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TV Dinklage stellt Pläne für Stadion vor

Das Jahnstadion ist in die Jahre gekommen. Beim Turnverein (TV) Dinklage beschäftigt sich ein elfköpfiger Bau- und Liegenschaftsausschuss primär mit der Zukunft der Sportstätte. Jörg Pahl stellte auf der Generalversammlung des Vereins die bisherige Arbeit vor.
Der Ausschuss sieht an vier zentralen Stellen dringenden Handlungsbedarf: Zunächst ist ein Neubau im Eingangsbereich zu den Sportplätzen eins und zwei mit Kabinen und Toiletten erforderlich. Darüber hinaus soll in dieses Gebäude ein Besprechungsraum, ein Materiallager sowie eine Bewirtungsmöglichkeit für Gäste eingeplant werden. Der zweite Punkt auf der Liste ist die Sanierung des Dachs sowie der Heizung und der Fenster der Jahnhalle. Hier gelte es, eventuelle Fördermöglichkeiten zu prüfen. Punkt drei betrifft den Bau einer Tribüne, wobei Art und Standort noch offen sind. Zudem soll eine wettkampfgerechte 400-Meter-Bahn geschaffen werden.
Der Vereinsvorsitzende Dr. Jürgen Hörstmann führte aus, dass die weiteren Schritte nun in Ruhe und sorgfältig geplant werden müssten. Wichtig sei dabei, die Stadt einzubeziehen. Denn deren Unterstützung brauche der Verein, sagte Dr. Jürgen Hörstmann.
Bürgermeister Frank Bittner versicherte, dass die Stadt im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei den Projekten helfen wolle. Angesichts der angespannten Haushaltslage sei dafür aber eine langfristige Planung notwendig. Man müsse mit- und nicht übereinander reden, meinte Bittner. Eine Entscheidung fälle letztlich der Stadtrat. Es sei noch zu früh, um über Zeitpläne oder Kosten zu sprechen, meinte Hörstmann. Der Vorsitzende schätzte, dass die Bauvorhaben den TVD in den kommenden zehn bis 20 Jahren beschäftigen.
Eine finanzielle Entschädigung des Sportvereins für die Nutzung der Jahn-Retrohalle durch Schulen und Kindergärten wurde auf der Versammlung zwar angesprochen, mit dem Verweis auf laufende Gespräche aber nicht weiter vertieft.
Bei den Wahlen im Rheinischen Hof mit knapp 70 Teilnehmern gab es kaum Veränderungen. Hörstmann wird den TV Dinklage auch in den kommenden zwei Jahren als Vorsitzender führen. Der Rechtsanwalt wurde im Amt bestätigt. Zu seinen Stellvertretern wurden Andreas Windhaus, Heinz Witte und Robert Blömer bestimmt. Als Kassenwarte wählte die Versammlung Stefan Alwers und Alo Herzog. Der Ältestenrat mit Hubert Heitmann, Günther Hörstmann, Günther Plewa und Werner Kalvelage wurde ebenfalls im Amt bestätigt.

Aus dem Vorstand verabschiedeten sich Hubert Vodde (vier Jahre), Martin Hammor (18 Jahre) und Heiner Willenborg (28 Jahre). Die Verantwortlichen des Vereins betonten, dass solch ein Engagement eine hohe Bedeutung für den Verein habe. Hörstmann sagte, dass die ehrenamtlichen Helfer 905 Stunden pro Woche investieren.
Auf einer Klausurtagung im September beabsichtigt der Vorstand, die weiteren Schritte auf dem Weg zu einem hauptberuflichen Präsidenten zu klären und festzulegen.
Vereinsmanager Björn Lipfert wies zuletzt auf die 1. Dinklager Jux-Olympiade am 17. Juni und ein Mud-Race Ende September unter dem Motto „Hart, härter, TVD“ hin.
Zum Foto: Gute Arbeit: (von links) Andreas Windhaus, Robert Blömer, Dr. Jürgen Hörstmann und Heinz Witte.Text/Foto: Heinzel

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Published on: 19 März
Posted by: ovadmin

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