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Überwältigend: 89.500 Euro für kranke Asel

Davon hatte Tatjana Haag zu Beginn ihrer Initiative zur Sammlung von Spenden für die kranke Asel nicht mal zu träumen gewagt: sage und schreibe 89.500 Euro sind bislang auf dem Spendenkonto der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Dinklage für die junge Russin eingegangen. „Einfach überwältigend“, sagt Pastor Fridtjof Amling bei einem gemeinsamen Pressetermin.

„Es ist ermutigend zu erleben, wie viele Menschen sich vom Schicksal der an Leukämie erkrankten Asel Gusmanowa anrühren lassen und daher bereit sind, die Behandlung von Asel tatkräftig zu unterstützen“, sagt Pastor Amling. Bis Anfang der Woche waren 87.500 Euro an Spenden zusammen gekommen. Nun kamen noch 2.000 Euro hinzu, die bei einer Sammlung unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Dinklage sowie den drei örtlichen Schulen zusammengekommen waren. Diese übergab Bürgermeister Frank Bittner nun gemeinsam mit Hildegard Herms-Westendorf (Grundschule Höner Mark) und Christine Stottmann (Kardinal-von-Galen-Schule).

Des Weiteren steuerten Nicole Engbarth und Petra Stief 270 Euro bei. Die beiden Dinklagerinnen hatten privat eine Kleider- und Spielzeugbörse in Bussjans Hofscheune initiiert, aus dessen Erlös zehn Prozent für Asel gespendet wurden. Viele weitere große und kleine Spenden sind in den vergangenen Wochen auf dem Konto der evangelischen Pfarrgemeinde eingegangen.

„Bislang wurden insgesamt 56.000 Euro des gespendeten Geldes direkt auf das Konto der Uniklinik Münster überwiesen“, sagen Tatjana Haag und Fridtjof Amling. Damit sei die Behandlung von Asel Gusmanowa bis Januar 2019 sichergestellt. Die verbleibenden Gelder würden nach Absprache mit den behandelnden Ärzten des Klinikums Münster ab Anfang 2019 für die aufwändige Nachbehandlung verwendet und auch zur Unterstützung der Familie eingesetzt.

Die Spendenaktion wird zunächst zum 31. Oktober 2018 beendet. Pastor Fridtjof Amling, Tatjana Haag sowie Asels Familie bedanken sich bei allen kleinen und großen Spendern, die zu diesem großartigen Erfolg beigetragen haben. Alle Beteiligten hoffen nun auf den erfolgreichen Verlauf von Asels Behandlung.

Erfreut über den großen Zuspruch: (v.l.) Hildegard Herms-Westendorf (Grundschule Höner Mark), Bürgermeister Frank Bittner, Christine Stottmann (Kardinal-von-Galen-Schule), Tatjana Haag, Nicole Engbarth, Pastor Fridtjof Amling und Petra Stief. Foto: Westermann

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Published on: 1 November
Posted by: ovadmin

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