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Michel Klostermeyer von Fahrrad Kamphaus besteht Gesellenprüfung / Suche nach neuem Azubi läuft

Große Freude bei Fahrrad Kamphaus: Der bisherige Auszubildende Michel Klostermeyer hat die Prüfung bestanden und steht nun als frischgebackener Geselle weiterhin dem Fachgeschäft im Zentrum Dinklages zur Verfügung, das bereits nach einem neuen Azubi sucht.

Michel Klostermeyer ist 22 Jahre und lebt in Kettenkamp im Landkreis Osnabrück. Das Schrauben ist schon lange eine Leidenschaft von ihm. So hat er zu Hause eine eigene Werkstatt, in der er hobbymäßig unter anderem an Autos, Mofas, Motorrädern und Fahrrädern bastelt.

Ein Hobby, das ihm während seiner dreieinhalbjährigen Ausbildung zum Zweiradmechatroniker mit der Fachrichtung Fahrradtechnik total zu Gute kam und perfekt zu seinen Tätigkeiten passte. „Ich habe nie typische Lehrlingstätigkeiten gemacht und durfte sofort an den Rädern schrauben“, erinnert sich der 22-Jährige gerne. Alle möglichen Reparaturarbeiten an Fahrrädern, E-Bikes und Pedelecs, das Umrüsten und mit Zubehör ausstatten von Zweirädern sowie Beratung und Verkauf gehörten zu Michel Klostermeyers Tätigkeiten.

„Wir machen noch sehr viele mechanische Sachen, beim Schrauben und Reparieren muss man improvisieren und mitdenken. Das gefällt mir. Und wir speichen die Räder noch selber ein. Das machen heute nicht mehr viele Betriebe, so dass man das auch längst nicht mehr überall lernen kann.“

Michel Klostermeyer kommt gerne zur Arbeit. „Wir haben einen sehr guten Ruf und immer genug zu tun. Auch im Winter, so dass es nie langweilig wird.“ Zudem gefällt ihm die Zusammenarbeit mit den Kollegen. „Man wird nie alleine gelassen, bei Fragen wird einem sofort geholfen, das funktioniert prima.“

Besonderes Augenmerk wird auf die schulische Ausbildung gelegt. So besuchte Michel Klostermeyer die renommierte Fachschule in Seesen, wo er mit Auszubildenden aus dem ganzen Bundesgebiet in Kontakt kam. Im Blockunterricht standen neben dem theoretischen Programm viele praktische Projekte auf dem Stundenplan. So bauten die Auszubildenden unter anderem ein Fahrrad komplett selbst.

Zum 1. August sucht Fahrrad Kamphaus nun eine/n neue/n Auszubildende/n zum/r Zweiradmechatroniker/in mit der Fachrichtung Fahrradtechnik.

„Bewerber brauchen kein Abitur, sie sollten natürlich entsprechenden Sachverstand und Grundinteresse mitbringen“, sagt Jörg Kamphaus. Zudem kann der oder die neue Auszubildende sich auf die Mitarbeit in einem motivierten Team und in einem vom Equipment her bestens ausgestatteten Fachgeschäft freuen.

Michel Klostermeyer sagt: „Die Ausbildung zum Zweiradmechatroniker in der Fachrichtung Zweiradtechnik ist eine durchaus außergewöhnliche Ausbildung. Vor einigen Jahren konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass ich diesen beruflichen Weg einschlagen werde. Ich habe es aber überhaupt nicht bereut und bin froh, dass es so gekommen ist. Wer ohnehin gerne an Autos oder Mofas schraubt, sollte sich das auf jeden Fall mal anschauen. Es lohnt sich!“

Bewerbungen nimmt Fahrrad Kamphaus ab sofort gerne entgegen. Text/Foto: Heinrich Klöker

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Published on: 8 Februar
Posted by: ovadmin

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