Er mag die Herausforderungen: Marc Bruchmann von der Elektrotechnik Germann & Bruchmann im Porträt

Wie ist der Geschäftsführer, der selbstständige Handwerker oder die Ladenbesitzerin eigentlich privat? Wo kommt er oder sie her? Warum hat er oder sie gerade diesen Beruf ergriffen? Wir gucken regelmäßig hinter die Kulissen und stellen die Dinklager Geschäftswelt und deren Protagonisten vor. Weiter geht es heute mit Marc Bruchmann von der Germann & Bruchmann GmbH. 

Marc Bruchmann aus Dinklage mag es, sich immer neuen Herausforderungen zu stellen. Und die hat er in seinem Beruf als einer von zwei Geschäftsführern des Unternehmens Elektrotechnik Germann & Bruchmann GmbH zur Genüge. Denn: „Es gibt stets technische Neuerungen, neue Vorschriften und neue Anlagen – also spannende und sehr interessante Herausforderungen, die es mitunter nötig machen, sich tief mit der Materie zu beschäftigen.“
Marc Bruchmann ist 40 Jahre alt und seit 2015 mit Ehefrau Jennifer verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder, eine Tochter und einen Sohn.
Nach dem Schulabschluss absolvierte Marc Bruchmann zunächst eine Ausbildung zum Elektroinstallateur bei der Firma Emil Tepe in Dinklage und arbeitete dort nach der Lehre mehrere Jahre als Elektroinstallateur – unterbrochen vom Zivildienst bei der Katholischen Kirchengemeinde St. Catharina Dinklage. Ab März 2003 besuchte Marc Bruchmann für ein Jahr in Vollzeit die Meisterschule in Oldenburg und erwarb den Titel des Elektrotechnikermeisters. Unmittelbar danach bildete sich Marc Bruchmann in fünf Monaten ebenfalls in Oldenburg zum Betriebswirt des Handwerks fort, um anschließend im Ingenieurbüro von Norbert Taphorn in Lohne eine Anstellung als Elektrotechnikermeister mit dem Schwerpunkt auf regenerative Energien zu beginnen. Marc Bruchmann spezialisierte sich im Bereich Photovoltaik und eignete sich viel Fachwissen an.
2011 wechselte der Dinklager zur münsterländischen Firma SK Solar, für die er im Außendienst Photovoltaikanlagen plante, verkaufte und installierte. In dieser Tätigkeit arbeitete er auch mit der damaligen Firma Stromann & Meiners zusammen – und das so erfolgreich, dass der seinerzeitige Chef Erich Stromann ihn 2012 fragte, ob er in den Betrieb einsteigen möchte – mit der Perspektive, wenig später gleichberechtigt mit Denis Germann die Geschäftsführung zu übernehmen. „Das war damals mit 32 Jahren schon eine Hausnummer“, erinnert sich Marc Bruchmann. Dennoch wagte er den Schritt, trat ins Unternehmen ein, baute den Bereich Photovoltaik weiter aus und übernahm zum 1. September 2014 mit Denis Germann die Geschäftsführung. Zum 1. September 2018 erfolgte dann die Umbenennung in Germann & Bruchmann GmbH.
Das Unternehmen bietet die komplette Elektroinstallation und setzt seine Schwerpunkte auf die Bereiche Photovoltaik, Agrartechnik, Wohngebäude und Gewerbebetriebe und baut aktuell den Bereich Smart Home aus. Von Kleinstanlagen bis zu 750-Kilowatt-Anlagen reicht die Spanne im Sektor Photovoltaik inklusive Anschluss und Wirtschaftlichkeitsberechnung für den Speicher.
Von der Besprechung von Projekten über die Angebotserstellung bis hin zur Installation und Wartung reichen die Tätigkeiten von Marc Bruchmann. „Ich mag den Umgang mit den Kunden und die Beratung“, sagt der 40-Jährige, der viel Spaß an der Arbeit hat. „Wir sind hier mit 16 Mitarbeitern angefangen, mittlerweile sind es 25“, freut sich Marc Bruchmann über die Unternehmensentwicklung und sagt: „Man hat schon viel Verantwortung. Die hat man aber gerne, wenn man sieht, wie unser Team mitzieht. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind super. Da sind wir stolz drauf.“
Marc Bruchmann hofft, dass sich die erfreuliche Entwicklung der Elektrotechnik Germann & Bruchmann GmbH fortsetzt und das Unternehmen eines Tages in Dinklage ein Grundstück zur Errichtung eines eigenen Firmengebäudes erwerben kann.
Marc Bruchmann lebt in der Nähe des Dinklager Schützenplatzes und ist mit dem Schützenwesen aufgewachsen. Schon als Kind fungierte er als Schildträger bei den Umzügen und trat 1998 selbst in den Schützenverein Dinklage und die 1. Kompanie „Raubritter“ ein. Bereits ein Jahr später wurde er als Fähnrich in den erweiterten Kompanievorstand gewählt. Im Folgenden wurde Marc Bruchmann zunächst zum Unteroffizier und dann zum Feldwebel befördert, ehe er als Spieß in den engen Kompanievorstand gewählt wurde. Seit 2017 war er als stellvertretender Kompaniechef tätig und wurde vor wenigen Tagen zum Kompanieführer bestimmt. Die entsprechende Beförderung vom Leutnant zum Hauptmann erfolgte an diesem Freitag.
Als Chef der rund 375 Mitglieder starken Kompanie nimmt Marc Bruchmann unter anderem repräsentative Aufgaben wahr, leitet Sitzungen und organisiert Veranstaltungen mit. Dazu gehören zum Beispiel Grützwurstessen, Familienfest und Räuberball. Auch an den monatlichen Schießveranstaltungen nimmt er mit Freude teil. Wie sehr viele Schützen und Schützinnen hofft auch der Dinklager, dass das Schützenfest als Höhepunkt im nächsten Jahr wieder stattfinden kann. Marc Bruchmann engagiert sich gerne in Schützenverein und Kompanie: „Es macht einfach viel Spaß, ich mag die Geselligkeit, man trifft immer nette Leute, mit denen man ungezwungen schnacken kann.“
Zudem ist Marc Bruchmann sehr fußballinteressiert. Dabei schlägt sein Herz für den SV Werder Bremen. Als Mitglied des Dinklagers Fanclubs Abfahrt Arsten besucht er regelmäßig die Heimspiele der Hanseaten im Weserstadion. „Das ist ein schöner Ausgleich zur Arbeit und eine gute Gelegenheit zum Herunterfahren.“
In der jungen Stadt am Burgwald lebt Marc Bruchmann gerne: „Dinklage ist zwar eine Stadt, hat aber seinen dörflichen Charakter behalten. Man kennt viele Menschen, ist per Du und begrüßt sich mit einem Moin.“
Marc Bruchmann bezeichnet sich als „ehrgeizig und genau. Ich will alles möglichst zu 100 Prozent haben, alles soll möglichst stimmig sein“, sagt er mit einem Lächeln und ergänzt: „Zudem bin ich ein offener Mensch.“
Ferner verreist Marc Bruchmann mit Freude. Die USA und Mauritius hat er bereits besucht, Asien, Australien und erneut die USA sind weitere Ziele für die Zukunft.
Und bis es soweit ist, schaut er voller Vorfreude auf seine private und berufliche Zukunft in Dinklage. Text/Foto: Heinrich Klöker

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Published on: 11 Oktober
Posted by: ovadmin

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