In Dinklage fühlt er sich wohl: Stefan Tepe im Porträt

Wie ist der Geschäftsführer, der selbstständige Handwerker oder die Ladenbesitzerin eigentlich privat? Wo kommt er oder sie her? Warum hat er oder sie gerade diesen Beruf ergriffen? Wir gucken regelmäßig hinter die Kulissen und stellen die Dinklager Geschäftswelt und deren Protagonisten vor. Weiter geht es heute mit dem Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Stefan Tepe.

Stefan Tepe ist in seiner Heimat Dinklage fest verwurzelt. Der Inhaber einer Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzlei sagt: „Dinklage ist trotz der gestiegenen Einwohnerzahl überschaubar geblieben. Es strahlt Nähe aus, man trifft gerne Leute in der Stadt. Zudem bietet Dinklage ein umfangreiches Angebot hinsichtlich Sport und Kultur.“ Stefan Tepe ist 51 Jahre alt und seit 2004 mit seiner Ehefrau Sandra verheiratet. Das Paar hat drei Kinder, zwei Töchter und einen Sohn.

Nach seinem Abitur 1987 absolvierte Stefan Tepe ein Studium der Wirtschaftswissenschaften in Paderborn und war anschließend von 1994 bis 2003 bei einer Steuerberatungsgesellschaft in Mühlen tätig. 1999 bestand er die Prüfung zum Steuerberater, seit 2003 ist Stefan Tepe Wirtschaftsprüfer. Von 2003 bis 2006 fungierte er als Geschäftsführer einer Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzlei in Georgsmarienhütte. Seit 2007 ist er mit seiner in Dinklage ansässigen Kanzlei selbstständig. Stefan Tepe beschäftigt sieben Mitarbeiterinnen. Aktuell sucht er eine Finanzbuchhalterin in Vollzeit. Die Kanzlei arbeitet in einem engen und freundschaftlichen Netzwerk mit den Kanzleien von Volker Meyer und Thorsten Kottkamp, die beiden sind Studienkollegen und langjährige Freunde von Stefan Tepe.

Die steuerliche Beratung, das Erstellen von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen sowie die Durchführung von Jahresabschlussprüfungen sind die wesentlichen beruflichen Tätigkeiten des Dinklagers. Was gefällt Stefan Tepe an seinem Beruf? „Die tägliche Abwechslung und die Herausforderung, den Mandanten kompetente Antworten auf alle Fragen zu geben. Zudem ist es die Dynamik im Hinblick auf die Digitalisierung und nicht zuletzt die gute Zusammenarbeit hier im Team.“ Dem Familienvater gefällt die Selbstständigkeit: „Ich kann das Unternehmen nach meinen Wünschen gestalten.“ Zuversichtlich schaut Stefan Tepe in die berufliche Zukunft; „Wir wollen weiterhin mit unseren Mandanten auf höchstem Niveau zusammenarbeiten. Dann kommt auch der Erfolg.“

Stefan Tepe ist leidenschaftlicher Musiker. Seit 1987 gehört er dem Kolping-orchester Dinklage an und spielt seitdem das Schlagzeug. Neben den wöchentlichen Proben am Donnerstagabend stehen für das Orchester zahlreiche Auftritte das ganze Jahr über verteilt an – in diesen Tagen natürlich beim Dinklager Schützenfest. „Der Zusammenhalt und die Freude am gemeinsamen Musizieren gefallen mir im Orchester besonders“, erklärt der 51-Jährige.

Ab 1985 bis zur Studienzeit nahm Stefan Tepe Unterricht in der Musikschule Romberg. Gerhard Stengert lehrte ihm das Schlagzeugspielen. „Die Vielseitigkeit des Instruments hat mir schon immer imponiert.“ Aktuell sind alle drei Kinder von Stefan Tepe in der Musikschule aktiv. Und der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer setzt sich ebenfalls weiter für die Musikschule ein. „Ich habe damals sehr von der Musikschule profitiert und möchte nun etwas zurückgeben.“ Das langjährige Fördermitglied gehört seit 2004 als Kassenwart dem Vorstand des Fördervereins der Musikschule Romberg an. Beiträge einziehen, Förderanträge stellen und Instrumente bezahlen zählen zu Stefan Tepes Tätigkeiten. Ferner organisiert er mit seinen Mitstreitern viermal jährlich das Kulturfrühstück, bei dem Schüler und Lehrer der Musikschule auftreten. „Das sind schöne und zwanglose Veranstaltungen.“

Darüber hinaus ist Stefan Tepe Mitglied des Beirats der Musikschule Romberg. „Wir beraten den Vorstand und unterstützen ihn bei seiner Arbeit“, sagt er und ergänzt: „Die Musikschule ist Dinklages wichtigster Kulturträger.“ Aktuell stellt die Musikschule mit dem Bürger- und Kulturring die Konzertreihe „Dinklager Sommermusik“ auf die Beine. „Die Konzerte besuche ich gerne, da wird Musik auf hohem Niveau für kleines Geld geboten. Ich kann nur jedem empfehlen, selber mal solch ein Konzert zu besuchen.“

Stefan Tepe, der privat am liebsten „Rockmusik quer durch den Garten“ hört, erklärt, was ihn an Musik fasziniert. „Man kann mit der Musik seine Kreativität ausleben, bekommt Spaß und Entspannung vermittelt.“

Mit seiner Kanzlei gehört Stefan Tepe der Dinklager Bürgeraktion an, zudem engagiert er sich im Arbeitskreis „Made in Dinklage“, der sich um die Weiterentwicklung des erfolgreichen Portals kümmert. Im vergangenen Jahr präsentierte sich Tepes Kanzlei auch auf der Dinklager Gewerbeschau. „Der Aufwand hat sich definitiv gelohnt. Das war toll und hat uns einen richtigen Schub gegeben“, freut er sich.

Falls die Zeit es zulässt, geht Stefan Tepe im Wald joggen. „Das versuche ich jetzt noch öfter zu machen. Die Gesundheit ist das Wichtigste und sollte gepflegt werden.“

Wenn die Kinder etwas älter sind, möchte Stefan Tepe, der Optimismus und Beharrlichkeit zu seinen prägenden Eigenschaften zählt, mit seiner Familie eine Reise in die USA unternehmen. Seinen Wurzeln will der Ur-Dinklager aber dauerhaft treu bleiben. „Ein Weggang aus Dinklage kommt für mich nicht in Frage“, sagt Stefan Tepe mit einem Lächeln. Dafür fühlt er sich in der Stadt am Burgwald einfach viel zu wohl. Text/Foto: Heinrich Klöker

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Published on: 28 Juli 2019
Posted by: ovadmin

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