Photovoltaik ist wieder attraktiv: Emil Tepe GmbH errichtet neue PV-Anlage auf eigener Fahrzeughalle

Die Nutzung von Sonnenstrom vermeidet nicht nur klimaschädliche Emissionen, sondern ist dank gesunkener Preise der Komponenten auch wirtschaftlich. Das war der Grund, weshalb bei der Emil Tepe GmbH nun auf der 2016 errichteten Fahrzeug- und Maschinenhalle am Industriering eine neue Photovoltaikanlage installiert wurde.

Von links: Elektroniker Daniel Schneppe und Azubi Patrick Mairose

Die Leistung der Anlage liegt bei 99 kWP, damit ist eine Erzeugung von jährlich 85.000 kWh Strom möglich. Rund die Hälfte geht in den Eigenverbrauch der Emil Tepe GmbH, die andere Hälfte wird in das Netz eingespeist. Dank gesunkener Preise bei Modulen und Wechselrichtern amortisiert sich die Anlage somit bereits nach rund siebeneinhalb Jahren. Zugleich werden pro Jahr rund 51.000 kg CO²-Emissionen vermieden.

„Wir sehen damit auch ein Stück in die Zukunft: wir sind optimistisch, bald noch mehr Elektrofahrzeuge im Fuhrpark zu haben. Damit erzeugen wir künftig also auch unseren eigenen ‚Kraftstoff‘ und nähern uns weiter der Klimaneutralität“, sagt Andreas Tepe, der seit sechs Jahren überzeugter E-Auto-Fahrer ist. Teil des künftigen Konzepts sind Batteriespeicher, in denen der tagsüber erzeugte Sonnenstrom nachts in die Fahrzeuge gespeist werden kann. Dazu gehört natürlich auch die Ladesäule, die im letzten Herbst bei Tepe auf dem Betriebsgelände installiert wurde.

Von links: Azubi Patrick Mairose und Elektroniker Daniel Schneppe

Solardeckel fällt!

Gute Nachricht für alle, die über eine Photovoltaikanlage nachdenken: der „Solardeckel“ fällt!

Der im Jahr 2012 eingeführte 52-Gigawatt-Deckel sieht vor, dass die Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit Erreichen der Grenze von 52 Gigawatt-Leistung ausläuft. Sobald das aber der Fall ist – und damit ist bald zu rechnen – würde nach derzeitigem EEG die Förderung für alle Photovoltaik-Anlagen bis 750 Kilowatt Leistung automatisch enden. Das ist aber nun vom Tisch: die Regierungsparteien haben sich darauf geeinigt, den Solardeckel aufzuheben. „Das schafft Planungssicherheit für alle, die über eine PV-Anlage auf ihrem Haus oder einer Halle nachdenken“, betont Stephan Blömer, Mitarbeiter bei Tepe, die Wichtigkeit dieser Entscheidung. „Wir empfehlen unseren Kunden, sich über Photovoltaik jetzt wieder Gedanken zu machen und rechnen es gerne für sie durch.“

Das große Foto zeigt von links Elektroniker Daniel Schneppe und Bauleiter Stephan Blömer.

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Published on: 2 Juni
Posted by: ovadmin

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