Marcus Eckhoff seit zehn Jahren Schiedsmann

Streit oder Ärger mit dem Nachbarn, grobe Beleidigungen, Stress mit Jugendlichen? Dann nicht direkt klagen, sondern erstmal Marcus Eckhoff (Mitte) fragen! Denn seit nunmehr zehn Jahren ist Marcus Eckhoff im Schiedsamtswesen der Stadt Dinklage als Schiedsmann tätig. Mechthild Beckermann, Direktorin des Amtsgerichts Vechta, würdigte nun im Rahmen einer kleinen Zusammenkunft seine zehnjährige ehrenamtliche Tätigkeit mit einer Dankurkunde.

Dinklages Bürgermeister Frank Bittner dankte Marcus Eckhoff mit einem Präsent für seine nunmehr ein Jahrzehnt andauernde Tätigkeit als Schiedsmann. „Marcus Eckhoff hat in den vergangenen Jahren mit den Menschen vertraulich Gespräche geführt und nach Streit  und Auseinandersetzungen vermittelt. So sind manche Vorkommnisse nicht eskaliert und mussten daher nicht unnötigerweise vor Gericht verhandelt werden“, so Bürgermeister Bittner. „Wenn ein Schiedsmann es erreicht, dass die Parteien zum großen Teil wieder zusammenfinden und miteinander sprechen, ist viel erreicht“, ergänzt Mechthild Beckermann. Die Erfolgsquote bei Marcus Eckhoff sei den Fällen entsprechend hoch, ergänzte die Amtsgerichtsdirektorin.

Marcus Eckhoff zeigte sich erfreut über die Ehrung seitens des Amtsgerichts. „Mir macht diese Aufgabe Spaß, vor allem, wenn ich erfolgreich Probleme lösen kann“, so Eckhoff. Wichtig sei es, beide Parteien gleichwertig zu behandeln. Wirkung zeige es, wenn sich nach erfolgreichem Einvernehmen Antraggegner und Antragsteller die Hand geben, und sich auch noch entschuldigen, so Eckhoff. „Ein Nachbarschaftsstreit kann, wenn er über das Gericht geht, viel Geld kosten. So versuche ich immer eine Schlichtung in gütlicher Art zu erreichen und finde es klasse, wenn die einst verfeindeten Parteien wieder miteinander reden und wenn eine von beiden Parteien getragene Schlichtung der Beginn einer neuen guten Nachbarschaft wird“, ergänzt Eckhoff.

„Die Schiedsmänner und –frauen sind eine große Entlastung für die Gerichte. Sie sind vor Ort und oft mit den Problemen vertraut. Wenn sich fremde Personen wie Zivilrichter einmischen, bringt das keinen Frieden und die Stimmung wird vielleicht noch angeheizt“, so Mechthild Beckermann. Foto: Westermann

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Published on: 25 September 2017
Posted by: ovadmin

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