Brücke „In der Wiek“ wird erneuert – Stadt leistet Beitrag zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie

Die Stadt Dinklage beabsichtigt die Erneuerung der Brücke „In der Wiek“ und eine Umgestaltung des Hopener Mühlenbachs zugunsten der Gewässerökologie und zur Schaffung eines Hochwasser-Retentionsraums. Mir der rund 378.000 Euro teuren Maßnahme wird die Stadt Dinklage einen Beitrag zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie leisten.

Wie die Stadt Dinklage mitteilt, wird die neue Brücke „In der Wiek“ aus Stahlbeton-U-Profilen mit einer lichten Breite von viereinhalb Metern und einer lichten Höhe von dreieinhalb Metern hergestellt werden. Die Länge in Verlaufsrichtung des Baches beträgt 20 Meter. Die jetzige Betonbrüstung wird durch ein Füllstabgeländer aus Aluminium ersetzt, das eine Höhe von ein 1,30 Meter hat.

Neben der eigentlichen Sanierung der Brücke wird die Stadt Dinklage im Zuge des Neubaus auch Fledermausüberwinterungskästen anbringen und Brutmöglichkeiten für Schwalben schaffen.

Bei der Umgestaltung des Hopener Mühlenbachs ist vorgesehen den  aktuell gradlinigen Gewässerverlauf durch die teilweise Verlegung des Bachbettes leicht geschwungen neu zu modellieren. Da die Spannweite der ehemaligen Eisenbrücke zu gering ist und ein Umbau mit gleichzeitig erforderlicher Sanierung nicht rentabel ist, wird diese in Kürze abgerissen.

Die vorhandene Sohltreppe nördlich der Brücke ist bereits zurückgebaut worden. Als Ausgleich hierfür soll eine so genannte Sohlgleite angelegt werden, um die Durchgängigkeit des Gewässers für die dort vorkommenden Fischarten zu optimieren. Die Sohlgleite besteht aus einer regelmäßigen Abfolge von Aufstiegs- und Ruhebecken.

Neben der Brückensanierung ist des Weiteren auch eine Umlegung des vorhandenen Radweges geplant. Dies soll im Projekt „Radweg Alter Bahndamm“ erfolgen, über das noch zu berichten sein wird.

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Published on: 9 April
Posted by: Marlene Wegmann

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