Nutzerzahlen steigen konstant / Teilnehmer von „Made in Dinklage“ treffen sich

Erfreulich: Vincent Koss von der OV präsentierte aktuelle Zahlen zum Portal.

Eine Idee wird zur Erfolgsgeschichte: Das Internetportal „Made in Dinklage“ entwickelt sich sehr gut weiter und verzeichnet konstant steigende Nutzerzahlen. Das wurde am Donnerstagabend deutlich, als sich die Teilnehmer des Portals zur Jahresversammlung im Rheinischen Hof in Dinklage trafen.

Nachdem Joe Behrens, Vorsitzender der Dinklager Bürgeraktion, die das Portal gemeinsam mit der Oldenburgischen Volkszeitung betreibt, die rund 30 Teilnehmer begrüßt hatte, informierte Vincent Koss, Leiter Vermarktung bei der OV, über aktuelle Zahlen zum Portal. „Seit Gründung des Portals im November 2014 konnten wir mehr als 700 000 Seitenaufrufe verzeichnen“, freute er sich. Auf der Facebook-Seite des Portals wurden bislang mehr als 2,2 Millionen Impressionen gezählt.
Auch die Teilnehmerzahl bei „Made in Dinklage“ steigt kontinuierlich. Waren beim Start vor weniger als drei Jahren noch 30 Teilnehmer dabei, sind es nun 58 – Tendenz weiter steigend.

Als mögliche weitere Entwicklungsstufe von „Made in Dinklage“ sprach Vincent Koss bewegte Bilder – also die Erstellung von kurzen Videos von Teilnehmern des Portals – an. In diesem Zusammenhang verwies er auf das erfolgreiche Videoportal „Karrierestart.tv“, in dem Auszubildende in etwa zweiminütigen Clips ihren Ausbildungsberuf und ihren Betrieb vorstellen.

Spannend: Ludger Freese aus Visbek informierte über seine Aktivitäten als Blogger.

Große Aufmerksamkeit erfuhr ein Gastvortrag von Ludger Freese. Der Fleischermeister betreibt Catering- und Partyservice sowie ein Restaurant in Visbek und informierte darüber, wie durch digitale Medien der Umsatz gesteigert werden kann. Seit März 2007 führt Freese ein digitales Tagebuch, einen sogenannten Blog, mit dem Namen „Essen kommen!“. Mehr als 1900 Beiträge hat er seitdem in seinem Blog verfasst, die auf große Aufmerksamkeit stoßen. Zudem ist Freese in den sozialen Medien sehr aktiv und nutzt beispielsweise Facebook und Youtube sehr intensiv. Sein erfolgreichstes Video bei Youtube, eine Anleitung zum Braten eines Steaks, verzeichnete bislang 160 000 Aufrufe.

„Ein Unternehmen, das nicht im Internet vertreten ist, gilt heutzutage als unseriös, eigentlich gibt es das Unternehmen dann gar nicht“, verdeutlichte Freese. Zudem stellte er einige seiner Aktionen vor, die durch Social Media und Bloggen zum Erfolg wurden. „Kunden können durch soziale Medien gewonnen werden und werden dann zu Botschaftern“, schilderte Freese. Der Visbeker bekomme nun täglich Aufträge, Angebote und Anfragen über Facebook und Co.
„Made in Dinklage“ sei ein tolles Projekt für die Gemeinschaft. Dinklage verfüge über eine lebhafte Innenstadt. Das müsse so bleiben. „Denn wir sind schneller und besser als Amazon“, sagte Freese. 

Margitta Tiemerding vom Arbeitskreis „Made in Dinklage“ informierte über die zahlreichen Vorteile von Händlern und Kunden beim Prinzip „Click and Collect“. Dabei können Kunden online nach Produkten recherchieren und kaufen, aber vor Ort beim stationären Handel die Waren abholen. Das Modell biete Kunden eine hohe Flexibilität und Händler könnten ihre Serviceleistungen ausspielen, umfassend beraten und die Kunden binden. So bleibe die Kaufkraft vor Ort. „Ein zukunftsträchtiges Modell, mit dem wir uns weiter auseinandersetzen sollten“, sagte sie. Zudem appellierte Margitta Tiemerding an die Teilnehmer, noch intensiver zu netzwerken und die partnerschaftlichen Strukturen, die durch das Portal entstanden seien, zu nutzen.

Joe Behrens erklärte den Teilnehmern darüber hinaus, mit welchen Schritten Unternehmensbewertungen online beim Suchmaschinendienst Google vorgenommen werden können.

Bei angeregten Gesprächen klang die Versammlung nach dem offiziellen Teil gemütlich aus. Text/Fotos: Heinrich Klöker

 

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Published on: 29 September 2017
Posted by: ovadmin

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