Hilgefort GmbH

Experte für Stahl

Die Kunden von Hilgefort wünschen meist nach großen Lösungen und der Anlagenbauer liefert sie. Seit 1848 sitzt das Familienunternehmen in Dinklage. Ulrich Hilgefort führt den Betrieb bereits in fünfter Generation und bleibt der Tradition treu: Er verarbeitet Stahl. Ursprünglich als Dorfschmiede gegründet, liefert Hilgefort inzwischen komplette Stahlwerksausrüstungen, Fundamente für Offshore-Windparks, große Drehrohr-Öfen und Stahlschmelz-Öfen sowie Fördergeräte für den Tagebau in die ganze Welt.

 

In den Werkshallen können die etwa 200 Mitarbeiter Werkstücke mit einem Gewicht bis zu 300 Tonnen herstellen. Einzige Begrenzung: Man muss die Kolosse noch transportieren können. Zu den Abnehmern gehören Großbetriebe wie die Salzgitter AG, ThyssenKrupp oder Siemens. Durch die ständige Weiterentwicklung und die nötigen Zulassungen konnte sich Hilgefort auf der ganzen Welt einen Namen machen. Nicht nur die Herstellung gehört zum Service „Made in Dinklage“ sondern auch die Komplettmontage.

Anschrift

Hilgefort GmbH

Industriestraße 2

49413 Dinklage

04443-96370

04443-963737

info@hilgefort.de

www.hilgefort.de

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Ein ganz besonderes Jubiläum – Bernhard Preuschoff blickt auf 40 Jahre Firmengeschichte zurück

23.04.2021

Ein ganz besonderes Jubiläum – Bernhard Preuschoff blickt auf 40 Jahre Firmengeschichte zurück

Zu einem ganz besonderen Jubiläum gratuliert Geschäftsführer Ulrich Hilgefort der Hilgefort GmbH dieses Jahr dem langjährigen Mitarbeiter Bernhard Preuschoff. Bereits seit 40 Jahren ist dieser bei dem Dinklager Familienunternehmen beschäftigt.Nach seiner Ausbildung zum Schmied für Landmaschinen bei Günther Sieverding in Lerchental (Lohne) verabschiedete Bernhard Preuschoff sich zunächst für fünfzehn Monate nach Flensburg, um dort seinen Wehrdienst in der Marine zu leisten. Bereits kurz nach seiner Rückkehr nach Dinklage fand er eine Anstellung als Schlosser bei Hilgefort GmbH. „Ich habe mich am Samstag beim Chef vorgestellt und konnte am Montag direkt anfangen“, lacht Bernhard Preuschoff. „Das ging damals noch ganz unkompliziert per Handschlag.“In den vierzig Jahren Mitarbeit hat Bernhard Preuschoff schon Erfahrung in allen Betriebsbereichen bei Hilgefort gesammelt. Mittlerweile ist er als Vorarbeiter für die Bearbeitung und Beschichtung von Oberflächen tätig und organisiert die innerbetriebliche Logistik.„Die Arbeit ist immer noch abwechslungsreich, gerade weil sich die Möglichkeiten der Metall-Bearbeitung in den letzten Jahrzehnten enorm weiterentwickelt haben“, erzählt der Familienvater.Mit besonders positiven Erinnerungen blickt er auch auf so manche Montage zurück. „Inverness in Schottland war schon was ganz Tolles“, schwärmt er. „Nur zwanzig Kilometer von Loch Ness entfernt! Wir haben dort für Norbord Inc. Arbeiten an einer der großen Trocknungs-Trommeln durchgeführt, die wir damals gefertigt hatten. Da wäre ich gerne noch länger geblieben.“Privat engagiert er sich vor allem für das Dinklager Vereinsleben. Als gebürtiger Bünner ist Bernhard Preuschoff unter anderem Mitglied in dem jungen Verein „Bünne erleben e.V.“, aber auch im Schützenverein ist er bereits seit seiner Jugend tätig. Seit 32 Jahren ist er Mitglied des Hauptvorstands des Dinklager Schützenvereins, seit 2016 ist er zudem Geschäftsführer im Schützenkreis Vechta. „Im Moment liegt das Vereinsleben ja leider ein bisschen flach“, so der gebürtige Bünner, „wir suchen aber alle gemeinsam nach Wegen, um trotz Corona irgendwie weitermachen zu können.“In Zeiten von Social Distancing wird für den zweifachen Vater auch das Familienleben ganz großgeschrieben. Seit 34 Jahren ist er mit Ehefrau Christina verheiratet und hat dieses Jahr einen ganz besonderen Grund zur Freude: „Ich bin jetzt ein ganz frisch gebackener Opa. Unser Ältester ist Anfang des Jahres selbst Vater geworden.“ Wir gratulieren und wünschen Bernhard Preuschoff sowohl privat als auch in seiner Mitarbeit bei Hilgefort GmbH für die Zukunft alles Gute. Text / Bild: Marlene Wegmann

Außergewöhnliches Jubiläum: Andreas Espelage ist seit 40 Jahren bei Hilgefort GmbH beschäftigt

18.08.2020

Außergewöhnliches Jubiläum: Andreas Espelage ist seit 40 Jahren bei Hilgefort GmbH beschäftigt

Besonderes Jubiläum bei Hilgefort GmbH: Heute, am 18.08.2020, gehört Andreas Espelage seit genau 40 Jahren dem Unternehmen an. Der gelernte Maschinenschlosser ist seit etwa 25 Jahren Hallenleiter und derzeit in der Walzabteilung tätig.Seine Ausbildung machte Andreas Espelage noch bei dem Dinklager Unternehmen Wehrhahn. Heute findet man auf dem alten Gelände die Reithalle des Ponyclub Dinklage e.V.Als das Unternehmen 1976 schließen muss, werden die damaligen Lehrlinge durch Heller GmbH übernommen. Hier bleibt der gebürtige Dinklager auch nach seiner Prüfung zum Maschinenschlosser, bis er 1978 zur Wehrpflicht einberufen wird. Nach seiner Bundeswehrzeit kommt er schließlich über Umwege zum Dinklager Unternehmen Hilgefort GmbH.In 40 Jahren Dienstzeit hat er so manche Weiterentwicklung des Unternehmens miterlebt. „Damals gab es das neue, große Gelände am Industriering noch gar nicht“, so Espelage. „Da wurde alles vorne auf dem Gelände an der Sanderstraße gemacht, wo heute das Bürogebäude steht.“ Nach dem Um- und Neubau der Produktion ist Andreas Espelage seit 2005 als Hallenleiter auf dem Neugelände tätig.Sein großes Hobby war schon immer Fußball. Mit 12 Jahren fing er beim TV Dinklage in der D-Jugend an und blieb dem Verein 46 Jahre lang bis in die Altliga treu. „Mit 58 habe ich aufgehört, aktiv im Verein zu spielen“, erzählt er. Wenn seine Mannschaft, der Hamburger SV, spielt, fiebert er aber weiterhin mit: „Wir treffen uns jeden Samstag bei den Nachbarn auf ein Bundesliga-Spiel.“Dieses Jahr kann Andreas Espelage sich bei der Hilgefort GmbH noch auf einen neuen Rekord freuen. „Wir werden Teile mit 7 Metern Durchmesser bauen“, berichtet er. „Das wird das größte sein, was wir bisher gemacht haben.“Inhaber Ulrich Hilgefort dankt dem Jubilar für seine Treue: „Andreas ist ein zuverlässiger und gelassener Mitarbeiter, auf den man sich verlassen kann. Wir freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit ihm und wünschen ihm alles Gute.“ Text/Foto: Marlene Wegmann

Erfolgreiche Entwicklung setzt sich fort: Metallverarbeitung in (über-)großen Dimensionen als Lohnfertigung bei Hilgefort

13.08.2020

Erfolgreiche Entwicklung setzt sich fort: Metallverarbeitung in (über-)großen Dimensionen als Lohnfertigung bei Hilgefort

Die Hilgefort GmbH in Dinklage hat sich als kompetenter Anlagenbauer mit der Spezialisierung auf besonders groß dimensionierte Projekte und sehr komplexe Anlagenteile deutschlandweit und international einen guten Namen gemacht. Seit Jahrzehnten fertigt und montiert Hilgefort Einzelkomponenten sowie komplexe Anlagen aus Stahl, Kupfer, Aluminium, Edelstahl und Messing.Seit 2017 bietet Hilgefort seinen Kunden im hauseigenen Brennschneid- und Anarbeitsservice auch den passgenauen Zuschnitt von Metallplatten als Lohnfertigung an.Der modern ausgerüstete Spezialmaschinenpark von Hilgefort bietet außergewöhnliche Bearbeitungsmöglichkeiten, die für viele Betriebe eine kurzfristige und kostengünstige Alternative bei Kapazitätsengpässen darstellt. „Wir haben kontinuierlich etwa 1000 Tonnen Stahl und Edelstahl auf Lager“, so Florian Rönker, der Ansprechpartner für die Lohnfertigung. „So können wir für sofort auf Material in der benötigten Dimension zugreifen. Oft führen wir so Aufträge von einem auf den nächsten Tag aus.“ Die umfangreichen deutschen und internationalen Zertifizierungen ermöglichen auch die Erfüllung von außergewöhnlichen Qualitätsanforderungen.Bei der Hilgefort GmbH bildet die Lohnfertigung keine temporäre Vermarktung von überschüssigen Kapazitäten, sondern einen eigenen Geschäftsbereich. Auftraggeber können sich dadurch auf durchgängig zuverlässige Qualität, gleichbleibende Ansprechpartner und eine planbare Preisgestaltung verlassen.Etabliert hat sich die Lohnfertigung bei Hilgefort innerhalb kürzester Zeit. Bereits 2018 wurde der Maschinenpark das erste Mal um mehrere Anlagen erweitert. In den letzten Monaten ist eine weitere Vergrößerung des Geschäftszweiges inklusive einer Erweiterung der Hallen abgeschlossen worden. Die maximale Arbeitsfläche wurde im Zuge der Erweiterung mit neuen Plasmaanlagen von Zinser auf 4 x 40 Meter erhöht.Neben dem Zuschnitt verschiedener Materialien bietet die Hilgefort Lohnfertigung unter anderem das Anfasen, Walzen, Biegen, Kanten, Bohren, Schweißen, spannungsarm Glühen sowie verschiedene Oberflächenbehandlungen an.Die moderne, größere Anlage erweitert die Kapazitäten des Dinklager Unternehmens und ermöglicht eine schnellere und flexiblere Reaktion auf individuelle Kundenwünsche. Der Brennschneid- und Anarbeitsservice liefert mittlerweile europaweit und eine weitere Vergrößerung des Geschäftszweiges ist bereits in Aussicht.Nähere Informationen zu Kapazitäten, Materialverfügbarkeiten und zusätzlichen Serviceleistungen erhalten Sie von Florian Rönker, Telefon 04443/963751 oder per E-Mail florian.roenker@hilgefort.de. Eine Übersicht zum Maschinenpark finden Sie unter http://hilgefort.de/maschinenausstattung

Hilgefort GmbH fertigt exakte Detailarbeit für gigantische OSB-Trocknungsanlage

07.04.2020

Hilgefort GmbH fertigt exakte Detailarbeit für gigantische OSB-Trocknungsanlage

Spezialanfertigungen genau nach Kundenwunsch sind bei der Hilgefort GmbH an der Tagesordnung. Hin und wieder nehmen diese Projekte schon in den eigenen Hallen Rekordmaße an.Das größte Objekt in 2019 war der in drei Teilen gefertigte OSB-Trommeltrockner für den Standort Inverness der Firma Norbord Inc. Diese ist mit insgesamt 17 Standorten in Nordamerika und Europa der weltgrößte Hersteller von OSB-Platten. Der gigantische, von Hilgefort gefertigte Trommeltrockner ist Teil einer neuen Trocknungsanlage, die im letzten Jahr in Inverness installiert wurde.Im Auftrag der Büttner Energie- und Trocknungstechnik GmbH in Krefeld wurden bereits 2016 vergleichbare Teile für eine erste Trocknungslinie von Hilgefort hergestellt und an Norbord Inc. geliefert. Auch für die Erweiterung der kanadischen Firma am schottischen Standort Inverness war jetzt wieder Hilgefort der Lieferant der größten und signifikantesten Teile.Ganze 6,5 Meter Durchmesser haben die drei Teile der Trocknungsanlage, die erst in der Fabrik vor Ort auf eine letztendliche Länge von 36 Metern zusammengeschweißt werden. Bei dieser Größe und einem Gewicht von jeweils 76 Tonnen benötigte die Hilgefort GmbH zum Transport der Trommeln eine Sondergenehmigung.So konnten Frühaufsteher im letzten August beim Abtransport der Trommeln zusehen. An einem Sonntagmorgen in der Dämmerung machten sich die LKW mit Polizeieskorte auf den Weg nach Papenburg. Dort wurden die Trommeln auf das Frachtschiff „Arlecchino“ verladen, das für den Weitertransport direkt nach Inverness sorgte. Hier wartete bereits die nächste Polizeieskorte darauf, die Trommeln in Empfang zu nehmen und bis zu ihrem endgültigen Platz auf dem Fabrikgelände zu begleiten.953 km Luftlinie haben die drei Trommelteile bei ihrer Installation in Inverness zurückgelegt. Aber die Reise ging schon Wochen vorher in den Produktionshallen der Hilgefort GmbH los. In millimetergenauer Detailarbeit haben die Mitarbeiter die Kolosse hier exakt für die besonderen Anforderungen ihrer Kunden gefertigt. Text/Fotos: Marlene Wegmann

Vom Lehrling zum Betriebsleiter - Frank Ellers feiert sein 35-jähriges Jubiläum bei der Hilgefort GmbH

10.03.2020

Vom Lehrling zum Betriebsleiter - Frank Ellers feiert sein 35-jähriges Jubiläum bei der Hilgefort GmbH

Im Herbst 2019 feierte Frank Ellers, Betriebsleiter bei der Hilgefort GmbH, sein 35-jähriges Dienstjubiläum.Ellers absolvierte bereit seine Lehre in dem Dinklager Unternehmen und wurde nach erfolgreichem Abschluss einem Altgesellen als Schlosser zur Seite gestellt. Seine Karriere kann als beispielhafte Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. So wurde er mit 25 Jahren bereits zum Vorarbeiter und fünf Jahre später zum Abteilungsleiter. Mit 35 Jahren stieg er dann zum Werkstattleiter auf und sorgte ab sofort für die kostenverantwortliche und termingerechte Abwicklung von Aufträgen in seinem Bereich. Schon drei Jahre später wurde sein Aufgabenbereich als Produktionsleiter erneut erweitert. Mittlerweile ist der 51-jährige seit nunmehr 10 Jahren als Betriebsleiter tätig und macht seinen Job immer noch gerne.Als Betriebsleiter ist sein Aufgabengebiet breit gefächert. Er hält den Bestand an Ressourcen und Rohstoffen im Blick, sorgt für eine möglichst optimale und effiziente Aufgabenverteilung der Mitarbeiter und sorgt für einen reibungslosen Betriebsablauf. Zusätzlich ist Ellers auch für die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften zuständig. Um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, macht er darum regelmäßig Weiterbildungen und Prüflehrgänge.„Die Arbeit ist hier auch nach so vielen Jahren noch nicht langweilig geworden, weil es immer neue Herausforderungen gibt“, so Ellers. „Wir machen ja keine Serienfertigung, sondern bieten Spezialanfertigungen nach den Wünschen der Kunden, darum bleibt es immer interessant.“ Text/Foto: Marlene Wegmann

Erfolgreiche Entwicklung setzt sich fort: Firma Hilgefort investiert in zwei Maschinen und erwirbt neue Zertifikate

30.06.2019

Erfolgreiche Entwicklung setzt sich fort: Firma Hilgefort investiert in zwei Maschinen und erwirbt neue Zertifikate

Die kontinuierliche und erfolgreiche Entwicklung der Firma Hilgefort setzt sich fort. So hat das Unternehmen nun in zwei neue Maschinen investiert und mehrere neue Zertifikate erworben, um weitere Märkte erschließen zu können. Einerseits wurde der Maschinenpark durch eine Plasma-Brenn- und Bohranlage von Zinser erweitert. „Wir bauen den Sektor Lohnfertigung Brennschneidteile weiter aus“, erläutert Geschäftsführer Ulrich Hilgefort. So können Blechzuschnitte und Anarbeitungen für andere Metallbauer aus dem näheren und weiteren Umkreis (Raum Bremen/Ruhrgebiet) in größerem Stil gefertigt werden. Zwölf Mitarbeiter sind in diesem Bereich mittlerweile tätig und in Früh- und Spätschicht im Einsatz. Gestartet war der Bereich seinerzeit mit zwei Mitarbeitern, die ausschließlich für den eigenen Bedarf tätig waren. Alle Stähle, Edelstähle, Kupfer und Aluminium können mit der Anlage bearbeitet werden. Mit dieser Anlage verfügt das Unternehmen jetzt über drei Maschinen insgesamt in diesem Bereich.Durch die neue Maschine kann Hilgefort nun auch sehr große Blechformate brennen bis zu einer Länge von 18,5 Metern und einer Breite von drei Metern. Bohren kann die Maschine bei einer Materialdicke von acht bis 250 Millimetern und brennen bei einer Wanddicke von 0,5 bis 300 Millimetern. „Wir programmieren alles selber, das geht sehr zügig“, freut sich Ulrich Hilgefort. Zudem hat die Firma in einen Schweißarmträger mit Plasma-Stichloch-Schweißanlage für das Schweißen von hochwertigen Stählen investiert. „Dieses sehr effektive und schnelle Schweißverfahren garantiert eine sehr hohe Qualität in der Schweißnaht und ist auch für dickwandiges Material sehr gut geeignet“, erklärt Ulrich Hilgefort. „Durch die Anlage sind wir in der Lage, mit sehr wenig Schweißzusatz zu arbeiten. Zudem wird die eingebrachte Wärme sehr gering gehalten, so dass die Deformation ebenfalls sehr gering bleibt“, schildert Mitarbeiter Christoph Scheper. Darüber hinaus hat die Firma Hilgefort die EAC-Zulassung erhalten und darf nun für die nächsten fünf Jahre Druckgeräte auf den eurasischen Markt, also nach Russland, Weißrussland und Kasachstan, liefern. „Wir haben einen Auftrag aus Kasachstan erhalten. Um diesen auszuführen, mussten wir die entsprechende Zertifizierung auftragsbegleitend erwerben“, erklärt Christoph Scheper. Die EAC-Zulassung für Druckbehälter und Kolonnen ermöglicht es dem Dinklager Traditionsunternehmen, Behälter mit einem Volumen bis 1250 Kubikmeter und einem Betriebsdruck bis 200 bar nach Eurasien auszuliefern. Das ist nicht die einzige neue Zulassung, über die sich das Unternehmen freut. So hat die Firma Hilgefort ebenfalls eine Zulassung für Stahlschornsteine erworben. „Wir hatten den Auftrag, einen einzügigen Schornstein herzustellen. Die Bedingung war, dass wir begleitend die entsprechende Zulassung erwerben“, schildert Christoph Scheper. So hat die zuständige Gesellschaft intensiv überprüft, ob die Firma Hilgefort nach dem vorgesehenen Regelwerk arbeitet. Nach Abschluss des Projekts wurde das Zertifikat verliehen. „Jetzt sind wir ähnlich wie bei der EAC-Zulassung für weitere Aufträge in diesem Bereich bestens gewappnet, da wir die erforderlichen Zertifikate vorweisen können“, freut sich Christoph Scheper. Ferner hat sich Mitarbeiter Thomas Kolbeck zum Frosio-Inspektoren weiterbilden lassen. Frosio ist eine norwegische Institution und der fachliche Beirat für die Aus- und Fortbildung von Beschichtungsinspektoren. Entsprechend dem norwegischen Regelwerk absolvierte Thomas Kolbeck eine dreiwöchige Ausbildung bei der Schweiß- Lehr- und Versuchsanstalt (SLV) Duisburg. „Die Qualität der Beschichtung wird überwacht. Sie muss immer besser werden, da die Anforderungen zum Beispiel hinsichtlich des Korrosionsschutzes immer höher werden“, erklärt der Fachmann. Jetzt im Juli wird auch die zuständige Abteilung bei der Firma Hilgefort nach dem entsprechenden Regelwerk NS 476 zertifiziert. Desweiteren hat die Firma Hilgefort Angebote gemacht, Druckgeräte für den chinesischen Markt zu liefern. Wenn der Auftrag kommt, wird das Unternehmen auch hier die notwendige Zulassung erwerben, um Zugang zu neuen Märkten zu erhalten. So freut sich die Firma Hilgefort aktuell über die zahlreichen spannenden Herausforderungen, die positive Entwicklung und schaut voller Zuversicht in die Zukunft. Text: Heinrich Klöker/Fotos: Hilgefort

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