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„Gelbe Seiten des Internets“: Workshop „Google – so geht’s“ für Teilnehmer von Made in Dinklage ein Erfolg

Warum macht es Sinn, Google für die Steigerung meines Geschäftserfolgs einzusetzen? Was ist für den optimalen Einsatz von Google notwendig? Wie erstelle ich ein Google-Unternehmensprofil? Diese und andere Fragen wurden am Dienstagabend beim Workshop „Google – so geht’s“ beantwortet, der für die Teilnehmer des erfolgreichen Internetportals „Made in Dinklage“ im Rheinischen Hof veranstaltet wurde.

Nachdem Joe Behrens, Vorsitzender des Dinklager Bürgeraktion, die rund 35 Teilnehmer begrüßt hatte, ergriff Vincent Koss, Leiter Vermarktung bei der Oldenburgischen Volkszeitung, das Wort. „Wir freuen uns über die tolle Resonanz und auf einen entspannten Abend.“

Als Referentin fungierte Susanne Kück, Mitarbeiterin in der Abteilung Digitales der Oldenburgischen Volkszeitung. Zunächst ging sie darauf ein, wer Google ist und was alles dahinter steckt. Bevor Google 1998 gegründet wurde, war es als „Backrup“ vor allem in den USA bekannt. Der Name „Google“ kommt aus dem arabischen „Googol“, was für 10100 und für das Bestreben steht, möglichst viele Seiten zu erfassen.

2015 wurde Google Bestandteil der Aktiengesellschaft „Alphabet“, die als Mutterkonzern über allen Google-Produkten steht. Zu Google gehören bekannte Marken und Produkte wie Android, Gmail, YouTube, Pixel Smartphone, Google Home und Google Adwords.

3,8 Millionen Suchanfragen pro Minute werden von Google, den „Gelben Seiten“ des Internets, verarbeitet und mit einem Marktanteil von 94,5% in Deutschland hat Google seine Position als Top-Suchmaschine schon lange bewiesen.

„Um den Nutzern auch die Informationen zu liefern, die sie benötigen, verarbeitet Google verschiedene Arten von Informationen. Dazu zählen Webseiten-Inhalte, Suchverhalten der Nutzer, meistbesuchte Seiten, Alter, Geschlecht und auch Standortinformationen vom Handy“, schilderte Susanne Kück und ergänzte: „Google weiß ziemlich viel. Durch die sehr ausgefeilte künstliche Intelligenz kann es ein fast komplettes Profil vom Nutzer erstellen.“ Diese Daten werden für individuell passende Werbeanzeigen verwendet, allerdings nicht verkauft. Jeder Nutzer hat die Möglichkeit in seinem Google-Konto einzustellen, welche Informationen Google verwenden darf und welche nicht.

Susanne Kück gab den Teilnehmern Informationen, wie sie über die Suchmaschine besser gefunden werden, da Google Webseiten mit zu vielen und zu großen Fehlern im Grundgerüst bewusst ignoriert. „Google legt einen besonders hohen Stellenwert auf die Inhalte einer Webseite. Dazu sollte die Seite immer möglichst aktuell gehalten werden, keine groben Fehler in der Programmierung besitzen und vor allem auch auf mobilen Endgeräten gut lesbar sein. Ein Irrglaube ist, dass Google nur ein paar Schlagwörter braucht, um eine Seite positiv zu bewerten“, sagte die Referentin.

Google bewerte das Gesamtbild der Webseite. Dazu würden ordentliche Fließtexte, eine richtige Überschriften-Struktur und die richtige Anwendung von Fett- und Kursivschrift zählen. „Bei der Optimierung redet man von On-Page und Off-Page-Optimierungen. On-Page ist alles, was auf der eigenen Webseite sichtbar ist und beeinflusst werden kann. Off-Page beschreibt alles, was außerhalb der Webseite stattfindet, wie zum Beispiel Social-Media Kanäle und Verlinken von anderen Webseiten“, führte sie weiter aus. Die Teilnehmer erhielten eine Checkliste, die eine Hilfestellung für die Optimierung der Webseite darstellt.

Weiteres Thema war „Google My Business“ oder auch Google-Unternehmensprofil. Mit einem „Google My Business“-Konto können Unternehmen die Informationen in der Google-Suche optimieren und ergänzen. Besonders wichtig sind diese Einstellungen für regionale Unternehmen, da sie Informationen wie Standort, Öffnungszeiten, Bilder und Angebote liefern können. Die Informationen erscheinen entweder rechts in der Suchergebnisseite oder in den Google-Maps-Ergebnissen. Den Teilnehmern wurde erläutert, wie sie ein „Google My Business“-Konto erstellen. Zudem gab Susanne Kück Tipps zur Pflege des Google-Unternehmensprofils: „Halten Sie Kunden mit aktuellen Öffnungszeiten und auch gesonderten Öffnungszeiten bei Feiertagen auf dem aktuellen Stand. Setzen Sie regelmäßig neue Bilder und Impressionen vom Ladengeschäft oder Produkten in die Galerie. Posten Sie besondere Angebote und Aktionen als Beitrag. Diese bleiben sieben Tage online sichtbar.“ Zudem sei es wichtig, rechtzeitig auf Bewertungen zu reagieren.

„Google ist wichtig, man darf es nicht vernachlässigen. Wir müssen es für uns nutzen. Bedeutend ist auch, dass wir uns gegenseitig positiv bei Google bewerten“, sagte Joe Behrens abschließend.

Bei Getränken und kleinen Speisen wurde anschließend das Erlernte an den diversen mobilen Endgeräten auf den verschiedenen Tischen von den interessierten Besuchern, die auch während des Vortrags viele Fragen stellten, in die Praxis umgesetzt, so dass ihnen der Mehrwert des Workshops sofort deutlich wurde. Text/Foto: Heinrich Klöker

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Published on: 13 Februar
Posted by: ovadmin

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