmen der Ausbildungsoffensive auf der Dinklager Gewerbeschau für das Schnupper-Praktikum an. “Ich möchte erfahren, was die einzelnen Betriebe so machen und schauen, welcher Beruf mir liegen könnte”, erklärt beispielsweise Oberschüler Jannes Hammoor zu seiner Motivation, an den Schnupper-Praktikumstagen teilzunehmen. 
Betriebe aus den Berufszweigen Holz, Metall und KFZ: Die Initiatoren freuen sich, den Jugendlichen möglichst vielseitige Einblicke bieten zu können.
Am Montag trafen sich alle Teilnehmer zunächst im Autohaus Ruhe. Nach einer Begrüßung und Sicherheitsunterweisung, in denen Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln erläutert wurden, wurden die Jugendlichen dann in Zweiergruppen auf die drei Betriebe verteilt. Die Schüler verbringen etwa anderthalb Tage in jedem Betrieb. Die reguläre Arbeitszeit geht von 8 bis 17 Uhr. Bei Rolladen Bosse schnuppern sie in den Tischlerberuf hinein, beim Autohaus Ruhe in den Beruf des KFZ-Mechatronikers und bei Werkzeugbau Sovinec in den Beruf Feinwerkmechaniker Werkzeugbau.
Am Freitag gibt es eine Abschlussrunde. Dann können sowohl Schüler als auch die Betriebe äußern, was gut gelaufen ist und was eventuell noch verbessert werden könnte. “Die Erkenntnisse daraus nehmen wir dann mit für weitere Auflagen der Schnuppertage”, sagt Willi Bosse. Denn geplant ist, die Aktion nach der erfolgreichen Premiere im Frühjahr regelmäßig zweimal im Jahr stattfinden zu lassen. So ist die nächste Runde in den kommenden Osterferien geplant. Text/Foto: Heinrich Klöker

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Published on: 10 Oktober
Posted by: ovadmin

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