Zeitgenössische Musik im Saal der Ökonomie

Zeitgenössische Musik gibt es im Saal der Ökonomie an der Burgallee in Dinklage am Sonntag (17. November) ab 18 Uhr.
Mit Zutaten wie Querflöte, Marimba, Vibraphon, Kontrabass, Klarinette, Cello, Klavier, Gitarre, Percussion und Stimme werden verschiedenste Ensembles, die aus Lehrern und fortgeschrittenen Schülern der Musikschule Romberg bestehen, wieder einmal ungewohnte Hörerlebnisse beim Konzert in der Ökonomie der Burg Dinklage zu Gehör bringen.
Ein wunderschönes Stück mit dem Titel „Voice of Nagasaki“ ist eines davon. Die zunächst negative Assoziation mit dem Ort Nagasaki wird in dem Stück nicht aufgegriffen, es stellt vielmehr die Geschichte eines Ortes beziehungsweise die Generationen seiner Bewohner dar.
Mit einer (kleinen) Hilfe des Publikums werden ein Querflötenensemble, das Cello und Percussion diese Geschichte(n) erzählen.
Mit einigen der berühmten Children-Songs des Jazz-Pianisten Chick Corea kommt Bekanntes auf die Bühne. Allerdings werden diese Klavierstücke – einem Vorschlag Chick Coreas selbst folgend – neu interpretiert von Maximilian Kühnel (Kontrabass), Manfred Menke (Vibraphon) und Konrad Hartong (Flöte).
Beim Solostück „Argos“ für Querflöte wird die griechische Geschichte über den Riesen mit den 100 Augen dargestellt. Dabei erfährt man auch noch etwas über die sprichwörtlichen „Argusaugen“.
Die von Manfred Menke bearbeitete „Fuge aus der Geographie“ von Ernst Toch wird unter dem Titel „Urlaubsreif!“ als Sprechquartett aufgeführt. Der Dinklager Schlagzeuger, Komponist und Diplom-Musikpädagoge Manfred Menke wirkt bei diesem Konzert als Gast mit und spielt außerdem eine Eigenkomposition, das „Liebeslied“ für Vibraphon-Solo (1994).
Mit einem Satz aus seiner Sonate für Flöte und Klavier (1936) ist der berühmte aber zu selten gespielte Komponist Paul Hindemith vertreten. Dass sein Ruf als „Bürgerschreck“ und der Stempel der Nazis als Komponist „entarteter Musik“ nicht gerechtfertigt ist, lässt sich mit eigenen, offenen Ohren hörbar nachvollziehen.
Desweiteren gibt es ein Solostück für Gitarre, gespielt von Norbert Fischer. Jessi Stephan und Maximilian Kühnel spielen ein Duett für Klarinette und Marimbaphon und Ilona Nazarenus ein Klavierstück des ukrainischen Komponisten und Pianisten Sergei Eduardowitsch Bortkiewicz.

Freuen sich auf das Konzert: (von links) Konrad Hartong (Querflöte), Manfred Menke (Vibraphon) und Maximilian Kühnel (Kontrabass). Foto: Menke

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Published on: 14 November
Posted by: ovadmin

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