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EWE und Stadt Dinklage nehmen Stromtankstelle nahe des Rathauses in Betrieb

Öffentlich Strom laden, das ist jetzt auch nahe des Dinklager Rathauses auf dem Marktplatz möglich. Dort wurde nun die erste städtische Stromtankstelle offiziell in Betrieb genommen. Dinklages Bürgermeister Frank Bittner und der EWE-Kommunalbetreuer der Netzregion Cloppenburg/Emsland, Gerhard Niemann, nahmen im Beisein von Uwe Middendorf, der bei der Stadt für das Thema erneuerbare Energien der Ansprechpartner ist, Uwe Aeikens, EWE-Vertriebsbeauftragter Mobilität, sowie zahlreicher Ratsmitglieder die Stromtankstelle in Betrieb. Die EWE betreibt die Ladesäule im so genannten Contracting. Das bedeutet, dass die EWE im Auftrag der Stadt den Betrieb und die Wartung der Säulen, die Abrechnung und die Energielieferung mit CO2 neutralem Strom übernimmt.

„Der öffentliche Straßenverkehr ist eine erhebliche CO2- und Feinstaub-Quelle. Mit der Ladesäule möchten wir das Thema Elektromobilität und damit eine nachhaltige Mobilität in Dinklage im Sinne des Klimaschutzes vorantreiben“, erklärte Bürgermeister Frank Bittner. Auch denke die Stadt darüber nach, den städtischen Fuhrpark zu elektrifizieren. Zu Testzwecken stelle EWE der Stadt freundlicherweise ein Elektrofahrzeug aus dem EWE-Fuhrpark zur Verfügung.

Gerhard Niemann nannte einen weiteren Grund für die Bedeutung öffentlicher Stromtankstellen: „Wenngleich über 80 Prozent der Ladevorgänge an der Arbeitsstätte oder zu Hause stattfinden, ist das Vorhandensein einer öffentlichen Ladeinfrastruktur eines der wichtigsten Entscheidungskriterien für die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges. Wir freuen uns, dass immer mehr regionale Partner diesen wichtigen Zukunftstrend unterstützen und somit einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“ Mittlerweile betreibt EWE bundesweit mehr als 470 Ladepunkte und will dieses Engagement kontinuierlich weiter ausbauen.

Eine Übersicht der Stromtankstellen erhalten Nutzer über die kostenlose EWE-App Punktladung. Mit der App kann man sich zur nächsten freien Stromtankstelle navigieren lassen. Vorausgesetzt, dass eine Stromtankkarte hinterlegt ist, kann auch der Ladevorgang vom Smartphone aus gestartet werden. Alle wichtigen Funktionen rund ums Thema Elektromobilität sind in der App vereint. Darüber hinaus werden auch alle Stromtankstellen angezeigt, die im Verbund mit EWE stehen. Hier sei der Verbund „Hubject“ herauszustellen. „Durch den Verbund können rund 23.000 Tankstellen europaweit angefahren werden“, sagt Uwe Aeikens. Die neue Stromtankstelle vor dem Rathaus ist insgesamt die zweite in Dinklage. Eine weitere durch EWE betriebene Stromtankstelle steht an der Quakenbrücker Straße 17 im Auftrag des Autohauses Ruhe. An beiden Stromtankstellen können gleichzeitig jeweils zwei Elektrofahrzeuge CO2-freien Strom tanken. Nutzer können sich wahlweise über die EWE-Stromtankkarte, durch Zahlung per Kreditkarte oder PayPal authentifizieren. Foto: Westermann

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Published on: 2 Juli
Posted by: ovadmin

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