Energieberatungs-Stützpunkt öffnet in Dinklage – Kostenlose Beratung der Verbraucherzentrale startet im Februar

Wer energetische Sanierungsmaßnahmen an seinem Haus oder seiner Wohnung durchführen will, steht häufig vor vielen Fragen. Das weiß auch der Vechtaer Dipl.-Ing. Frank Seidlitz und informiert daher zukünftig regelmäßig über Sanierungsmöglichkeiten, egal ob es sich um die Heizungsanlage, die Gebäudehülle, den Einsatz regenerativer Energien oder Fördermöglichkeiten handelt. Aber auch zu Themen wie Stromsparen, Heiz- und Stromkostenabrechnungen, Anbieterwechsel und Wärmedämmung, weiß der Energieexperte aus der Kreisstadt Rat.

Für die persönliche Beratung sind 45 Minuten vorgesehen. Diese Beratung ist durch die Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie kostenlos. Die Verbraucherzentrale berät als unabhängige und gemeinnützige Organisation neutral. Hilfreich ist es, zu den Beratungsterminen aussagekräftige Unterlagen zu Verbräuchen, dem Haus oder der Wohnung mitzubringen.

Seidlitz steht ab Dienstag (11. Februar) künftig an jedem zweiten Dienstag im Monat, von 16.30 bis 19.00 Uhr, in der Außenstelle des Rathauses (Familienbüro, Lange Straße 23) nach Voranmeldung für Fragen zur Verfügung. Der Zugang ist barrierefrei. Eine vorherige Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich. Hierzu steht Dorothee Arp bei der Stadt Dinklage telefonisch unter 04443/899-480 zur Verfügung. Termine können auch unter der kostenfreien Servicenummer der Energieberatung unter 0800 – 809 802 400 vereinbart werden.

Neben der persönlichen Beratung im Stützpunkt Dinklage, bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale auch verschiedene Energie-Checks beim Verbraucher vor Ort an. Kostenfrei ist hier ebenfalls der „Basis-Check“, bei dem Seidlitz zum Ratsuchenden nach Hause kommt, um sich vor Ort einen Überblick über Strom- und Wärmeverbrauch sowie einfach Sparmöglichkeiten zu machen. Darüber hinaus gibt es folgende weitere Vor-Ort-Checks, für die Seidlitz ins Haus oder in die Wohnung kommt, um eine Bestandsaufnahme zu machen und daraufhin einen Kurz-Bericht (kein Gutachten) zu erstellen. Diese kosten den Verbraucher einheitlich 30 Euro:

  • Gebäude-Check (Überblick über Ihren Strom- und Wärmeverbrauch, die Geräteausstattung, die Heizungsanlage und die Gebäudehülle sowie Sparpotentiale)
  • Eignungs-Check Solar (Information über Ihre Möglichkeiten, mittels einer Solarwärmeanlage die Warmwasserbereitung/die Heizung zu unterstützen und/oder zur Nutzung einer PV-Anlage zur Stromerzeugung)
  • Heiz-Check (Überprüfung der optimalen Einstellung und Effizienz der Heizungsanlage)
  • Solarwärme-Check (Überprüfung der optimalen Einstellung und Effizienz Ihrer bestehenden solarthermischen Anlage)
  • Detail-Check (Überprüfung einzelner, spezifischer Fragestellungen / Energieprobleme)

Der tatsächliche Wert der Beratungsangebote liegt zwischen 170 und 420 Euro. Da die Beratung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird, ist die Zuzahlung für Verbraucher bei 30 € gedeckelt und somit ein sehr kleiner Beitrag für große Leistung.

„Mit relativ wenig Aufwand ist es möglich den eigenen Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten zu senken und gleichzeitig dem Klima etwas Gutes zu tun“, sagt Dorothee Arp. Energieeinsparungen sowie die Wärme- und Stromwende hin zu regenerativen Energien seien wichtige Meilensteine im Klimaschutz, so Dinklages Klimaschutzmanagerin weiter. Darüber hinaus müsste insgesamt an der Gebäudestruktur gearbeitet werden, so Arp.

Schnell sein lohnt sich bei der Vereinbarung von Terminen gleich doppelt, denn Bürgermeister Frank Bittner ist großzügig. „Zur Eröffnung des Energieberatungs-Stützpunktes übernimmt die Stadt Dinklage die Kosten für die ersten 10 vereinbarten Checks“, so Dinklages Verwaltungschef.

Mehr Informationen zur Energieberatung gibt es auch auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Für einkommensschwache Haushalte sind alle Angebote kostenfrei. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Auf dem Foto abgebildet (v.l.n.r.) : Klimaschutzmanagerin Dorothee Arp, Dipl.-Ing. Frank Seidlitz und Bürgermeister Frank Bittner

Foto: Westermann

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Published on: 27 Januar
Posted by: Marlene Wegmann

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