Die Feuerwehr Dinklage braucht Unterstützung

Bei der Erstellung einer Chronik zum 100-jährigen Jubiläum ist auch die Mithilfe ehemaliger Kameraden, Angehöriger und anderer Personen gefragt.

Stolz präsentieren die Kameraden ihr erstes Fahrzeug: Einen Mercedes L 1000 Express, der 1935 gebraucht von der Bremer Polizei gekauft wurde. Quelle: Feuerwehr Dinklage

Nachdem am 7. November 1905 gleich vier Wohnhäuser und die Mädchenschule am Kirchplatz einem Flammeninferno zum Opfer gefallen waren, bemängelte ein Dinklager in einem Leserbrief öffentlich, dass es im Ort zwar alle möglichen und unmöglichen Vereine gäbe, eine Freiwillige Feuerwehr jedoch nicht. Es gab zu dieser Zeit schon seit fast 150 Jahren eine weniger organisierte Pflichtfeuerwehr, die aber nicht die Schlagkraft entwickeln konnte wie eine besser aufgestellte Freiwillige Wehr. Erste Gründungsversuche waren in der Vergangenheit schon gescheitert, und auch der nächste Großbrand, der sogenannte „Doonportenbrand“ im Februar 1909, bei dem sechs Gebäude vor der Kirche zerstört wurden, konnte keine unmittelbare Weiterentwicklung des abwehrenden Brandschutzes in der Gemeinde hervorrufen. Schließlich wurde die Freiwillige Feuerwehr Dinklage am 2. September 1923 gegründet.

Der Brand der Burg Dinklage am 12. Januar 1963 konnte durch den schnellen Einsatz der Dinklager Feuerwehr, sowie einiger Nachbarwehren rasch gelöscht werden. Quelle: Heimatverein, Sammlung Hölzen

Das in drei Jahren anstehende, 100-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Dinklage ist nun der Anlass, die Geschichte der Wehr und des Brandschutzes im Ort und in den Bauernschaften genauer zu untersuchen. Dass es im Ort neben der Freiwilligen Feuerwehr auch jahrelang zwei Werkfeuerwehren gegeben hat, ist vielen heute nicht bewusst. Und die um die Jahrhundertwende in Langwege gebildete Pflichtfeuerwehr ist erst im Zuge der Geschichtserarbeitung bekannt geworden.

Viele Informationen liegen aus den Chronikheften von 1973 und 1998 bereits vor. Es konnten auch eine ganze Reihe neuer Erkenntnisse recherchiert werden, die den Werdegang des Brandschutzes in Dinklage ab Mitte des 18. Jahrhunderts und seit der Gründung der Freiwilligen Wehr 1923 wiedergeben.

Doch die Suche geht weiter. Wer interessantes Material rund um die Dinklager Feuerwehrgeschichte besitzt und bereit ist, dieses zur Verfügung zu stellen, möge sich bitte melden. Auch Erzählungen und „Dönkes“ sind gern gehörte Hilfen. Verantwortlich für die Chronik ist Ulrich Lier, Tel. 04443-5047539, E-Mail: chronik@feuerwehr-dinklage.de

Quelle des Beitragsbildes: Feuerwehr Dinklage

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Published on: 15 April
Posted by: Marlene Wegmann

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