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Großes Interesse am Handwerkerstammtisch

Großes Interesse am ersten Handwerkerstammtisch in Dinklage: 25 Dinklager Handwerker aus allen Branchen waren zur ersten Veranstaltung dieser Art in die Backstube der Bürgerstuben gekommen und somit der Einladung von Bürgeraktion und Stadt Dinklage gefolgt. Künftig soll diese Zusammenkunft als „Stammtisch“ zwei bis drei Mal pro Jahr stattfinden.

Erfahrungsaustausch heißt das Stichwort, das Gärtnermeister Ludger Gröne auf der ersten Versammlung ins Spiel brachte. Gröne war es auch, auf dessen Initiative hin die Stadt Dinklage in Kooperation mit der Dinklager Bürgeraktion die Einladung zum ersten Treffen vornahm. „Dass das Interesse an einem Erfahrungsaustausch unter den Handwerkern groß ist, zeigt die Resonanz am heutigen Abend“, bilanzierte Bürgermeister Frank Bittner.

Im Rahmen des ersten Treffens erhielten Dinklages Handwerker zahlreiche Informationen zum Thema Mindestlohn- und Arbeitnehmerentsendegesetz und die damit verbundenen Dokumentationspflichten. Oliver Westphal von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) der Bundeszollverwaltung gab den Handwerkern einen informativen und zum großen Teil auch sehr humorvollen Überblick über die entsprechenden Rechtsgebiete. Im Verlaufe des Vortrages Westphals zeigte sich, dass die Verunsicherung unter den Handwerkern bei der Umsetzung der Vorgaben zum Teil recht groß ist. Insbesondere unterschiedliche Aussagen von übergeordneten Stellen über den Umgang mit bestimmten Positionen, wie zum Beispiel der Erfassung von Arbeitszeiten, würden nicht gerade zur Beruhigung der Handwerker beim Umgang mit diesen Themen beitragen, hieß es aus der Runde.

Oliver Westphal bot den Handwerkern an, ihn bei Fragestellungen jederzeit zu kontaktieren, um bereits im Vorfeld Fehler vermeiden zu können. „Zunächst wollen wir die Leute konkret informieren und nicht wegen Fehlern bei der Umsetzung von Mindestlohn- und Arbeitnehmerentsendegesetz bestrafen“, sagte Oliver Westphal. Wenn durch die Kommunikation zwischen Handwerkern und Zoll Fehler im Vorfeld vermieden werden könnten, wäre beiden Seiten geholfen, so Westphal.

Entsprechende Infos zu Ansprechpartnern beim Zoll und einschlägigen Internetseiten zum Thema Mindestlohn wird die Stadt Dinklage für alle Interessierten auf ihrer Homepage bereitstellen.

Die Teilnehmer des ersten Treffens haben sich darauf verständigt, dass das Treffen künftig zwei bis drei Mal im Jahr stattfinden wird. Entsprechende Infos zu den jeweiligen Treffen werden rechtzeitig bekannt gemacht. Fragen oder Themenvorschläge können jederzeit per E-Mail an handwerkerstammtisch@dinklage.de eingereicht werden.

 

Text/Foto: Ansgar Westermann

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Published on: 17 Juni 2015
Posted by: ovadmin

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