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In der dunklen Jahreszeit besonders wichtig: Rolladen Bosse ist Spezialist für umfassenden Einbruchschutz

Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für viele Menschen ein großer Schock. Die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, sind für die Betroffenen meist schlimmer als der rein materielle Schaden. “Durch richtiges Verhalten und die richtige Sicherungstechnik können jedoch viele Einbrüche verhindert werden”, informiert Willi Bosse von Rolladen Bosse anlässlich des Tages des Einbruchschutzes am 29. Oktober. Rolladen Bosse ist Spezialist für umfassenden Einbruchschutz – besonders in der nun folgenden dunklen Jahreszeit ein wichtiges Thema. Übliche Fensterkonstruktionen bieten in der Regel keinen Schutz – meist werden sie vom Einbrecher mit einfachem Werkzeug aufgehebelt. Besonders gefährdet sind leicht erreichbare Fenster-, Terrassen- und Balkontüren. Rolladen Bosse informiert, worauf es bei Fensterrahmen, Beschlägen und Verglasungen ankommt.

“Der Einbruchschutz von Fenstern kann im Nachhinein immer noch deutlich verbessert werden. Wichtig ist, dass nur eine fachgerechte Montage der Sicherungen und Beschläge den Einbruchschutz erhöht”, schildert Willi Bosse.
Einfache Fensterbeschläge haben keine einbruchhemmende Wirkung. Geprüfte einbruchhemmende Fensterbeschläge nach DIN 18104 in Verbindung mit abschließbaren Fenstergriffen erhöhen den Einbruchschutz.
Bei Holz- oder Kunststofffenstern mit Einhand-Drehkippbeschlägen kann der vorhandene Beschlag vom Fachbetrieb häufig um Sicherheitselemente erweitert bzw. gegen einen einbruchhemmenden Beschlag ausgetauscht werden. Abschließbare Fenstergriffe allein reichen nicht aus, weil sie keinen Aufhebeschutz bieten. Ihre Anwendung ist nur in Verbindung mit einem einbruchhemmenden Fensterbeschlag sinnvoll.
Eine Nachrüstung mit aufschraubbaren Zusatzsicherungen ist immer möglich. Wichtig ist auch hier eine fachgerechte Montage. Die Sicherung sollte mindestens an der Griff- und Bandseite erfolgen. Griffseitige Zusatzsicherungen müssen abschließbar sein. Übliche Isolierverglasungen haben keine einbruchhemmende Wirkung. Je nach Gefährdung können im Einzelfall einbruchhemmende Verbundsicherheitsgläser nach DIN EN 356 ab der Klasse P 4 A nachgerüstet werden.
Fenster werden häufig aufgehebelt. Deshalb reicht die Nachrüstung mit einbruchhemmenden Gläsern allein nicht aus. Fenster, vor allem häufig gekippte, wie z.B. WC-Fenster, können mit einem Fenstergitter gesichert werden. Wichtig sind die Stabilität des Gitters, die fachgerechte Befestigung und die Sicherung gegen Demontage. Durch den Einbau geprüfter einbruchhemmender Gitter nach DIN EN 1627 (mindestens Widerstandsklasse [RC] 2) erhält man einen guten Einbruchschutz. “Die Gitterelemente werden einer praxisgerechten Einbruchprüfung unterzogen. So ist sichergestellt, dass es in der Gesamtkonstruktion keinen Schwachpunkt gibt (z.B. Anbindung an das Mauerwerk)”, beschreibt Willi Bosse.
Haus- und Wohnungstüren sollten einbruchhemmend sein. Denn Tatsache ist, dass viele Außentüren schon allein mit körperlicher Gewalt, also ohne den Einsatz von Einbruchwerkzeug, leicht zu überwinden sind.

Der Einbruchschutz für Türen kann im Nachhinein ebenfalls immer noch deutlich verbessert werden. Wichtig ist, dass die Nachrüstung für Türblatt, Türrahmen, Türbänder, Türschlösser, Beschläge sowie Schließbleche und auch Zusatzsicherungen in ihrer Wirkung sinnvoll aufeinander abgestimmt ist und fachgerecht eingebaut wird.
“Türrahmen (Zargen) müssen mechanisch stabil mit dem Mauerwerk verbunden sein. Verlängerte, mehrfach im Mauerwerk verankerte Schließbleche mit einer Materialstärke von 3 mm erschweren das Aufhebeln im Schlossbereich”, erläutert der Fachmann. Sinnvoll sind einbruchhemmende Schließbleche nur bei einer geringen „Falzluft” (Abstand zwischen Flügel und Rahmen auf Schlossebene). Diese sollte am besten nur zirka 3 mm, keinesfalls aber mehr als 5 mm betragen. Gegen das Aufhebeln im Bandbereich schützen spezielle Bändersicherungen. Schwache Türblätter sollten verstärkt oder – besser noch – gegen massive Türblätter (zum Beispiel eine 40 mm starke Vollholztür) ausgetauscht werden.
Empfehlenswert sind ferner einbruchhemmende Schlösser nach DIN 18251 der Klasse 4 oder 5. Schlösser mit Mehrfachverriegelung sind ab der Klasse 3 empfehlenswert. In diese sollten Profilzylinder nach DIN 18252 der Angriffswiderstandsklasse 1, besser 2 mit Bohrschutz eingebaut werden (vergleichbare Sicherheit bieten Profilzylinder der alten Normklassen P 2, besser P 3). Darüber hinaus ist die Montage eines Schutzbeschlages nach DIN 18257 erforderlich, am besten mit zusätzlicher Zylinderabdeckung. Der Schutzbeschlag ist notwendig, weil er den Profilzylinder und das Einsteckschloss schützt. Bei Schutzbeschlägen nach DIN 18257 (ab der Klasse ES 1) ohne Zylinderabdeckung muss der Profilzylinder mit dem Schutzbeschlag außen bündig (maximale Toleranz plus/minus 3 mm) abschließen. Der Profilzylinder selbst sollte dann mit einem integrierten „Ziehschutz” ausgestattet sein.

Häufig können Roll- und Klappläden durch einfaches Hochschieben bzw. Aufhebeln relativ leicht überwunden werden. Hier sollten Sie in jedem Falle Zusatzsicherungen einbauen lassen. Empfehlenswert sind geprüfte einbruchhemmende Roll- und Klappläden der Widerstandsklasse 2. Im Einzelfall bietet sich der Einsatz geprüfter einbruchhemmender Roll- und Klappläden nach DIN EN 1627 (mindestens Widerstandsklasse [RC] 2) an. ABER: Häufig wird tagsüber eingebrochen, wenn die Roll- und Klappläden gewöhnlich nicht heruntergelassen bzw. geschlossen sind. Auf die Sicherung der Fenster selbst kann deshalb nicht verzichtet werden! “Durch den Einbau geprüfter einbruchhemmender Roll- und Klappläden (mindestens Widerstandsklasse [RC] 2) erhält man einen guten Einbruchschutz. Diese Roll- und Klappläden werden einer praxisgerechten Einbruchprüfung unterzogen. So ist sichergestellt, dass es in der Gesamtkonstruktion (beispielsweise Rollpanzer, Führungsschienen, Hochschiebesicherung) keinen Schwachpunkt gibt”, beschreibt Willi Bosse abschließend. Die Fachleute von Rolladen Bosse stehen den Kunden zudem stets gerne für unverbindliche Beratung zum Thema Einbruchschutz zur Verfügung und übernehmen den fachmännischen Einbau der Schutzeinrichtungen.

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Published on: 26 Oktober 2017
Posted by: ovadmin

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