Salon Behrens

Schönheit

Ein Besuch im Salon Behrens in der Holthausstraße 6 lohnt sich allein schon für das außergewöhnliche Sitzerlebnis. Wer sich bei Hildegard Behrens und ihrem achtköpfigen Team eine neue Frisur verpassen lässt, darf nämlich auf ultrabequemen grünen Lederstühlen Platz nehmen. Original versteht sich. Die kultigen Sitzmöbel sind seit der Eröffnung des Salons im Jahr 1979 fester Bestandteil des Inventars und verleihen ihm ein unverwechselbares Flair. Und heute sind die drehbaren Sessel schon wieder in.

 

In Retro-Umgebung gibt es natürlich immer die neuesten Frisurtrends. Expertentipps zur Pflege sind inklusive. Zum Friseurbesuch gehört selbstverständlich auch der obligatorische Nachbarschaftstratsch. Und weil die Themen bei Männern und Frauen meist unterschiedlich sind, werden sie seit jeher auch getrennt bedient. Traditionen werden groß geschrieben im Salon Behrens und zwar nicht nur beim Mobiliar.

Öffnungszeiten

Di., Do. - Fr. 8.30 - 18.00
Mi.: 8.30 - 19.30
Sa.: 7.00 - 13.00

Anschrift

Salon Behrens

Holthausstraße 6

49413 Dinklage

04443-1590

www.salon-behrens.de

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Sie verändert gerne die Kunden und ist mit Freude kreativ: Hildegard Behrens im Porträt

29.04.2018

Sie verändert gerne die Kunden und ist mit Freude kreativ: Hildegard Behrens im Porträt

Wie ist der Geschäftsführer, der selbstständige Handwerker oder die Ladenbesitzerin eigentlich privat? Wo kommt er oder sie her? Warum hat er oder sie gerade diesen Beruf ergriffen? Wir gucken regelmäßig hinter die Kulissen und stellen die Dinklager Geschäftswelt und deren Protagonisten vor. Weiter geht es heute mit Hildegard Behrens vom Salon Behrens. Bereits seit mehr als drei Jahrzehnten führt Hildegard Behrens den Friseursalon Behrens in Dinklage. Und die Leidenschaft für ihren Beruf ist ungebrochen: „Mir macht es großen Spaß, Frisuren zu gestalten, den Kunden zu verändern und kreativ zu sein. Ein großer Pluspunkt ist zudem der Kontakt mit Menschen. Und es wird nie langweilig, da es immer neue Frisuren und Trends gibt.“ Hildegard Behrens (Geburtsname Helms) ist in Dinklage geboren und in Carum aufgewachsen. Nach dem Besuch der Volksschule in Bakum bildete sie sich zunächst zwei Jahre an der Justus-von-Liebig-Schule in Vechta weiter, um anschließend bei der Bäckerei Wolke in Dinklage eine Ausbildung zur Bäckereiverkäuferin zu absolvieren. Danach war Hildegard Behrens etwa ein Dreivierteljahr im Lebensmittelgeschäft Suding in Lüsche tätig. Dann der Wendepunkt: Ihr damaliger Lebensgefährte Joe, den sie 1977 heiratete, hatte zu der Zeit bereits die Friseurausbildung absolviert. „Er fragte mich, ob ich mir eine Umschulung zur Friseurin vorstellen kann, um mit ihm einen Salon zu führen“, erinnert sich Hildegard Behrens. Der Entschluss fiel schnell. „Schließlich habe ich in meiner Familie einige Friseure, auf diese Weise viel mitbekommen und gewissermaßen das Friseurhandwerk im Blut“, sagt sie. Und: „Ich habe es bis heute nicht bereut.“ Von 1976 bis 1978 absolvierte die 60-Jährige in Bremen die Ausbildung. 1979 eröffnete das Ehepaar dann den Salon Behrens, den früheren Salon Lüske, an der Holthausstraße. Ende 1982 hatte Hildegard Behrens dann den Meistertitel in der Tasche, den sie an der Meisterschule in Oldenburg erwarb. Seit April 1986 führt Hildegard Behrens den Friseursalon alleine, da Ehemann Joe aus gesundheitlichen Gründen in die Versicherungsbranche wechselte. Der Job macht ihr nach wie vor großen Spaß. Acht Mitarbeiterinnen sind im Salon beschäftigt, einige davon seit der ersten Stunde. “Das Klima bei uns im Team ist sehr familiär, wir haben ein großes Vertrauensverhältnis untereinander und verstehen uns prächtig.” Den Friseursalon möchte Hildegard Behrens daher auf jeden Fall noch einige Jahre weiterführen und dann eventuell an einen Nachfolger übergeben. Doch das ist noch Zukunftsmusik. Zum 40-jährigen Bestehen im nächsten Jahr soll der Salon zunächst einmal umgestaltet werden. Das Friseurhandwerk hat sich im Laufe der Zeit durchaus verändert. “Die Kunden sind zum Teil anspruchsvoller geworden. Zudem ist die Mode schnelllebiger geworden, es gibt jedes Jahr etwas Neues”, schildert die Friseurmeisterin. “Sie freut sich: Der Job hält jung, man muss mit der Mode gehen und immer auf dem neuesten Stand bleiben.” Und: “Im Friseursalon erfährt man auch öfter Neuigkeiten aus der Stadt.” Hildegard Behrens hat ein sehr gutes Gespür für ihre Kunden, die sie zum Teil durch ihr ganzes Leben begleitet, entwickelt. “Man muss spüren, ob die Kunden reden möchten oder lieber in Ruhe gelassen werden wollen.” Neben modischem Schnitt, passender Farbe und Hochsteckfrisuren sorgt Hildegard Behrens bei ihren Kunden auch für das Make up zu festlichen Anlässen. Hildegard Behrens bezeichnet sich selbst als „ruhig“. „Mich bringt so schnell nichts auf die Palme“, sagt sie mit einem Lächeln auf den Lippen. Sie beschreibt sich auch als „emotional und einfühlsam“. „Ich versuche, es jedem Recht zu machen. Und Familie steht für mich natürlich an erster Stelle“, betont sie. In Dinklage zu leben, gefällt Hildegard Behrens total gut. „Die Leute sind nett und man kann mit vielen noch auf Plattdeutsch schnacken“, schildert die gebürtige Carumerin freudig und ergänzt: „Dinklage ist für mich ein rundum schönes Städtchen. Wir haben die Burg und den Burgwald, schöne Lokale und viele Einkaufsmöglichkeiten mit kurzen Wegen. Zudem kann man hier sehr gut spazieren gehen und Fahrrad fahren.“ In ihrer Freizeit geht Hildegard Behrens mit ihrem Ehemann Joe mit Freude wandern. Hier in der Region und gerne auch im Schwarzwald, im Bayerischen Wald oder im Harz. Zudem fährt das Ehepaar gerne an die Nord- und Ostsee und macht Städtetrips in Deutschland. „Wir sind keine Strandtypen“, sagt die 60-Jährige mit einem Augenzwinkern. Lesen, der eigene Garten und Fahrrad fahren sind weitere Hobbys der Dinklagerin. Zudem gehört sie mit ihrem Ehemann dem Kegelclub „Hölpenkösters“ an, der einmal monatlich bei Suntken die Kugeln rollen lässt. Darüber hinaus hält die Friseurmeisterin ihrem Ehemann Joe, der unter anderem Mitglied des Dinklager Stadtrates und 1. Vorsitzender der Dinklager Bürgeraktion ist, den Rücken frei und unterstützt ihn bei seinen Aktivitäten. Bei Veranstaltungen der Dinklager Bürgeraktion ist zudem auf Hildegard Behrens' helfende Hände Verlass. „Ich stehe dann aber in der zweiten Reihe“, erklärt sie lächelnd. In privater Hinsicht wünscht Hildegard Behrens sich, weiterhin gesund zu bleiben und mit Ehemann Joe alt zu werden. „Ab und zu schön Urlaub machen, den Garten genießen, mit Freunden Zeit verbringen“: Das sind die Dinge, auf die die sympathische Dinklagerin sich in der Zukunft freut. Und natürlich darauf, ihre Kunden im Friseursalon weiterhin mit modischen Haarschnitten zu erfreuen. Text/Foto: Heinrich Klöker

Salon Behrens sorgt für Make-Up, Perücken und Haare in Perfektion beim Theater in Vestrup

21.02.2018

Salon Behrens sorgt für Make-Up, Perücken und Haare in Perfektion beim Theater in Vestrup

Wenn in Vestrup im Saal Hönemann die Thateraufführungen des  Schmüstertheoters anstehen, ist Hildegard Behrens vom Salon Behrens  mittendrin. Seit zehn Jahren kümmert sie sich mit ihrem Team um die Make-Up, Perücken und Haare, damit die Darsteller  perfekt gestylt die Bühne betreten, um das Publikum zu unterhalten. “Eine Cousine war damals dort aktiv und fragte mich, ob ich dort schminken und frisieren wolle”, erinnert  sich Hildegard Behrens. Vor den Auftritten und auch während den Akten legt die Friseurmeisterin Hand an die Darsteller an.  Längst ist die Dinklagerin fester Bestandteil des Teams. “Es ist eine harmonische Atmosphäre. Man kennt  alle und hat viel Spaß hinter den Kulissen”, erläutert die Fachfrau. "aals scheif lopen” heißt das neue Stück. Natürlich läuft nichts wirklich schief beim Schmüstertheoter in Vestrup. Ganz im Gegenteil. Geprobt wird fleißig, drei bis vier Mal pro Woche, damit nur das, was in „Aals scheif lopen“ inszeniert nicht klappen soll, tatsächlich zum Chaos führt. Ab Anfang März spielt der Theaterverein Vestrup-Hausstette im Saal Hönemann. Die Komödie „ Aals scheif lopen“ von Alexa Thiesmeyer hat Spielleiterin  Margaretha Bührmann ins Plattdeutsche übersetzt. Die Neugestaltung der Bühne wird vom Kulissenteam Kerstin Giese und Holger Grave geleitet. Schauplatz der Komödie ist das Wohnzimmer der Familie Göbel. Wiltrud (Ulla Middendorf) und Gisbert Göbel (Helmut Kellermann) möchten ihren künftigen Lebensabend in einer kleineren Eigentumswohnung verbringen. Nur leider fehlt es dort an Stellfläche für die Fülle an Familienerbstücken. Aber wohin nun mit vermeintlich Kostbarkeiten? Die drei erwachsenen Kinder sollen diese erben. Die Vergabe der Erbstücke verschiebt sich um einen Tag auf einen Montag, wo natürlich dann „aals scheif lopen“ wird. Denn bei der angedachten feierlichen Übergabe der Stücke hält sich die Begeisterung im Rahmen und die in einer Truhe verstauten Stücke sind auch noch verschwunden. Putzfrau Yvonne (Ramona Linneweber) gesteht, die Sachen heimlich ausgeliehen zu haben. Während die Erbstücke von der Putzfrau zurückgebracht werden, kreuzt die Nachbarin Helga (Daniela Espelage) mit einem Fernsehteam auf, um die Erbschaft zu filmen. All dieses Tohuwabohu wird Wiltrud und Gisbert unheimlich und deshalb beschließen sie die Erbstücke nun zu verkaufen, um eine Traumreise davon zu finanzieren. Klappt das? Aufführungen sind am 3. März mit vorherigem Schnitzelbuffet um 19 Uhr, am 4. März mit Kaffee und Kuchen um 15 Uhr, am 10. März um 20 Uhr und am 11. März um 9.30 Uhr (vorab wird gefrühstückt). Anmeldungen bei Margaretha Bührmann unter Telefon 04446/436 oder beim Gasthof Hönemann.

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