„CDU im Dialog“: Dinklage fragt, Bürgermeister Bittner antwortet am Mittwoch ab 19.30 Uhr im Zoom-Meeting

Die Corona-Pandemie hat die Arbeit der Parteien verändert. Sitzungen finden mit Abstand, als Hybridsitzung oder komplett online statt. Die Corona-Pandemie hat aber auch den Kontakt zu den Bürgern verändert.
Wo drückt der Schuh? Welche Projekte sollte die Politik angehen? Welche Investitionen sollten schleunigst getätigt werden? Das erfahren die Parteien immer seltener im persönlichen Gespräch. Denn Versammlungen, Treffen, Feste fallen aus. Auch den kurzen Klönschnack gibt’s mit Mund-Nasen-Schutz eher weniger.
Um zu wissen, was die Dinklager bewegt, hat der CDU-Stadtverband ein neues Veranstaltungsformat ins Leben gerufen.
„CDU im Dialog“ heißt es und soll in unterschiedlicher Art und Weise – je nach Thema und Interessenlage – abgehalten werden. Das kann als Vortrag, Podiumsdiskussion, Fragerunde oder Workshop sein. Jetzt, in der Pandemie, sind digitale Veranstaltungen eine Option, um zu wissen, was Dinklage bewegt.
„Wir möchten Erfahrungen sammeln und sehen, wie ein aktiver Meinungsaustausch zu gestalten ist und wo er lösungsorientiert hinführen kann“, sagt Schriftführer Sascha Heil, der zusammen mit dem Mitgliederbeauftragen Tim Dorniak die erste Veranstaltung federführend organisiert.
Den Auftakt zu „CDU im Dialog“ gibt’s am 17. Februar (Mittwoch). Dort wird Bürgermeister Frank Bittner zusammen mit den Mitgliedern der CDU-Stadtratsfraktion von 19.30 Uhr bis 21 Uhr Stellung zu aktuellen Themen der Dinklager Stadtpolitik beziehen. Erst, so ist der Plan, eine Stunde lang zu vorgegebenen Themen, die letzten 30 Minuten dann in einer offenen Diskussion.
Eingeladen zu der Online-Veranstaltung über die Videoplattform Zoom ist ausdrücklich jeder Dinklager, es ist kein CDU-Parteibuch nötig. Über einen Link, der auf der Internetseite des CDU-Stadtverbands Dinklage (www.cdu-dinklage.de) oder auch auf der Facebookseite (www.facebook.com/cduindinklage/) einzusehen ist, können sich alle Interessierte in die Veranstaltung einwählen. Bei Problemen bei der Einwahl stehen unter den Rufnummern (noch nicht benannt) Mitglieder der CDU Dinklage zur Verfügung.
Ebenso gibt’s Hilfestellung auf den Webseiten mit Hinweisen zum Anmeldeprozess. Im Vorfeld können die Dinklager Fragen und Anregungen mailen, die Adresse wird ebenfalls auf den CDU-Seiten angegeben.
Es werden einige Themenbereiche vorgeschlagen. Die Teilnehmer an der Zoom-Sitzung stimmen zu Beginn digital ab, welche Themen die interessantesten sind. Diese gehen dann in die Diskussion. Während der Sitzung können jederzeit Anregungen und Fragen per Chat eingereicht werden, die nach Möglichkeit gleich eingebunden werden. Dorniak war einer der Zuhörer beim digitalen Neujahrsempfang der Kreis-CDU und des Prüttessens der Lohner CDU. Er findet: Die Online-Formate seien in Corona-Zeiten eine tolle Alternative.
Sascha Heil und Tim Dorniak hoffen, dass viele Bürger das Angebot nutzen. Wie die Resonanz dann tatsächlich sein wird, darauf sind sie gespannt. Der Vorteil der Online-Debatte sei aber klar: Jeder Zuhörer kann sich (ohne eigenes Bild oder Video) zu jeder Zeit wieder rein- oder rausklicken. Der Aufwand sei gering, das Zeitfenster überschaubar.
Bequemer sei es vielleicht auch, als in einer Gaststätte zu sitzen. Die Christdemokraten glauben, über das digitale Angebot auch andere Bevölkerungsschichten als „die üblichen Verdächtigen“ anzusprechen. Und:
„Wir wollen zeigen, dass wir als CDU nicht nur im eigenen Saft schmoren“, sagt Sascha Heil. Grundsätzlich möchte der CDU-Stadtverband „die Kommunikation zwischen Bevölkerung, Politik und Verwaltung
verbessern“. Dies erst recht in Corona-Zeiten. Denn Märkte und Gesellschaft stünden, verstärkt durch die Pandemie, unter massivem Veränderungsdruck und enormer Veränderungsgeschwindigkeit wie zum Beispiel bei der Digitalisierung und Globalisierung, sagt Sascha Heil. Daher sei eine andere Art des Meinungsaustausches und der politischen Diskussion gefragt.
In der Parteibroschüre „Klartext“ hatte die CDU einen neuen „Gedanken- und Austauschprozess“ angesprochen und angekündigt, eine Plattform zur Diskussion zu starten. „CDU im Dialog“ sei nun der Anfang. Foto: Siemer

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Published on: 14 Februar
Posted by: ovadmin

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