VR BANK Dinklage-Steinfeld eG

VR BANK in 2019 und 2020 mit guten Ergebnissen und positiver Entwicklung

Datum: 28.09.2021

„Morgen kann kommen“ lautete das Motto auf der Generalversammlung bei Overmeyer in Steinfeld. Wiederum werden 6,65% an Dividende ausgezahlt.

Die VR BANK Dinklage-Steinfeld eG lud am 07. September 2021 alle Mitglieder zur ordentlichen Generalversammlung in die Schankwirtschaft Overmeyer nach Steinfeld ein. An der Versammlung nahmen knapp 100 Mitglieder teil. Der Aufsichtsratsvorsitzende Cord Schiplage sowie die beiden langjährigen Vorständen Benno Fangmann und Harald Rösler und die seit dem 01. Juli 2021 neuen Vorstandsmitglieder Thomas Niemann und Ralph Schröder begrüßten alle Anwesenden herzlich zur Berichterstattung der Geschäftsjahre 2019 und 2020.


Harald Rösler warf zunächst einen Blick zurück auf 18 Jahre VR BANK Dinklage-Steinfeld eG mit einer erfolgreichen Entwicklung der Bank, verbunden mit einer hohen gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung. Bezüglich der letzten beiden durch das Coronavirus geprägten Jahre zitierte Rösler den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier: „Dieses Virus wird uns die Zukunft nicht nehmen“ und rief dabei für den weiteren Verlauf des Abends das aktuelle Motto der Genossenschaftsbanken „Morgen kann kommen“ aus.


Benno Fangmann berichtete anschließend über die wirtschaftlichen Verhältnisse der Bank in den Geschäftsjahren 2019 und 2020. Im Geschäftsjahr 2019 konnte die Bank die Bilanzsumme um rd. 6 % % auf EUR 513,5 Mio. steigern und einen Gewinn von EUR 0,5 Mio. ausweisen. Dabei wurden die Kreditausleihungen auf EUR 378 Mio. gesteigert, und die Kundeneinlagen wuchsen kräftig auf EUR 366 Mio. Ebenso konnte die Anzahl der Mitglieder gesteigert werden, und zwar auf 5.929.


Auch für das Geschäftsjahr 2020 konnte Fangmann gute Ergebnisse und eine positive Entwicklung vermelden. So stieg die Bilanzsumme abermals auf nun EUR 550 Mio. bei Kundenausleihungen von EUR 419 Mio. und Einlagen von EUR 390 Mio. Der Gewinn der Bank lag bei wiederum stabilen EUR 0,5 Mio., und es konnte auch für das Geschäftsjahr 2020 eine Dividende von 6,65 % vorgeschlagen werden. Aufgrund einer Mitgliederoffensive in 2020 verwies Fangmann mit Stolz auf eine deutliche Steigerung der Mitglieder auf 6.446. „Wir werden in diesem Jahr dann voraussichtlich eine Mitgliederzahl von über 7.000 verzeichnen“, so Fangmann. Des Weiteren konnte Fangmann von einer soliden Eigenkapitalausstattung berichten, die bei rd. EUR 60 Mio. liegt. „Eigenkapital ist ein knappes Gut und mit Blick auf unsere aktuelle Entwicklung - mit einer hohen Steigerung an Krediten - für die Bank und die Zukunft enorm wichtig“, appellierte Fangmann an eine auch zukünftig hohe Gewinnthesaurierung.


In diesem Zusammenhang legte Fangmann bei den vorgestellten Satzungsänderungen auch ein besonderes Augenmerk auf die Möglichkeit, zukünftig Genossenschaftsanteile bis zu EUR 2.500,00 pro Mitglied (bislang EUR 750,00) zu erwerben.


Stolz zeigte sich Fangmann auf das hohe Volumen an vermittelten Darlehen an Verbundpartner, das (bilanzunwirksam) im Bestand immerhin gut EUR 180 Mio. beträgt. Auch die bilanzunwirksamen Kundeneinlagen beliefen sich in 2020 auf beträchtliche rd. EUR 160 Mio. Zudem wuchs das Volumen in den betreuten Kundenwertpapierdepots deutlich auf EUR 52,6 Mio.


Ebenso wichtig wie die betriebswirtschaftlichen Erfolgszahlen war dem Gesamtvorstand jedoch die Darstellung der gesellschaftlichen Verantwortung und der regionalen Verbundenheit der VR BANK Dinklage-Steinfeld eG mit ihren 80 Mitarbeitern und aktuell 89 Auszubildenden in Dinklage und Steinfeld. „Wir sind da, wo Sie sind“ ist der aktuelle Slogan der Bank. Ergänzt um den Zusatz „und wir bleiben“ ist dieses ein klares Bekenntnis zur Region, zu den Standorten, aber auch für die Kunden, Mitglieder und Mitarbeiter.
Alle vier Vorstandsmitglieder bedankten sich ausdrücklich bei den Mitarbeitern der Bank für die geleistete Arbeit. Die guten Ergebnisse seien nur auf ein kompetentes und motiviertes Team zurückzuführen.


Im weiteren Verlauf des Abends standen auch die Wiederwahlen im Aufsichtsrat an. Dabei wurden Alfons Echtermann, Otto Wüst und Dr. Thomas Rießelmann allesamt einstimmig wieder in das Aufsichtsorgan der Bank gewählt. „Gold“ gab es zum Abschluss der Generalversammlung dann noch für Harald Rösler. Für seine langjährige erfolgreiche Tätigkeit verlieh ihm Verbandsdirektor Axel Schwengels die „Goldene Ehrennadel“ des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes.

Der Vorstand sieht die Bank im Fazit des Abends für die Zukunft gut aufgestellt - „Morgen kann kommen“ war dazu das passende Motto.


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