Wichtige Dinge klären: Michael Renze von ABATUS Vermögensmanagement ist Zertifizierter Erbschaftsplaner

Wer entscheidet für mich, wenn ich es selber nicht mehr kann? Wer erbt mein Vermögen, wenn ich einmal sterben sollte? Fragen, denen viele Menschen gerne aus dem Weg gehen. Aus Angst, Unwissenheit oder Bequemlichkeit. Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, ist es aber umso wichtiger, diese Fragen für sich zu beantworten – je früher, desto besser. Das weiß Michael Renze von ABATUS Vermögensmanagement, der Experte auf diesen Gebieten ist und sich bei der Europäischen Akademie für Finanzplanung (EAFP) zum Zertifizierten Erbschaftsplaner fortgebildet hat.

Das Kompaktstudium vermittelte einen Überblick über die Möglichkeiten einer Optimierung der Nachfolgeregelung unter finanziellen und persönlichen, familiären Gesichtspunkten. Inhalte waren unter anderem die gesetzliche Erbfolge, Verfügungen und Vollmachten.

Michael Renze ist 46 Jahre alt und dreifacher Vater. Er besuchte bereits im Jahr 2016 ein Seminar zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, nachdem ihn ein Fall im Mandantenkreis auf die Thematik verstärkt aufmerksam gemacht hat. Seinerzeit sei sein Mandant mehrere Monate lang nicht einwilligungsfähig gewesen und der eingesetzte Rechtspfleger entschied anders, als der Mandant es gewollt hätte. Im Anschluss war das Entsetzten groß und einige Folgen dieser Entscheidungen nicht mehr zu korrigieren.

 

„Viele Menschen denken, dass Ihr Partner sie vertreten kann, wenn ihnen etwas zustößt, doch dafür gibt es keine gesetzliche Regelung.“ Daher sei es umso wichtiger, sich der Themen anzunehmen und individuell zu schauen, wie die Situation ist und welche Herausforderungen zu lösen sind.

 

Weiterer bedeutender Baustein für Eltern minderjähriger Kinder ist die Sorgerechtsvollmacht. „Diese ist dann entscheidend, wenn beiden Sorgeberechtigten etwas zustößt.“ Aber auch für Unternehmer spielt eine Vollmacht eine große Rolle. Renze erläutert, dass aus seiner Sicht viele Unternehmer rund um die Uhr arbeiteten, damit es Ihnen, Ihrer Familie und den Mitarbeitern gut ginge. Leider würde aber oft der wichtige Schutz des „Lebenswerkes“ mittels einer Unternehmervollmacht nicht erledigt, wodurch ganze Firmen in arge Bedrängnis kämen – bis hin zur Insolvenz.

Auch wenn man hofft, dass die Vollmachten nie benötigt werden: Passieren kann immer etwas. „Es geht darum, die Familie, deren Vermögen und die Handlungsfähigkeit der engsten Vertrauten zu schützen“, verdeutlicht der Fachmann. „Als Vorsorgeberater möchte ich meiner Verantwortung gerecht werden und meine Mandanten informieren, welche Auswirkungen fehlende Vollmachten auf meinen Fachbereich, aber insbesondere auch auf ihr Privat- und Geschäftsleben haben können.“ Wenn beispielsweise nach einem Unfall die Heilung länger dauert, ist es wichtig, sich auf vertrauensvolle Bevollmächtigte verlassen zu können, die wichtige Angelegenheiten entscheiden und auf den Weg bringen können.

Auch Praxisbeispiele von Unternehmen und Privaten beim Thema Erbschaft waren Gegenstand des Seminars. Bei der Vererbung des Vermögens gilt es ebenfalls, ungewollte Konstellationen zu vermeiden. Je größer das Vermögen und umso komplexer das Verhältnis der betroffenen Personen zueinander, umso wichtiger ist eine Klärung. Michael Renze möchte den Menschen helfen, einfache und gute Entscheidungen zu treffen.

„Wir möchten die Mandanten fitmachen für das Expertengespräch mit dem Rechtsdienstleister wie dem Steuerberater, Rechtsanwalt und Notar. Gerne begleiten wir unsere Mandanten auch zu diesen Terminen“, sagt Michael Renze. In klaren Verhältnissen reiche aber auch schon mal eine selbstverfasste Verfügung, die allerdings den zwingend vorgeschriebenen Formvorschriften genügen müsse.

 

Erbschaften, Vollmachten und Co.: Spannende Themen, die leider viel zu selten betrachtet werden. Aber wenn es erledigt wird und alles geklärt ist, fällt vielen ein Stein vom Herzen: „Wir haben schon sehr oft von unseren Mandanten gehört, wie gut es sich für sie anfühlt, wenn sie sich mit diesen Themen beschäftigt und die Angelegenheiten geregelt haben“, berichtet Michael Renze.

Bei ABATUS lautet das Motto: „Nicht nachdenken, sondern vordenken.“ Um dieses weiterhin mit Leben zu füllen, stehen Michael Renze und sein Team Interessierten stets gerne für eine Beratung zur Verfügung – damit viele Menschen aus Dinklage und der Region wichtige Angelegenheiten rechtzeitig klären und unangenehme Überraschungen vermeiden können. Text/Foto: Heinrich Klöker

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Published on: 11 September
Posted by: ovadmin

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