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VR-Bank Dinklage-Steinfeld erwirtschaftet 481 804 Euro Überschuss / 6,65 Prozent Dividende für Mitglieder

Die VR-Bank Dinklage-Steinfeld präsentiert starke Zahlen: Das Kreditinstitut erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen Überschuss von rund 481 804 Euro. Das teilte Vorstand Harald Rösler auf der Generalversammlung in der Steinfelder Schankwirtschaft Overmeyer mit. An die 5839 Mitglieder schüttet das Kreditinstitut wie im Vorjahr eine Dividende in Höhe von 6,65 Prozent aus. Die Bilanzsumme erhöhte sich von etwa 439 auf 476,4 Millionen Euro.
Das Kreditvolumen der Bank stieg um fast 20 Millionen Euro auf insgesamt 332,6 Millionen Euro an. Zusammen mit den vermittelten Darlehen kam die VR-Bank Dinklage-Steinfeld auf knapp 460 Millionen Euro für Kreditwünsche – „ein Ergebnis auf Rekordhöhe“, wie Rösler mitteilte. Die Kundeneinlagen summierten sich auf 337,1 Millionen Euro, was ein Plus von 27,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.
Der Zinsüberschuss – die Ertragsquelle schlechthin für das Jahresergebnis – reduzierte sich deutlich. Aufgrund der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank sank er um mehr als eine halbe Million Euro auf etwa acht Millionen Euro. „Das ist der Wermutstropfen unserer Bilanz“, sagte Rösler.
In seinem Ausblick prognostizierte der Vorstand aufgrund der „noch enger werdenden Zinsmargensituation“ ein leicht schwächeres Betriebsergebnis für das laufende Geschäftsjahr. „Damit können wir aber zufrieden sein.“ Besonders im privaten Wohnungsbau zeige sich eine gute Nachfrage nach Krediten. „Die eigene Immobilie gilt nach wie vor für viele als die Zukunftsanlage“, sagte Rösler.
Zuvor hatte Rösler in seinem Bericht, auch im Namen seiner Vorstandskollegen Reinhard Koldehoff und Benno Fangmann, die „Mannschaftsdienlichkeit“ der VR-Bank Dinklage-Steinfeld mit ihren 76 Mitarbeitern hervorgehoben. Neben der wirtschaftlichen gebe es auch immer eine zweite Bilanz, die aus den Elementen Gesellschaft und Soziales bestehe. Rösler verwies auf die mehr als 357 000 Euro, die das Kreditinstitut in den vergangenen fünf Jahren an Vereine, Kindergärten, Schulen und Einrichtungen in Dinklage und Steinfeld verteilt habe. 5,7 Millionen Euro habe die Bank in den vergangenen fünf Jahren an Steuerzahlungen geleistet.
Im Aufsichtsrat gab es personelle Veränderungen: Heinrich Renze-Westendorf schied nach 23 Jahren in dem Gremium aus Altersgründen aus. Er erhielt die Silberne Ehrennadel des Genossenschaftsverbandes. Reinhold Rönker verstarb im Juni dieses Jahres. Otto Wüst wurde einstimmig wiedergewählt. 2019 scheidet der Vorsitzende Franz-Josef Athmann aus dem Aufsichtsrat aus. Neu ist nach einstimmiger Wahl der Steinfelder Zahnarzt Dr. Thomas Riesselmann. Der 36-Jährige stieg 2011 nach seinem Studium in Kiel in die väterliche Praxis ein.
Seinen Abschied kündigte Reinhard Koldehoff an. „Für mich ist dies die letzte Generalversammlung als Vorstandsmitglied.“ Er geht zum 1. April 2019 in den Ruhestand.

Zum Foto: Sehen die VR-Bank Dinklage-Steinfeld gut aufgestellt: (von links) Vorstand Benno Fangmann, Wirtschaftsprüfer Stefan Grüterich, Heinrich Renze-Westendorf, Cord Schiplage, Otto Wüst und Dr. Thomas Riesselmann (alle Aufsichtsrat), Harald Rösler und Reinhard Koldehoff (beide Vorstand) sowie Aufsichtsratsvorsitzender Franz-Josef Athmann. Es fehlt Alfons Echtermann (Aufsichtsrat). Text/Foto: Timphaus

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Published on: 16 September
Posted by: ovadmin

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