Schwester Franziska Lukas bleibt Äbtissin

Schwester Franziska Lukas (vorne, 5. von links) leitet als Äbtissin gemäß den Konstitutionen des Klosters für weitere zwölf Jahre die Benediktinerinnenabtei St. Scholastika Burg Dinklage. Diese Entscheidung hat der Konvent laut Mitteilung jetzt bei einer von Diözesanbischof Dr. Felix Genn (Münster) geleiteten Wahl getroffen.
Schwester Franziska Lukas, geboren 1954 in Bottrop, trat 1974 in die Abtei ein. 2007 wurde sie erstmals zur Äbtissin gewählt. In diese erste Amtszeit fiel die Gründung der Kardinal- von-Galen-Stiftung Burg Dinklage. Die Institution verbindet das benediktinische Profil des Klosters mit der historischen Bedeutung der Burg und besonders des Seligen Clemens August Kardinal von Galen. So wird das Kloster seit Jahren mehr und mehr als inspirativer Ort wahrgenommen und angefragt, heißt es in der Mitteilung weiter.
Zudem waren die ersten zwölf Jahre von Lukas als Klosterobere stark von der Weiterentwicklung des internationalen Netzwerkes zwischen den benediktinischen Frauenklöstern geprägt. Seit 2014 ist Äbtissin Lukas Mitglied im Administrativrat der Communio Internationalis Benedictinarum (Internationalen Gemeinschaft der Benediktinerinnen) und seit 2018 dessen stellvertretende Vorsitzende.
Die Abtei, die in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen feierte, ist ein autonomes Frauenkloster päpstlichen Rechts. Das heißt, sie hat außer der Äbtissin keine weitere höhere Obere. Daher steht der Diözesanbischof vom Kirchenrecht her der Wahl vor. Die Gemeinschaft auf Burg Dinklage besteht zur Zeit aus 22 Schwestern aus vier Ländern im Alter von 36 bis 93 Jahren. Derzeit arbeitet der Konvent mit zehn anderen europäischen Klöstern an der Bildung einer europäischen Kongregation benediktinischer Frauenklöster. Diesen Verband leitet eine Präsidentin. Ihr kommt zukünftig die Leitung der Oberinnenwahl in den einzelnen Klöstern zu. Foto: Heuer

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Published on: 14 November
Posted by: ovadmin

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