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Entwicklung von Thermostatventilen und Nutzung staatlicher Fördergelder für Heizungsmodernisierungen mit „Hydraulischer Abgleich“

Im Rahmen einer Reparatur im Rathaus der Stadt Dinklage konnte Peter Bruchmann von der Karl Tepe GmbH ein Thermostatventil der ersten Generation austauschen. Es handelt sich um ein Ventil aus der Anfangszeit der modernen Heiztechnik.

Mads Clausen, ein dänischer Ingenieur für Kältetechnik, gründete 1933 ein Unternehmen für Kühltechnik und Apparatebau. Er entwickelte in den 1940er Jahren das erste thermostatische Heizkörperventil. Nach 1946 wurde sein Unternehmen weltbekannt unter dem Namen DANFOSS mit heute rund 26.000 Mitarbeitern weltweit.

Das Thermostatventil, das jetzt im hiesigen Rathaus ausgebaut wurde, stammt vermutlich aus der Zeit der Übernahme des Rathauses durch die damalige Gemeinde Dinklage im Jahr 1955, ist somit ein echter „Dino“ der Heiztechnik und hat doch 64 Jahre die Aufgabe erfüllt.

Ferienjobber Stefan Fangmann mit DANFOSS Fühler, 2. Generation

In den 1950er Jahren gab es noch die Schwerkraftheizungen, die ohne eine Umwälzpumpe nur mit natürlichem Auftrieb, Abkühlung in den Heizflächen und Rückstrom des abgekühlten Heizungswassers zum Kessel funktionierten. Dabei wurden große Wassermengen bewegt und entsprechende Ventile benötigt.

Für die jüngeren Leser ist sicher interessant, dass zu der Zeit Gasheizungen unbekannt und selbst Ölheizungen noch rar waren. Meistens standen Kohlekessel im Keller, die regelmäßig von Hand beschickt werden mussten.

Ab 1960 entwickelte DANFOSS eine zweite Generation von deutlich kleineren Heizkörperventilen, die von der Karl Tepe GmbH in großer Stückzahl in allen Neubauten bis 1980 eingebaut wurden und dort zum Teil noch heute ihren Dienst tun.

Aktueller DANFOSS Thermostat mit Musterventil

Mit der Ölkrise in den 1970ern kam allgemein die sinnvolle Verwendung der erzeugten Energie in den Blickpunkt. Die Kunden der Karl Tepe GmbH haben seit 1997 DANFOSS-Ventile eingebaut bekommen, die sich ohne großen Aufwand hydraulisch einstellen lassen.

Die Profis von Tepe beraten die Kunden aktuell immer auf den sogenannten „Hydraulischen Abgleich“. Dabei werden die heute erforderlichen, geringen Wassermengen sinnvoll auf die unterschiedlich großen Heizkörper im Wohnhaus verteilt, sodass jeder Heizkörper möglichst kaltes Wasser zur Heizung zurückführt. Dies spart bei der Erzeugung wichtige Prozente an Gas oder Öl und verringert die CO2-Emissionen!

Außerdem können hier zusätzlich staatliche Zuschüsse genutzt werden. So wird aktuell zum Beispiel der Austausch einer 25 Jahre alten Heizungsanlage mit hydraulischem Abgleich des Heizsystems mit bis zu 15 Prozent beziehungsweise etwa 1100 Euro durch die staatliche KfW-Bank auf den Netto-Rechnungsbetrag bezuschusst. Bei gewissen Anlagentechniken können auch bis zu 2000 Euro Zuschuss für eine Heizungsmodernisierung über das BAFA genutzt werden.

Für die Bearbeitung der erforderlichen Anträge setzen sich die Berater von Tepe ein. Fotos: Heinrich Klöker/Ansgar Westermann

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Published on: 17 April
Posted by: ovadmin

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