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Stefan Tepe wandert rund um Dinklage – und viele andere tun es ihm gleich

„Auf die Internationale Wanderung in Dinklage freue ich mich jedes Jahr“, sagt Stefan Tepe. Der 47-jährige Dinklager ist Steuerberater und Wirtschaftsprüfer und sagt: „Die Wandergruppe des Heimatvereins bereitet diese Veranstaltung in jedem Jahr einfach toll vor. Für mich liegt der besondere Reiz darin, dass man in Ecken von Dinklage kommt, die man noch gar nicht kannte.“ Darum ist es für Stefan Tepe klar, dass er auch an diesem Wochenende die Wanderschuhe schnürt. Zum 30. Mal ist er dann bei der Wanderung, früher bekannt als Drei-Tage-Wanderung, dabei.
„Zum Wandern bin ich durch meine Eltern gekommen“, erinnert sich Tepe. „Mein Vater hat vor etwa 60 Jahren in der Schweiz gearbeitet, in Grindelwald. 1976 sind wird dann mit der ganzen Familie dorthin gefahren, um dort zwei Wochen zu stefantepewandern. Ich fand das toll, es hat Spaß gemacht.“
Mittlerweile hat der Dinklager selbst drei Kinder; vier, sieben und zehn Jahre sind sie alt. Im vergangenen Jahr startete die Familie zum ersten Wanderurlaub in Österreich. „Das geht auch mit Kindern. Man muss sich eben nur Zeit lassen“, sagt er. Für ihn selbst ist das Erlebnis der Bergwelt pure Erholung. Strandurlaub wäre für ihn nicht das Richtige, erklärt er. „Auch Bewegung kann sehr entspannend sein.“ Für jemanden, der das einmal selbst ausprobieren will, sei die Internationale Wanderung in Dinklage, die so heißt, weil immer auch viele Niederländer dabei sind, ein sehr gut geeigneter Einstieg, ermuntert er Interessierte. Viele hätten Scheu vor längeren Strecken. „Die Leute können sich nicht vorstellen, 20 Kilometer zu wandern.“ Aber die Wege seien sehr gut ausgewählt und ausgeschildert, die Wandergruppe biete auch Getränkestationen an. „So eine siebeneinhalb Kilometer lange Strecke ist nicht mehr als ein besserer Spaziergang“, sagt Tepe. „Das hält man in jedem Fall durch. Da kann man auch ruhig den Kindern etwas zutrauen.“ Für die kleinen Pausen zwischendurch nehme man einfach etwas Proviant in einem kleinen Rucksack mit.
Bei der Dinklager Veranstaltung könnte man als eigene Gruppe oder auch Einzelwanderer dabei sein, aber es bestehe immer auch die Möglichkeit, Anschluss zu finden, wenn man möchte. „Zum Beispiel gleich am Samstagmorgen um 8.30 Uhr, wenn der Bürgermeister beim Alten Gesellenhaus an der Langen Straße den Startschuss gibt.“
Diesmal wird er am Sonntag mit seinem Familienkreis an der Fahrradtour teilnehmen. Für die Zukunft würde er sich wünschen, dass mehr Familien diese Möglichkeit für eine aktive gemeinsame Unternehmung nutzen. „Es wäre auch schön, wenn die Organisatoren die Strecke so legen, dass ab und zu mal ein Spielplatz am Weg liegt.“ Beim Abschluss dieses Wanderwochenendes kommt Tepes zweites Hobby zum Zug. Dann sorgt er als Schlagzeuger mit den anderen Musikern im Kolpingorchester Dinklage beim Mühlenfest in Schwege (siehe Fakten) für Stimmung. „Das ist immer wieder ein richtiges Highlight am Sonntagnachmittag, zu dem viele Gäste nach Schwege kommen“, erzählt er. Bei diesem Nachmittag im historischen Ambiente ist auch die Schweger Volkstanzgruppe dabei, zudem wird frisches Brot gebacken. Tepe bekräftigt: „Dieses Fest ist mittlerweile ein richtiges Aushängeschild für Dinklage.“

Die 46. Internationale Wanderung und Radwanderung der Wandergruppe im Heimatverein Dinklage findet am Samstag und Sonntag 
(1. und 2. August) statt. Die Startzeit ist täglich von 8 bis 12 Uhr im Wanderlokal Altes Gesellenhaus (Telefon 04443/5049234). Die Strecken für Wanderer sind samstags zehn und 25 Kilometer lang, am Sonntag zehn und 20 Kilometer.  Die Strecken für die Radwanderer sind jeweils 
etwa 30 Kilometer lang.  Das Startgeld beträgt für beide Tage zwei Euro (Kinder bis zwölf ein Euro).  Abschluss ist das Mühlenfest am Sonntag (2. August) 
bei der Schweger Mühle. 
Es beginnt um 15 Uhr. Text/Fotos: Ruth Honkomp

 

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Published on: 30 Juli 2015
Posted by: ovadmin

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