Nette Gespräche, viele Einblicke: Neujahrstreffen der Bürgeraktion bei der Unternehmensgruppe Krapp

Eine schöne Tradition, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut: Bereits zum neunten Mal fand am Donnerstagabend das Neujahrstreffen der Dinklager Bürgeraktion unter dem Motto „Glücksehs ne Joahr” statt, das abwechselnd in Dinklager Betrieben über die Bühne geht. Gastgeber war in diesem Jahr die Unternehmensgruppe Krapp am neuen Standort „Am Bählinger Bach“. Rund 190 Vertreter von Dinklager Betrieben aus Handwerk, Gewerbe, Einzelhandel und Dienstleistung nahmen an dem Treffen teil – Rekordbeteiligung.

Joe Behrens, Vorsitzender der Dinklager Bürgeraktion, begrüßte eingangs die Teilnehmer und freute sich, dass so viele Gäste dabei waren. „2019 war für uns ein aufregendes Jahr mit einigen Veränderungen, unser Vorstand und der erweiterte Vorstand haben sich neu formiert. Eine überarbeitete zeitgemäße Satzung ist beschlossen worden, so dass Weichen für die Zukunft gestellt wurden.“ Behrens bedankte sich bei seinen Mitstreitern im Vorstand und in den Arbeitskreisen „Stadtmarketing“ und „Made in Dinklage“. „Viele Rädchen greifen ineinander, um Dinklage noch ein Stück lebenswerter zu machen – und das alles ehrenamtlich.“ Zudem äußerte Behrens erfreut: „Immer mehr Firmen erkennen, dass Netzwerken auf Made in Dinklage wunderbar funktioniert.“ Ferner blickte Behrens auf das Jahr 2020, in dem die Bürgeraktion 50 Jahre alt wird. Dieses Jubiläum soll mit allen Mitgliedern gebührend gefeiert werden. Auch auf das große Stadtfest anlässlich 25 Jahre Stadtrechte am 6. und 7. September blickte der Vorsitzende: „Dort haben sich schon 45 Vereine angemeldet. Das wird mit Sicherheit ein tolles Event.“

Auch in diesem Jahr werde die Dinklager Bürgeraktion das gewohnt hohe Engagement an den Tag legen. „Wir werden nicht müde, alles für den Erhalt unserer Firmen zu tun – Dinklage muss attraktiv bleiben.“

Anschließend hieß Sascha Heil, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Krapp, die Gäste willkommen. „In Dinklage herrscht ein tolles Miteinander. Die Menschen halten zusammen“, stellte Heil erfreut fest. Er ging auf die Geschichte des Unternehmens ein, das vor 123 Jahren in Steinfeld als Goldschmiede gegründet wurde, ehe es sich im weiteren Verlauf zu einem Großhandel für Bauen und Industrie entwickelte und die Bereiche Handel und Service aufgebaut wurden. Heil stellte zudem die drei Bereiche Handel, Bauprojekte und Service näher vor. Aktuell sind 540 Mitarbeiter an 15 Standorten für die Unternehmensgruppe tätig, darunter 40 Auszubildende. „Wir haben eine Übernahmequote von 90 Prozent“, freute sich Heil. Ferner stellte der Geschäftsführer die Krapp Akademie vor. „Die Mitarbeiterqualifikation ist uns sehr wichtig. In der Akademie bündeln wir Maßnahmen, um eine Entwicklungsförderung zu erreichen.“ Zudem ging Heil auf das betriebliche Gesundheitsmanagement unter dem Motto „Krapp bewegt sich“ ein.

Im Folgenden sprach Roland Krapp, Inhaber und Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Krapp, zu den Gästen. Er lobte die harmonischen und konstruktiven Gespräche mit der Stadt im Vorfeld der Ansiedlung der Unternehmensgruppe in Dinklage, die Infrastruktur und die verkehrsgünstige Lage der Stadt. Darüber hinaus ging er näher auf den neuen Standort Dinklage der Unternehmensgruppe ein, an dem rund 130 Mitarbeiter beschäftigt sind. Auf dem Gelände befinden sich eine 1000 Quadratmeter große Lager- und Werkhalle sowie ein Verwaltungsgebäude mit 2660 Quadratmetern Nutzfläche und 100 Schreibtischarbeitsplätzen. „Wir wollen Orte schaffen, an denen das gemeinsame Arbeiten mehr Freude als Verdruss schafft“, sagte Krapp. So wurde bei den Büros unter anderem auf Geräumigkeit, Klimatisierung und angepasstes Licht geachtet. Zudem wurden Ruhezonen und Begegnungsinseln geschaffen. Desweiteren ging Krapp auf die Gewerke ein, die die Mitarbeiter der Unternehmensgruppe beim Neubau selbst übernahmen. Dazu zählten neben vielen weiteren die Bereiche Heizung, Klima, Sanitär und Lüftung.

Nach den mit viel Applaus bedachten Reden wurden die Besucher in fünf Gruppen über das Gelände und durch die neuen Gebäude geführt, wo sie viele Eindrücke über die betrieblichen Abläufe aus erster Hand gewannen und sich ein Bild von der räumlichen Gestaltung machen konnten.

In angeregten und freundlichen Gesprächen knüpften die Teilnehmer nach dem Rundgang bei einem Glas Sekt, Wein oder Bier neue Kontakte und festigten bestehende Bekanntschaften und Freundschaften. Freudige Gesichter in geselligen Runden prägten allerorten die Szenerie. Für die Stärkung zwischendurch stand Fingerfood bereit. Insgesamt eine rundum harmonische und gelungene Veranstaltung, nach der die Teilnehmer sich bereits auf die nächste Auflage Anfang 2021 freuen. Eine Bildergalerie vom Neujahrstreffen gibt es hier.  Text/Foto: Heinrich Klöker

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Published on: 10 Januar
Posted by: ovadmin

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