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Sozialarbeiter an allen Dinklager Schulen beschäftigt

8280 Euro – so hoch ist der Anteil, mit dem sich die Stadt Dinklage an den Präventionsprojekten des Schulverbundes der Ober-, Haupt- und Realschulen beteiligen soll. Diese einstimmige Empfehlung gab der Ausschuss für Schule, Kultur und Sport (SKS) in seiner jüngsten Sitzung unter Vorsitz von Florian Hinxlage (BFD).

Da die Kapazitäten des Schulsozialarbeiters vor Ort für vergleichbare Angebote nicht ausreichten, so der stellvertretende Schulleiter Axel Krämer, würden entsprechende Kurse zentral vom Schulverbund organisiert. „Ein externer Anbieter erhält den Auftrag“, so Krämer weiter. Axel Krämer erläuterte in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses die Eilbedürftigkeit solcher Maßnahmen. Das Training erfolge in kleinen Gruppen zu speziellen Problemen wie zum Beispiel Cybermobbing per WhatsApp.

Das Thema Mobbing ist auch auf Grund von sozialen Medien inzwischen ein alltägliches Problem geworden. Dieses Thema brachten auch die Schulsozialarbeiter der drei Schulen, Ingo Helms (Oberschule), Melanie Schulte (Grundschule Höner Mark) und Daniel Richter (Kardinal-von-Galen-Schule), zur Sprache. Die drei Schulsozialarbeiter waren in die Sitzung gekommen, um den Ausschussmitgliedern ihre Arbeit an den Schulen vorzustellen. Alle drei appellierten an die Eltern, sofort mit den Schulen Kontakt aufzunehmen, wenn es Anzeichen dafür gebe, dass ein Kind von Mobbing betroffen sein könnte. Dabei betonte neben den Schulsozialarbeitern auch Axel Krämer, dass niemand Scheu zu haben brauche, da jedes Problem ernst genommen werde.

„Die Stadt Dinklage hat bereits früh den Aufgabenbereich der Schulsozialarbeit unterstützt“, lobt Jugendpfleger Karl-Heinz Kamlage. Dabei finanziert die Stadt Dinklage die Schulsozialarbeit an den beiden Grundschulen mit 20.000 Euro pro Jahr. Das Geld erhält der Verein Pro Jugend, der als Arbeitgeber für die beiden Schulsozialarbeiter mit jeweils zehn Wochenstunden auftritt. Die Stelle von Ingo Helms an der Oberschule ist inzwischen seitens des Landes Niedersachsen zu einer Ganztagsstelle umgewandelt worden.

Neben Kursen zur Stärkung der „Sozialkompetenz“ werde unter anderem auch Konzentrationstraining an der Grundschule Höner Mark angeboten, so Melanie Schulte, da immer mehr Schüler sich nur sehr kurze Zeit konzentrieren können. Auch die Trainingsraummethode, bei der extrem störende Schüler lernen sollen, ihr Fehlverhalten zu reflektieren, findet Einsatz. Daniel Richter beschäftigt sich an der Kardinal-von-Galen-Schule insbesondere mit Sozialkompetenztraining, Einzelfallhilfe und der Streitschlichter-AG.

Ingo Helms erläuterte, dass die Trainingsraummethode auch an der Dinklager Oberschule in das Schulsozialarbeitskonzept eingebunden sei. Auch die Unterstützung beim Berufseinstieg stelle einen Schwerpunkt seiner Arbeit dar, so Helms weiter. Einen weiteren Schwerpunkt stelle die pädagogische Arbeit im Zusammenhang mit Schulschwänzern dar, so Helms. Dies beinhalte auch Hausbesuche und Elterngespräche, die in enger Kooperation mit dem Jugendamt erfolgen. Foto: Grundschule Höner Mark 

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Published on: 2 Juli 2017
Posted by: ovadmin

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