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Umbau und Erweiterung statt Neubau: Für rund zwei Millionen Euro soll Verwaltung neues Zuhause finden

Der viel besprochene Plan B ist endlich mehr als nur ein Name. Die Dinklager Architektin Elke Meinert-Bahlmann (MB Architektur) hat gestern einen ersten Entwurf für die Erweiterung, den Umbau und die Modernisierung des Rathauses der Stadt vorgestellt.
Für geschätzte Baukosten von rund zwei Millionen Euro soll dann künftig die komplette Stadtverwaltung in der Rombergstraße 10 unterkommen. Bürgermeister Frank Bittner zeigte sich der Planung gegenüber aufgeschlossen, die aus den derzeit drei Standorten nach einer geschätzten Bauzeit von rund einem Jahr einen einzigen machen würde.
Das derzeit zweigeschossige Gebäude – Erdgeschoss sowie erster Stock – soll dafür grundlegend saniert und umgebaut werden. Ein zusätzliches drittes Geschoss soll neben weiteren Büroräumen für die Verwaltungsmitarbeiter auch Platz für einen Ratssaal bieten. Dieser fehlt bislang – weshalb der Rat seit Jahren in wechselnden Dinklager Gaststätten tagt.
Meinert-Bahlmann ergänzte ihren Entwurf noch in der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Umwelt und Stadtentwicklung. Es sei möglich, den Gebäudeteil, in dem künftig der Eingangsbereich untergebracht werden soll, zu erweitern. Das würde im Erdgeschoss ein größeres Foyer bieten, im ersten Stock ein zusätzliches Büro schaffen und im zweiten Stock den Ratssaal von 70 auf rund 105 Quadratmeter erweitern. Die Ausschussmitglieder begrüßten diese Idee. Die Frage nach den zusätzlichen Kosten dafür ließ Meinert-Bahlmann zunächst unbeantwortet, um sie im Nachgang berechnen zu können.
Aber nicht nur in der Außenansicht soll sich einiges tun – das Innenleben des Anfang der 1980er Jahre erbauten Hauses soll komplett erneuert werden. Beispielhaft nannte Meinert-Bahlmann die Heizung, die heutigen Standards nicht mehr genüge. Auch die Verkabelung müsse grundlegend überarbeitet werden, um den Anforderungen einer digitalen Stadtverwaltung gerecht zu werden. All diese Maßnahmen seien bereits im geschätzten Preis von rund zwei Millionen Euro zusammengefasst, erklärte sie.
Sollte der Entwurf so oder ähnlich umgesetzt werden, wäre auch für eine wachsende Verwaltung genug Raum vorhanden – die Büros wären zunächst nur einzeln belegt, eine Doppelnutzung aber möglich. Zudem gäbe es nach aktuellem Stand sechs Büroräume, die zunächst frei bleiben würden.
Die Ausgestaltung des häufig benannten Plan B war notwendig geworden, nachdem Plan A gescheitert war: einen Neubau über den Investorenwettbewerb zu realisieren. Die Verwaltung hatte angesichts geschätzter Kosten von mehr als zehn Millionen Euro davon abgeraten und der Stadtrat hatte sich dieser Empfehlung Ende März einstimmig angeschlossen. In seinen einleitenden Worten hatte Verwaltungschef Bittner den zahlreichen Zuhörern erklärt, dass die Stadt das Gebäude erst im Februar 2019 erworben habe, also während des laufenden Investorenwettbewerbes. Nach dessen Scheitern habe die Verwaltung dann wiederum prüfen lassen, ob eine Erweiterung der Rombergstraße 10 überhaupt möglich sei.

Zur Grafik: So könnte es aussehen: Dieser Entwurf zeigt den Blick auf das ausgebaute und modernisierte Rathaus von der Ecke Rombergstraße und Rathausplatz. Der Eingang ins Gebäude wäre dort, wo sich derzeit noch ein Fotoshop befindet. Grafik: MB Architektur

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Published on: 8 Mai
Posted by: ovadmin

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