Planung von Bauprojekten mit VR – Virtual Reality: Interview mit Innenarchitektin Agnes Bornhorst

Innenarchitektin Agnes Bornhorst sprach mit Made in Dinklage darüber, wie sie Virtual Reality einsetzt und welche Möglichkeiten ihr diese Technologie bietet. 

Reporter Heinrich: Sie haben ja vor zwei Jahren die VR Brille auf der Dinklager Gewerbeschau vorgestellt. Konnten sie diese für Ihre Projekte nutzen?

Agnes: Ehrlich gesagt, gestaltete es sich etwas schwierig. Damals habe ich in die neue BIM-Software investiert und die Brille war nur ein Add on…

Reporter Heinrich: Was heißt das konkret? 

Agnes: Das Lernen des neuen umfangreichen Programms hat doch mehr Zeit in Anspruch genommen als ich damals dachte. Zwischendurch bin ich zu meinem alten CAD-Programm gewechselt, um einfach meine Nerven zu beruhigen (lacht). Dennoch habe ich nicht aufgegeben und heute bin ich begeistert, was das Programm alles kann und die VR Brille ist im vollen Einsatz.

Reporter Heinrich: Welche Vorteile haben Ihre Kunden dadurch?

Agnes: Die Entwicklung neuer Projekte geht heute wesentlich schneller und effizienter. Der Auftraggeber bekommt eine volle Übersicht über das Projekt. Mit dieser modernen Technologie, der Virtual Reality und Augmented Reality, können aufgrund der Visualisierungsmöglichkeiten mehr Transparenz im Bauvorhaben und eine verbesserte Kommunikation mit den Bewohnern stattfinden.

Reporter Heinrich: In welchen Bereichen kann dieses System eingesetzt werden?

Agnes: Nun, die Digitalisierung schreitet voran, die Grenzen des Möglichen im Bauwesen befinden sich in einer Wandelphase. Beim Einsatz der VR-Brille in der Planungsphase von Bauprojekten, erlebt der Kunde das Umfeld unter realen Bedingungen. So zum Beispiel kann ich von detaillierter Möbelplanung auch anhand der Koordinaten den Sonnenstand, Uhrzeit sowie Winter- und Sommerzeit genau einstellen. Damit können Bewohner Abstände, Sichtachsen und Lichtverhältnisse im Raum oder in einer Siedlung sehr gut nachvollziehen.

Damit konnte ich schon vielen Kunden bei privaten sowie gewerblichen Bauvorhaben helfen. So wie hier in Dinklage bei dem neuen AS-Fahrradcenter. Die Kunden – Ingo Scholz und Stefan Albers – kamen zu mir mit einem gut durchdachten Konzept. Was dem fehlte, war die Darstellung und eine detaillierte konzeptionelle Ausarbeitung. Schon nach der ersten Visualisierung und VR-Präsentation, stand das ganze Konzept fest. Wir waren uns auf Anhieb einig. Jetzt befindet sich das Projekt in der Ausführungsphase, die bald abgeschlossen ist. Somit ist die visuelle Ausarbeitung eine großartige gemeinsame Arbeitsbasis, die ich heute nicht mehr missen möchte.

Reporter Heinrich: Welchen Stellenwert bekommt diese Technologie in der heute aktuellen Arbeitssituation?

Agnes: Da die Kontakte eingeschränkt werden, ist die visuelle Ausarbeitung sehr wichtig geworden. Die Entwürfe stelle ich dem Kunden per Download Link zur Verfügung. Wir tauschen uns telefonisch sowie per Livestream aus. Fast so, als säßen wir gemeinsam an einem Tisch.

Weiterhin ist natürlich eine persönliche Beratung unter den Corona-Bedingungen in der Burgstraße 49 in Dinklage möglich.

Wollen Sie mehr zur Planung von Bauprojekten mit VR – Virtual Reality erfahren? Dann schreiben Sie Agnes Bornhorst  direkt oder rufen Sie an. Gerne berät Sie die Expertin in Gestaltung sowie technischen Visualierungsfragen rund um das Thema Möbel, Raum- und Gebäudeplanung.

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Published on: 8 November
Posted by: ovadmin

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