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Versammlung der Feuerwehr Dinklage: 118 Einsätze, insgesamt 9127 Stunden ehrenamtliche Arbeit

Nun begrüßte Stadtbrandmeister Alfred Dinkelmann die aktiven Kameradinnen und Kameraden der Dinklager Wehr, die Altersabteilung sowie die geladenen Ehrengäste zur jährlichen Mitgliederhauptversammlung. Zu den Ehrengästen gehörten Bürgermeister Frank Bittner, Stadtkämmerer Carl Heinz Putthoff, Kreisbrandmeister Matthias Trumme, Fachberater „Medizin“ Ludger Baumann, der Vertreter der Öffentlichen Versicherung Oldenburg Hermann Brockhaus sowie Heinrich Vollmer von der Oldenburgischen Volkszeitung.

Im Anschluss an eine Gedenkminute für die verstorbenen Kameraden Heinz Lanfer, Günther Plewa und Egon Taphorn begrüßte der Dinklager Bürgermeister Frank Bittner alle Anwesenden. Er bedankte sich für die geleistete Arbeit und betonte, dass er der Einladung zur Mitgliederhauptversammlung immer gerne folgt. Bittner zeigte sich erfreut über die statistischen Werte des 41 Seiten starken Jahresberichts und verwies besonders auf die hohe Mitgliederzahl der Feuerwehr Dinklage. Die Feuerwehr Dinklage sei sehr gut aufgestellt und leistungsstark.

Auch der Fachberater „Medizin“ Ludger Baumann  bedankte sich für das vergangene Jahr. Besonders gefreut habe ihn die Veranstaltung zu dem Thema „FeuerKrebs“. Er warb nochmals für das Projekt. Ein verrußter Feuerwehrhelm sei kein Statussymbol, sondern eine ernst zu nehmende Gesundheitsgefährdung.

Den von Bürgermeister Bittner erwähnten Jahresbericht stellte Stadtbrandmeister Alfred Dinkelmann vor. Die Gesamtmitgliederzahl sank leicht um fünf Mitglieder auf 134. Auch die Zahl der Einsätze sei im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Hier wurden mit 118 neun Einsätze weniger als im Vorjahr abgearbeitet. Problematisch für Dinkelmann sei die gestiegene Anzahl der Fehlalarme. Diese ist im Vergleich zum Jahr 2017 um acht Einsätze auf insgesamt 22 gestiegen. In diesem Zusammenhang betonte er in Richtung des Bürgermeisters, dass es wichtig sei, die Gebührensatzung der Feuerwehreinsätze anzupassen.

Die Gesamtanzahl der geleisteten Stunden belief sich im Jahr 2018 auf 9.127 Stunden. Diese teilen sich vor allem auf die Einsätze (3.450 Stunden), die Dienstabende (3.981 Stunden), Stunden für besuchte Lehrgänge der Kameradinnen und Kameraden (717) sowie die Arbeit der Gerätewarte (561 Stunden) auf.

Auch in diesem Jahr konnte die Feuerwehr Dinklage wieder einige neue Kameraden begrüßen. Aus der Jugendfeuerwehr wurden Janis Mellentin, Tim Niemann, Daniel Rosenbach, Dominik Trumpf, Mika Willemsen und Lukas Witte übernommen. Ebenfalls neu in die Dinklager Wehr konnten Daniel Meyer und Enno Schlosser aufgenommen werden.

In die Altersabteilung der Feuerwehr Dinklage verabschiedete Stadtbrandmeister Alfred Dinkelmann Hauptfeuerwehrmann Bernard Bruns, Hauptlöschmeister Ludger Hausfeld sowie Oberlöschmeister Uwe Haake.

Bürgermeister Frank Bittner hielt für die Kameraden, die in die Altersabteilung wechselten, eine Laudatio und stellte ihren Werdegang in der Feuerwehr dar. Als Dank für ihre geleistete Arbeit erhielten alle drei jeweils ein Präsent sowie die goldene Ehrennadel der Stadt Dinklage.

Für den Tagespunkt „Neuwahlen“ standen vier Wahlen auf dem Programm: Hier wurde der Schriftführer Christoph Bornhorst sowie der Gerätewart im Kommando, Andre Eick, von den Kameradinnen und Kameraden wiedergewählt. Zum neuen Beisitzer im Kommando wurde Leonard Bäuning gewählt, welcher das Amt von Andreas Blömer übernimmt, der den Posten aus privaten Gründen zur Verfügung stellte und nicht zur Wiederwahl stand. Des Weiteren wurden Lena Möllers, Sabrina Simon und Manuela Willenborg zu den diesjährigen Kassenprüferinnen gewählt.

Auch auf dieser Mitgliederhauptversammlung konnten einige Kameradinnen und Kameraden aufgrund ihrer geleisteten Arbeit sowie dem Besuch von Lehrgängen befördert werden. Zur Feuerwehrfrau beziehungsweise zum Feuerwehrmann konnten Johanna Lahrmann, Chris Schlüter und Leon Siemer befördert werden. Den Dienstgrad Hauptfeuerwehrfrau beziehungsweise Hauptfeuerwehrmann haben nun Sabrina Simon und Leonard Bäuning inne. Zum Löschmeister wurde Daniel Simon befördert, zum Hauptlöschmeister Alexander Blömer und zum Oberbrandmeister Christoph Bornhorst.

Kreisbrandmeister Matthias Trumme überbrachte im Anschluss die Grüße der Kreisfeuerwehr Vechta. Auch ihm sei das Thema „FeuerKrebs“ sehr wichtig. Die Rußpartikel, die auf der Einsatzkleidung nach Brandeinsätzen haften, dürfen nicht verbreitet werden. Deshalb sei eine strikte Trennung in Schwarz- und Weißbereich erforderlich.

Zum Thema „Fehlalarm aufgrund von Brandmeldeanlage“ konnte er dem Stadtbrandmeister nur zustimmen. Hier müssten die Kommunen die Gebührensatzungen ändern.

Nach der Rede des Kreisbrandmeisters nahm Bürgermeister Frank Bittner zusammen mit Stadtbrandmeister Alfred Dinkelmann und seinem Stellvertreter Peter Nickel noch zwei Ehrungen vor.

Ludger Baumann wurde das Ehrenzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft verliehen. Da Baumann an dem geplanten Termin (22. März) nicht anwesend ist, wurde die Ehrung vorgezogen. Ludger trat am 25. März 1972 als Gründungsmitglied in die Jugendfeuerwehr Dinklage ein. Kurz nach seinem Eintritt konnte ihm die Leistungsspange verliehen werden. Aufgrund seines Studiums in Köln und der Leidenschaft für kölsche Musik, trat er für mehrere Jahr(zehnt)e aus der Feuerwehr aus. Im Jahr 1997 trat er dann aber wieder in die Dinklager Wehr ein.

Eine Ehrennadel der Stadt Dinklage in Gold konnte der Bürgermeister Frank Bittner Matthias Trumme an die Uniform heften. Aus der Laudatio hob der Bürgermeister das Engagement von Trumme für die Stadt Dinklage und den Landkreis Vechta hervor. Er habe in seiner Zeit in Dinklage viel bewegt und angetrieben. Er sei maßgeblich daran beteiligt, dass die Feuerwehr Dinklage heute einen guten Ruf in der Stadt und im Kreis habe.

Im Anschluss wurden durch den Schriftführer der Altersabteilung Bernd Dödtmann und den Stadtjugendfeuerwehrwart Daniel Simon die jeweiligen Jahresberichte vorgetragen. Aus beiden Berichten wurde das hohe Engagement der jeweiligen Gruppen deutlich. Allein die insgesamt knapp 10.000 Stunden der Mitglieder und Betreuer der Jugendfeuerwehr für die Durchführung und Planung der 34 offiziellen und etwa 60 inoffiziellen Dienste (inklusive der Fahrt zum Gardasee) sprechen für sich. Zudem warb Simon noch für die diesjährigen Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr, wie beispielsweise das Pfingstzeltlager in Holdorf, den Kreisausscheid in Vechta und das OFV-Zeltlager in Hooksiel.

Alfred Dinkelmann bedankte sich bei beiden Gruppen für die geleistete Arbeit. 

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Published on: 16 März
Posted by: ovadmin

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