Galerie der Schweger Mühle wird erneuert – Stadt Dinklage investiert rund 100.000 Euro für Erneuerung

Bereits seit geraumer Zeit stand fest, dass die Galerie an der Schweger Mühle sanierungsbedürftig ist. Das Holz ist vom so genannten Braunfäulepilz befallen. Nun wird die Galerie bis spätestens zum 21. Mai abgebaut, um dann erneuert werden zu können. Derzeit ist die beauftragte Firma Möller Bautischlerei und Mühlenbau aus Melle damit beschäftigt, die Galerie abzubauen.

„Die letzte Sanierung an der Mühle erfolgte im Jahre 2004“, sagt Sven Friedrich, der die gesamte Maßnahme aus dem Bauamt der Stadt Dinklage begleitet. Nun erfolge die dringend notwendige Sanierung mit einem Neuaufbau der Galerie, so Friedrich. „Die Fertigstellung ist für Juli 2021 geplant.“ Sämtliche der nun durchzuführenden Maßnahmen erfolgten in enger Koordination mit Bernd Ammerich vom Amt für Denkmalpflege beim Landkreis Vechta. „Darüber hinaus werden die Arbeiten mit dem Freundeskreis Schweger Mühle abgestimmt“, so Friedrich.

Bereits im Vorfeld der nun durchgeführten Arbeiten hat die Dinklager Dachdeckerfirma Werner Ruholl Bedachungen im Rahmen von Instandhaltungsarbeiten unter anderem durch die Anbringung eines Lochblechs im oberen Bereich der Mühle dafür gesorgt, dass die Mühle künftig vor Vogelkot und Insekten geschützt ist.

„Im Zuge der Sanierung wird das Geländer der Galerie mit einem zusätzlichen Schutz vor „Übersteigen“ versehen“, erzählt Sven Friedrich. Dieser erfolge dadurch, dass ein Stahlnetz von innen vor den Andreaskreuzen angebracht werde. „So können auch zukünftig wieder Schulklassen die Galerie gefahrlos betreten“, so Friedrich.

Die Planung, Ausschreibung und Bauleitung für die Sanierung der Galerie hat das Planungsbüro Angelis & Partner aus Oldenburg übernommen. Begleitet wird die Durchführung durch das städtische Bauamt. Die Stadt Dinklage als Bauherr  investiert für die beauftragte Sanierung der Galerie und die schon durchgeführten Instandhaltungsarbeiten insgesamt rund 100.000 Euro. Im Vorfeld hatte die Stadt Dinklage für die Maßnahme Fördermittel beantragt, die in einer Höhe von maximal rd. 41.000 Euro über die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung (Zile)“ bewilligt wurden.

Im Anschluss an die Abbrucharbeiten durch die Tischlerei erfolgen Ende Mai die Ausbesserungsarbeiten an den Mauerwerkskonsolen (Mauerwerksaufleger) sowie Fugenreparaturarbeiten. Diese Arbeiten werden durch die Dinklager Firma Mrotzek ausgeführt.

Die Stadt Dinklage hofft, dass es die Witterung in den kommenden Wochen zulässt, den Zeitrahmen einzuhalten, so dass die komplette Sanierung wie beabsichtigt im Juli 2021 fertiggestellt werden kann. Text / Bild: Stadt Dinklage

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Published on: 10 Mai
Posted by: Marlene Wegmann

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